Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 4 (1925)
- Issue
- 33 (14.8.1925)
- Date
- 1925-08-14
- Page
- Seite 557 (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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557 ’] f r I i i i i , SanVlunasaehMett. Die „Deutsche Handels-Wacht", Zeitschrift des Deutsch, natronalen Handlungsgehilfenverbandes, Hamburg, bittet uns, die Hauser des H V. auf unsere Liste judcnseindlichcr Badeorte, Pensionen und Hotels zu SHien' da cs ihr unc»«2nehln sei, jüdische Besucher zurückweisen zu müssen. Es ind das die Häuser: Kurhaus Friedrichsbrunn bei Suderode i nt ) h a t 3 , Kurhaus Oftcrbiechel b. Oberammergau (Bayer n), Kuraartenhaus Travemünde, Ostsee, Haus See « dler , T i m m e ndorfer Strsnd, Ostsee, Kurhaus Augustabad bei Ncubran. denburg in Mecklenburg. Nach Norden. Wir danken Ihnen für die Mitteilung, daß Herrn Samuel 23 o I f f in Norden anläßlich des 40jährigen Bestehens des Militär- und Kricgervcreins das Kriegerverein schren kreuz zweiter Klasse verliehen worden ist. Herr Wolfs hat sciiierzcit den Bercin mitgegründet und gehört 40 Jahre seinem Porsiünd an. Herr Wolfs ist auch seit laugen Jahren Mitglied der Ortsgruppe unseres Centralvcrcins und hat immer i:n Abwehrkämpf kräftig mitgcwirkt. An die Empfänger der Liste antisemitischer Firmen aus P.aucn und Dem Vogtlande. Die Firma Knrt Friede!, Taschentücher- und Wüschefabrik, Plauen i. B., Scholtzcstraße 0 u. 13, ist, nachdem die Angc.cgenhcit restlose Aufklärung gefunden hat, aus der Liste gestrichen worden. L. N.e Dresden. Cie weifen uns darauf hin, daß der Badearzt Dr. Pflanz in Marien bad der Vorsitzende eines Akademikcrverbandcs ist, der jüdische Kollegen ausscheidet. Aber warum gehen dann die füdnchen Kurgäste zu Herrn Dr. Pflanz, dem Angehörigen des „judcnreincn" Akadcmckcrvcrbandes, und feinen gleichgesinnten Glaubensgenossen? Es gibt doch in Marienbad genügend tüchtige jüdische oder christliche Acrzte, die cs nicht mit den Hakcnkreuzlcrn halten! Nach Münster i. W. Der Inhaber der Likörfabrik Hüttmann u. R c ck e r s in Münster i. W. ist zn 260 Rmk. Geldstrafe verurteilt worden, weil er eines unserer Mitglieder im geschäftlichen Verkehr antisemitisch beschimpft batte. Eine Widerklage wurde abgewicsen, da unserem Mitglied Wahrung berechtigter Interessen zugesprochen wurde. Ein jüdisches Attcrsbeim wurde kürzlich in Bremen, Gröpclutgcr Heerstraße 167, eröffnet. An der Feier nahmen u. a. der Bürgermeister Hildebrand und Obcrregierungsrat I ü d e f c i n d als Vertreter der Bremer Wohlfahrtsbehörden, Landcsrabbiner Dr. Freund als Vertreter des Provinzialverbandcs für jüdische Wohlfahrtspflege Hannover, Rabbiner Dr. A b e r (Bremen) und zahlreiche Mitglieder der jüdischen Gemeinde in Bremen teil. Das Heim ist hübsch gelegen, liebevoll und behaglich eingerichtet. Es soll vorläufig der Aufnahme von sechs alten Leuten aus dein Mittelstand dienen. Sobald das obere Stockwerk, welches noch anderweitig bewohnt wird, frei ist, kann das Heim entsprechend erweitert werden. Vorsitzender ist Herr Jakob Meyer (Bremen). Das Kindercrbolungsheim der Germania-Loge U. O. B. D. Dölauer Heide bei Halle a. S. kann ab Mitte August noch . Kinder aurnehmcn. Das massive Laus ist mit allen sanitären Einrichtungen versehen, ganz nahe am Walde (alter Laub- und Nadelwald) gelegen und hat großen Spiel- und Liegeplatz. Dölau ist in Stunden zu Fuß und in lä Minuten mit der Bahn von Halle zu erreichen. Das rituelle Heim wird geführt von dev Oberin Frau Dr. Ziegclroth, die ärztliche Leitung har Sanitätsrat Dr. Oppenheimer. Anfragen sind zu richten an Hermann Locwendahl, Halle a. S., Förster Straße 13. Von der jüdischen Hügieneansstellung in Düsseldorf. Kürzlich fand eine Versammlung sämtlicher Mitarbeiter an der jüdischen Abteilung der großen Düsseldorfer Ausstellung für Gesundheitspflege, Soziale Fürsorge und Leibesübungen 1926 unter der Leitung des Herrn Eugen S a s p a r i, des Vorsitzenden der Zentralwohlfahrtsstelle der deutsche:! Juden, statt. Von der Düsseldorfer Leitung nahmen die Herren Rabbiner Dr. Eschelbacher und Dr. med. et phil. Adolf Sindler teil. Fast alle Mitarbeiter aus Berlin, aus ganz Deutschland und aus Deutsch. Alleinige Anzeigen-Annahme Rudolf Mosse, Anzeigen-Annahme für sämtl. Zeitungen Deutschlands und des Auslands fffrlin SV/19, Jerusalemer Straße 46-49 Breslau! Chemnitz Dresden Düsseldorf Grünt Frankfurt a.M. Hallen Saale); Hamburg! Hannover , Karlsruhe - Köln a. Rh. Leipzig J Magdeburg | Mannheim | München / Nürnberg Stettin Stuttgart Amsterdam . Barcelona / Botel , Budapest; Bukarest; Prag / Warschau / Wien , Zürich. A DIE ‘^AMDMARken M Q Riq uet Rl Q±»GX L CG AC Hi