Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 4 (1925)
- Issue
- 14 (3.4.1925)
- Date
- 1925-04-03
- Page
- Seite 247 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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Die NlKfes-NeK>^2'5svhn-Musft6l!ung in Dessau. Dessau findet zurzeit eine M o s e s - Mendelssohn- Aufstellung statt, die von der A n h a l t i sch e n Landesb ü cherei veranstaltet ist, und zwar als eine der ersten in einer Reihe von Ausstellungen, die wichtigen Epochen der Heimatgeschichte oder bedeutenden Persönlichkeiten, die aus dem Lande Anhalt hervorgegangen sind, gewidmet sein sollen. Iu einem stimmungsvollen Gemach — die Bibliothek ist it; einem ehemals priuzlichen Schlope untergebracht — sind Bücher, Autoara phen und Bildnisse in gedrängter {vüUc ausgestellt. In chronologischer Folge sind die Werke des Philosophen — durch ihre ^Erstausgaben vertreten — aneinandergereiht, dazu Schriften seiner Freunde und anderer für jenes Zeitalter repräsentativer Persönlichkeiten. Auch die wichtigste Literatur über Mendelsschus Leben und Lehre ist beigegeben. Unter den handschriftlichen Dokumenten fesseln zwei jüdisch-deutsch abgesaßte Briefe Mendelssohns au seine Braut unsere Aufmerksamkeit; ein hübsches -Etucf ist auch das Album Herz Hombergs, des Lehrers seiner .stiudcr. in dem sich Mendelssohn" mit vielen anderen seines Greises durch Widmungsspruch und Schattenbild verewigt hat. Einen besonderen schmuck der Ausstellung bilden die sonstigen überraschend zahlreichen Bildnisse des Gefeierten; sie dürsten hier in nahezu lückenloser Vollständigkeit geboten sein. Anhalt hat dem Philosophen schon früher eine von lokalpalriotischem Stolz getragene'besondere Wertschätzung entgegengebracht, und so konnte die Bibliothek einen nicht unerheblichen Teil der Sammlung aus eigenen Mitteln'erstellen. Anderes haben die Jüdische Gemeinde in Dessau und auswärtige Bibliotheken beigesteuert; auch Private, besonders Mitglieder, der Familie Mendelssohn, haben sich mit Leihgaben beteiligt. Die Ausstellung, die sich seitens jüdischer und christlicher .streife regen Zuspruchs erfreut, ist von dem Bibliothekar D r. W a h l in glücklichem Zusammenwirken mit dem L a n de s r a b b i n e r Dr. Walter vorbereitet worden. Die beiden Herren haben auch bei der Eröffnung und .mehrfach sonst ans Anlast der Ausstellung Gelegenheit genommen. ans-die Bedeutung Mendelssohns hinzmoeisen. Herr Dr. Wahl beabsichtigt außerdem die genwnmneu Erfahrungen zu einer Moses-Mcndelssohn-Bibliographie zu verwerten. A. Sp. §QmilisnLrkttNLrung on >ss «thümberlmn. Die wahrbart staatsmännifche und weitblickende Haltung, die Austen Ehamberlain in Genf namens des englstchen Imperiums oewieHn hat mit der Erklärung, daß man Deutschland rm Bölterbundsral »als ständiges, gleichberechtigtes Mitglied empfangen wolle, und daß nur ein Deutschland einschließendes Abkonunen eme dauernde Befriedigung Europas verbürge, läßt eme Familienerinnerung wieder in'mir wach werden an Austen Chcks Ba t er, den großen englischen Staatsmann Joe Eh., der einem Bündnis mit Deutschland io~ geneigt war. Im Jahre 1*^4 weilte ein naf)er,_139G verstorbener Familienangehöriger < übrigens der Aesse von ^al. Jeh. Rapoport. gestorben als Dberrabbrner in Prag 1b07) in Bourncmouth aus der Insel Wight in der Billa Zrnyverton und erkrankte dort sehr schwer In' demselben Landhaus wohnte auch Joe Eh. mit seiner Gattir und seiner Aichre sowie Lord Hartington, damals, wenn ich nickst irre. Minister des Auswärtigen, und dessen Gattin. Nichts genug daß sich die englischen Aachbarn Tag und Nacht auf das jürsorg' lichste und liebevollste um den Patienten bemühten und ihmji. a den 11111)111] in ihre rutsiger gelegenen Zimmer anboten: Eines Tages ließen sie lagen. Bkr. Eh. lese an diesem und den folgenden Donw tagen aus dem Alten T e st a m e n t vor, Mr. Eh. habe gehört. Neuarbei^en und Reparaturen an Ziegel-, Schrcler-, Pappdächern einschließlich K'.enwr^ecarbeilcn.gaüadcn-.Liebel- , v L:' vjr v/ u.v* v J”2 arbeiten. Brsichtigung und / Veranschlagung kostenlos. Tachvix.Gesellschart, Berlin XVL. Alt-Moabit 75 c. — Amt MoabN 7--7S OnLntbest-Uch! als Znsatj zur Stärke, macht die Was die blendend weiss, steif und etastisdi» Heinrich Mack Kn eil, Ula a. D. 3 E3eqe3sFs sanGüiI — oanaal q IPcGiosoB-SEää0 SGsjEoS-EIsjSSQHuOGGqk^ K4CCQLg£S eüISS &5öia5K assem verte tiea Sarciaasa ad* PtäsIsu. Dis Lcseaazeh! bastahtaus2 ParanelahitHangsa! a.llza ]e275 C30Lsss?vCHr.1 -275 DOS), ai s o ü 2 pp-cIwreL - . 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[.■"a'n'joro lels^rgtrasse 30 Cairl l-jSOOqo* Li * to w 2 ü ‘xz v s. .') -i ti1 Keahawscp SSrässo S3 Staatliche Lotterre-Bnnchmer und Inhaber der seit 1878 bestehenden Bank- und Lotterlsfirma R.,nnr1 P, Telegramm- Mc£7ZQ^ Bar Uli CIO lorcsatenser Slpass© 10 iu LJ. Adresse: rn HH L30Gse:iü)Q7