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Der jüdische Student · 1912-04-22 · Heft 1 (22.4.1912) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
9 (1912-1913)
Issue
Heft 1 (22.4.1912)
Date
1912-04-22
Page
[Seite] (sequence 26)
Language
German
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1Ä Der Jüdische Student welchem A.H. Blumenfeld über die „Arbeit des B. J. C." sprach. Nach kurzer Diskussion hielt eine gemütliche Kneipe noch einen kleineren Kreis von Bundesbrüdern beisammen. Das Semester beginnt, wie bereits mitgeteilt, am Montag, den 15. April, 3h.c.t. im Residenzcafe. Montag, den 22, April, 9 h. s. t. Antrittskonvent. Personalia: A. H. Erwin Gallus- Troppau bestand seine Richterprüfung und wurde zum Leutnant ernannt. 6. April R. Knoch X a.i. * * * München. vacat. Berichterstatter: Kupfer * * •': Charlottenburg. Mit ehrlicher Befriedigung über den Verlauf des Wintersemesters vollzog der Schlußkonvent die Dechargen. Herr stud. rer. techn. Alexander Mayer aus Bukarest wurde in den A. C. aufgenommen; Bbr. Pütz machte sein Fuxenexamen; er verwaltet jetzt — außer der Vereinskasse — den allen Gönnern Charlottenburgs bestens empfohlenen Wohnungsfonds; seine Adresse ist Charlottenburg, Mommsenstrasse 19. Ferienchargierte wurden Bbr. Fritz Schlesinger und Kurt Pick. Unsere bisherige Keilarbeit bedeutet ein hitziges Wettrennen mit dem K. Z. V., Sieger ungewiß. Beginn des Sommersemesters: 17. April; am selben Abend konstituierende Sitzung des A. H. B. Charlottenburg. 8. April Fritz Schlesinger Straßburg. Der Uebergang von dem Semester zu den Ferien vollzog sich fast ohne wesentliche Veränderung im Vereinsbetrieb. Unsere Korona war in den ersten Wochen sehr stattlich, da manche Alten Herrren und Inaktiven noch bis zu den Feiertagen hier blieben. Wir hatten denn auch ein reges Vereinsleben. Die Aktivitas focht zweimal wöchentlich, man traf sich im offiziellen Cafe und machte gemeinsame Ausflüge. Ferner kamen unsere Alten Herren allwöchentlich mit uns am „A. H.-Abend" zu einer gemeinsamen gemütlichen Aussprache zusammen. Aber jetzt ist es still geworden: alles zusammengeschrumpft auf einen Alten Herrn, einen Bursch und einen Fux. Unsere Haupttätigkeit gilt jetzt dem Keilen. Für den Sommer haben wir zwar aus dem Elsaß wenig zu erwarten (Herbstabitur!); desto energischer betreiben wir die Keilarbeit für das Wintersemester. Ende März machte Bbr. Low eine Keilreise nach Colmar, außerdem machten wir gemeinsam mit den Mülhauser Bundesbrüdern einen Ausflug, auf dem uns zwei Unterprimaner begleiteten.

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