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Central-Verein-Zeitung · 1925-03-27 · 13 (27.3.1925) · p. Seite 231

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
4 (1925)
Issue
13 (27.3.1925)
Date
1925-03-27
Page
Seite 231 (sequence 21)
Language
German
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231 acitiHje Leben mit allen Organen ein. ohne noch zu ahnen oder , Scrftcficiu daß dieses Leben erst gänzlich gewandelt sein will, ehe zu verstehen, daß dieses Men er|t ganzuct) gewandelt ictn itull, ehe es befriedigen kann. Sie ahnen nicht, daß, was sich an ersten sittlichen Urteilen über dieses Leben in ihnen regll nichts anderes ist, als was die Religion stimme Gottes nennt, ^mift würden sie, treu und brav, wie der Knabe Samuel, antworten: „Rede, Herr, bein Knecht hart." Und nun lernen sie aufmerksam werden ans das eigene sittliche Urteil als ans Lsfenbarungdes Göttlichen. Und die Ausmerksainleit darauf lernen sie begreifen als Andacht mtb Frömmigkeit. Tie Einstellung ihres äußeren Lebens ans den Augenblick der inneren Lüenbarungen lernen sie vornehmen mittels der Institutionen aller Eleichgcstinrmten in ihrer Schicksalsgemeinschaft; das sind die Veizuanis'!Gottesgebote) des jüdischen Volkes. Und die Freude an der AUzlvoh lernen sie begreifen als die mächtigste Kraft zum Aeuban de? Familie und auch für das Wirken im weiteren Kreise. IInb die Thauroh lernen sie begreifen als Gesetz des höheren geistigen Lebens, das sie in sich selber spüren, besonders z. B. wenn sie sich einmal ganz der heiligen Poesie des Sabbats hingegeben haben in strenger Enthaltung vom Werktäglichen in Schule und Haus. — Und die stärkere Erzeugung höheren geistigen Lebens lernet! sie begreifen als Aufgabe für die Jugend, für die jüdische Jugend, ans der zu alten Zeiten Verkünder eines Besseren, Propheten und Gesetzeslehrer, berufen worden sind. Ans dem zarten, aber starken Keime, dem eigenen sittlichen Urteil, lernen sie abteiten das Wachstum eitler echteren Kultur als der gegenwärtigen. Und sie lernen, daß sie nicht ablasicti dürfen, bis sie diese bessere Kultur haben sprossen lasten, wie Aegcn und Schnee ihr Werk tun an der Saat. Und das alte JesaiaäC-ort kommt auch von diesen Jungen nicht leer zurück. M. C. E. 0 $>♦ ..Am 2 8. März d. I. feiert der Oberkantor Baum aus Bonn fein 2üjahriges AmtsjubilÜum. Dir gratulieren dein Jubilar, der stets ein treuer Freund unserer Sache war, aufs herzlichste und hoffen, dcrtz cs-jhnr noch lange Jahre vergönnt fein wöge, seines Amtes in Frische und (SesurrdheiL zu walten. In 31 ü! 3 f) c : m in der Pfalz starb der frühere Vorsteher der jüdischen Gemeinde, Herr Samuel Landauer, ein eifriges Mitglied des C. V. Sr war ein guter Jude, ein guter Deutscher, ein guter Mensch. — Der Rabbiner der Instcrburgcr SynaaoZe'.'.gemcindc, Dr. Neufeld, hat eitle Berufung der Synagoacntgemein.de Elbing angcnonu.u.cn. Dr. Neuseld ist seit den: Jahre 1920 in Insterburg tätig und hat sich in diesen fünf Jahren die Achtung und Liebe seiner vrnn.agogenczenieind: erworben. — In Haigcrtoch starb -cm ch März Lehrer D a l l a et). Der Verstorbene war lange Seit als Vertrauensmann, des Centsalvercins in Ha-orrloah tätig und hat bei allen Sit-ungen des württcinbergifchen Landesaus^chuffc's die 'Interessen der kleinen Gemeinden mit großer Därme und Geschicklichkeit vertreten. Dir bedauern au'riänig den Liugaug dreies likbenswürdigen, »lsrigen Llitarbeitcrs. — Der' Privatdozent für innere Medizin an der L.öriigsberger Albertus-Univecutät Dr. G e o r cr L e p e h n c wurde Zum außerordentlichen P r v f e f 5 c r ernannt. — An: 8. März fand in Erfurt zu Ehren des nach Freiburg i. Br. berufenen. Kantors Dr. Ziegler (Erfurt) eine erhebende Adschicdsfcier stört. Verband Grost-Verlirrcr Ortsgruppen. Ortsgrrrvve Weitzcnfce. Montag, 30. März, abends lü>r, IsreeliUiche Taubstu mm c u a nsr a lt, Weitzensee, Parkst ratze 22, Vortrag des Herrn Lehrer Bester: „Heines Verhältnis zu Dcutfchtuiu und Judentum". Frauengruvbe Dienstag, 31. Marz, nachmittags 4'H Ahr, Re'tanrant Franüe, Dcückenallee 20, Frau Edirh Herrenstadt» O e t t i n g e n : „Iudcnlicd und Iudenlcid"; Frau Agnes W r e s ch n e r : „Mitteilungen aus der jüdisch-sozialen Arbeit". Sonnabend, 4. April, abends 8 Ahr, 37. Thema: Unsere Stellung zum j i o n : 5 m u s. Referenten: Dr. Siegnruud Fürth (Hamburg) und Dr. Hans © o t1 f dj a 11 (Stettin). Aussprache. Eintrittskarten werden durch die Post zugcstellt. I. A. Dr. Martin S r a e tz. Ortsgruppe S, SO. in der Ä u l a Brandenburgstra^e jT'fTtT n.c;m (jie Ihre Gesundheit und ein gutes, blühendes Aussehen erhallen | mehr in ihrem Beruf, Biomalz kräftigt und erfrischt den ganzen Körper iie'llen. Ihre Nerven erholen sich, Ihre Arbeitskraft hebt sich. Sie leisten s ungemein. Schlaffe, welke Züge verschwinden. % ^-fTT<x ' f ‘' {i | ,■ f i! \ fi! 1 W die GestchLsfarhe wird frischer m mb rosiger, der Teint reiner. Bei mageren, in der Ernährung heruntergekommenen Personen macht sich eine Lebung des 2lppetirs, des Gewichts und infolgedessen eine mäßige Nundung der Formen bemerkbar, ohne daß überflüssiger und lästiger Fettansatz die Schönheit der Formen i beeinträchtigt. Biomalz ist allen durch Aeb e ra rb eitun a, Krankheit, 9Ycr vo sität 'g e s ch w ächten D e r s o n e n zu empfehlen, ik Von Professoren und Aerzlcn glänzend begutachtet. Erhältlich in allen Apotheken und Drogerien. Preis einer Dose 1,90 Mark, mit Lecithin 5 Mark, mit Eisen (für Blutarme und Bleichsüchtige) 2,20 Mark, mit Kalk extra (für Lungenleidende) 2,50 ^avf. Man verlange nur das echte Biomalz, nichts anderes, angeblich „Ebensogutes". Achte genau auf das Etikett. Druckschriften versenden wir auf Wunsch umsonst und postfrei. Neu: Bio malz-Bonbons, bestes Linderungsmittel bei Lüsten und Leiserkeit, vorzüglicher Geschmack, je Beutel 30 Pf., und Bio malz-Schokolade je 100. Gramm »Tafel 60 Pf. Gebr. 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I. einen — wenn möglich verheirateten — ir \y wvv- <y U \y" «ker f 4 f 1 -V i&tyjp v V 4 der auch br^äbigt ist. den Kantor vertreten zn kinmeu. Schalt nach Gruppe V der StaaUichen BefoldUNgZordrinug. freie Ticustwodnuug und Bc« lcuchtung. pd"v Stelle sind 5tuhLg^haU und Hinterbliebene.-.ratsorgung verbunden. Meldungen mit Lebenslaus u:ib beglaubigten Za:;;n:iabsepristen, die nicht N!vüc?gegcbeu werten.?:nd baldigst au veu uuterzelchuelen Vorstand zu richten. Der Dorstanä der S^NLZogengemeinäe Crefeld. L ~r" ■> \ i \ V DIE DEUTSCHE UJERT-ZIGfiRETTE )r^ I |il Unfoitoittö bl'liW WgjnstKtte? Bnp frfarP^nirinv6* LieNLkMilk ffir WHe8. Mil. pÜAlerücgUl! \ j CU «'-a(Jey<.vawtJ^i,.u > mtntvcz Strafte 11/12 - ®. «MeUe - 5«I«p60« 20*3 (

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