Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 13 (1916-1917)
- Issue
- 8. Kriegsheft (30.4.1916)
- Date
- 1916-04-30
- Page
- [Seite] (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
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Der Jüdische Student 181 auf die Bundesbrüder, denen die Erfüllung ihrer Beitragspflicht schwer fällt, die größtmögliche Rücksicht genommen. Den im Felde stehenden Bundesbrüdern werden auf ihren Wunsch die Beiträge nötigenfalls für die Datier des Krieges gestundet. Ich glaube, die Zeiten sind vorüber, in denen wir uns bei ' unsern Beratungen den Kopf darüber zerbrochen haben, wie wir für die notwendigsten Aufgaben die allernotwendigsten Mittel aufbringen. Wir sind heute ein großes Kartell und sind: im jüdischen Leben Deutschlands ein Machtfaktor, sobald wir "nur den Willen zur Macht haben. Je stärker der Zionismus von unserer ganzen Persönlichkeit * Besitz ergreift, um so höher wachsen unsere Wünsche, die wir verwirklicht sehen möchten,. und um so größer werden auch die Anforderungen, die wir an unsere Bundesbrüder stellen dürfen, und die von ihnen gern und freudig getragen werden. Die Verwirklichung der zionistischen Aufgaben, die unserm Kartell vorbehalten sind, zu fördern, unsere Mittel mit der Größe unserer Ziele in Einklang zu bringen, ist die wichtige Aufgabe des Finanzressorts, dem die Verwaltung unserer Kartellfinanzen obliegt. Das Finanzressort des Präsidiums Walter Fischer Protokolle (1916); 1. Sitzung vom 17. Januar 1916. — Beginn: 7 Uhr. Anwesend: Rosenberg, Erich Cohn, Fischer, Herlitz Rosenbaum, Loewenstein. Berichterstatiung über die Finanzlage des Kartells. — Beratung des- Entwurfs zur Kartell-Ehrenrats-Ordnung. Schluß *lß Uhr. - 2. Sitzung vom 21. Februar 1916. — Beginn: 7 Uhr. Anwesend: Rosenberg, Erich Cohn, Henryk Cohn, Fischer, Herlitz, Loewenstein. Erledigung der Differenzen zwischen dem K.J.V. Berlin und dem Ruder-V. J.St. — Berichterstattung über das jüdische Leben unter den Studenten der Warschauer Universität. — Beschlußfassung über die Stellungnahme des Präsidiums zum Abdruck des Palästina-Aufrufes derBbr. Berthold Cohn und Walter Preuss im J. St. — Besprechung eines Antrages von Raphael Straus, einen Delegiertentag der noch bestehenden K. J. V.-Verbindungen während des Krieges abzuhalten. Schluß 9lU Uhr. / ' .- 3. Sitzung vom 28. Februar 1916. — Beginn 71/, Uhr. Anwesend: Rosenberg, Erich Cohn, Henryk Cohn,- Fischer, Oerson, Herlitz, Baer, Loewenstein, ^Beilegung einer persönlichen Differenz. — Beschlußfassung über die Resolution einiger Berliner A. H. zum Abdruck des Palältina-Auf ruf es im