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Der jüdische Student · 1916-04-30 · 8. Kriegsheft (30.4.1916) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
13 (1916-1917)
Issue
8. Kriegsheft (30.4.1916)
Date
1916-04-30
Page
[Seite] (sequence 26)
Language
German
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184 Der Jüdische Student Abzüge des Entwurfs der Kartellstatuten werden an Bundesbrüder, die daran ein besonderes Interesse nehmen, auf Wunsch versandt. Die Nachfrage nach Bbr. Arnsdorf im vorigen Heft S. 157 beruhte auf - ein Versehen. Statt dessen wird um Mitteilungen über den Verbleib von Bbr. Pfefferblum erbeten. Ein neues Adressen Verzeichnis, enthaltend die Adressen •sämtlicher Bundesbrüder, befindet sich in Vorbereitung. Es" ist Pflicht jedes K. J. V.-ers, das „Palästina-Hilfswerk" der Zionistischen Organisation nach Kräften zu unterstützen. Durch die „Jüdische Rundschau" und die Rundschreiben des Zionistischen Zentralbüros und der Z.V. f.D. dürfte jeder über die Notlage in Palästina unterrichtet sein/ die den Bestand aller bisherigen Arbeit gefährdet. Außer von uns hat die jüdische Bevölkerung dort von niemandem Hilfe zu erwarten; Mächte, die sich ihrer annehmen, gibt es nicht. Obwohl diese Einsicht allgemein verbreitet sein sollte, gibt es noch eine große Anzahl von K.J. V.- ern, die zu dem Hilfswerk noch nicht einen Pfennig beigesteuert haben. Hoffentlich genügt diese Erinnerung, sie zur Erfüllung ihrer Pflicht zu veranlassen. Adresse für Geldsendungen: „Hilfswerk für Palästina", Berlin W15, Postscheckkonto 4192. Unter dem Titel „Der Jude" erscheint seit dem 1."April eine Monatsschrift, herausgegeben von Martin Buber (zum Preise von 10 M. für das Jahr, Einzelheft 1 M.). Das erste Heft liegt vor. — Die Zeitschrift ist geschaffen in der Erwägung, daß das jüdische Volk, wie alle Völker, die von dem gegenwärtigen Kriege eine Lösung oder Förderung ihres nationalen Problems erhoffen, eines Organs bedarf, das unter Mitarbeit aller dazu berufenen Männer in würdiger und sachlicher Weise unsere nationalen Wünsche vor der europäischen Oeffentlichkeit vertritt. Die Zeitschrift wird naturgemäß zunächst die durch den Krieg akut gewordenen Probleme behandeln. Sie wird also vor allem das Ostjudenproblem klarlegen, die augenblickliche Situation der Ostjuden in wirtschaftlicher, sozialer, politischer, kultureller Hinsicht auf geschichtlicher Grundlage beleuchten und ihre Forderungen für die Zukunft vertreten. Ebenso wird sie die Lage der Juden in den anderen Ländern des Oaluth darstellen, vor allem selbstverständlich die jüdische Kolonisation Palästinas-und mit ihr den .Zionismus, seine Oedanken, seine Arbeit und seine Zukunft.

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