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Der jüdische Student · 1926-02-01 · Heft 1-2 (Februar 1926) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
23 (1926)
Issue
Heft 1-2 (Februar 1926)
Date
1926-02-01
Page
[Seite] (sequence 42)
Language
German
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42 Mitteilungen des Präsidiums Unterstützungsfonds. Wir müssen leider feststellen, daß nur ein Teil der Bundesbrüder den Beitrag für den Unterstützungsfonds in Höhe von M. 1,— für Aktive und M. 2,— für Alte Herren eingezahlt hat. Wir hoffen, daß es nur dieses Hinweises bedarf, um die Bundesbrüder, die ihren Verpflichtungen dem Unterstützungsfonds gegenüber noch nicht nachgekommen sind, zur Überweisung dieses minimalen Betrages zu veranlassen. Zur weiteren Ausgestaltung des Unterstützungsfonds hat das Altherren-Präsidium und Präsidium beschlossen, folgende Anregung zu geben: Bei Überweisungen von Klienten oder Patienten von einem Bundesbruder zum anderen hat dieser Bundesbruder im allgemeinen 5 Prozent von den ihm durch diese Überweisung erwachsenden Einnahmen an den Unterstützungsfonds des Kartells abzuführen. Wir glauben, daß die wirtschaftlichen Vorteile, die in sehr vielen Fällen Bundesbrüder durch derartige Überweisungen haben, die Ausfährung dieser Anregung durchaus leicht machen. Im Rahmen des Unterstützungsfonds ist auf den Namen unseres verstorbenen Bundesbruders Jonel Preciado von seinen Eltern durch eine Spende von M. 300,— eine Jonel Preciado-Stift u n g geschaffen worden, die insbesondere kranken Bundesbrüdern zur Verfügung stehen soll. 1. Wiederaufnahme-Gesuch. Herr Dr. S e e 1 i g in Köln hat seine Wiederaufnahme beantragt. Einsprüche sind innerhalb 14 Tagen an das Präsidium zu richten. 2. Verschiedene Mängel, die wir vor allem bei der Korrektur des Adreßbuches entdeckten, geben uns Veranlassung, wieder einmal darauf hinzuweisen, daß uns jede Verbindung bezw. jeder Bundesbruder Adressenänderungen, Titeländerungen, Burschungen, A.H.ierungen usw. umgehend mitzuteilen hat. 3. Wir bitten die Bundesbrüder zu beachten, daß in der Zeit vom 15. März bis 1. Mai dieses Jahres Einschreib - und Geldsendungen an die Adresse des Präsidiums z. Hd. von Frl. Gross zu richten sind. Vom 1. Mai ab gilt wieder die Anschrift zu Händen von Frl. Bock. Ein Arzt in einer Stadt in der Nähe Berlins will seine Praxis aufgeben, um nach Leipzig zu gehen. Er würde gern seine Praxis gegen eine Wohnung in Leipzig eintauschen und bittet um Nachricht durch das Büro des Präsidiums. Wir ersuchen Vertretungen und Assistentenstellen für Ärzte und Hilfsarbeiterstellen für Juristen. Mitteilungen für das Berufsressort sind an das Büro des K.J.V. zu richten.

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