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Central-Verein-Zeitung · 1925-01-23 · 4 (23.1.1925) · p. Seite 68

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
4 (1925)
Issue
4 (23.1.1925)
Date
1925-01-23
Page
Seite 68 (sequence 23)
Language
German
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.68 jüe Spaßvogel! Major Krauses Geschichtsforschungen. In einer SbahlhclirwersaAUnIlrng irr Segeber-z hielt em Major Krause einen Vortrag über jüdische Geschichte, den die am Montags (Nr. 2 vom 12. Januar) in wesentlichen Stücken wiederzug^eben in der Lage ist. Dieser Bericht ist so köstlich und beleuchtet so kräftig die betrübliche Geistesverwirrung, die selbst in gebildeten völkischen Kreisen eingezogen ist, daß wir damit unseren Freunden gern ctitc vergnügte Viertelstunde verschaffen: „Air Zeit dos Königs R a m s e s I!. lebte in A e g h p t c n ein Prinz Horsasid. Er war äußerst wißbegierig und konnte sich nicht genug tim des Lrn-ens. . . . Ta siel es Horsasid aus, wie ein Volksteil der Aegypter, de Juden nnt eigener Ateligion, schlecht behandelt wurde. Er erschlug daher eines Tages einen Augeher mrd floh nach Sinai. Hier beschloß er, eine nwnodistische Ncligion zu gründen, wozu er aber ein Volk brauchte. Dieses fand er, als die Juden aus Aegypten ausgewiesen wurden. Horsasid, der spater Moses genannt wurde, stellte sich an ihrer Spibe und Übte bald eine diktatorische Gewalt ans. Die jüdischen Stamme waren unter sich sehr mreinig, und um diesem ein Eu.de zu mechur, ließ Horsasid eines Tages ein Blutbad unter ihnen anrichten. Nur ein kleiner Teil semer Anhänger blieb in der Felge noch bei ichm, und diese bilden den Stawarr der heutigen Juden. Lange Zeit zog Horsasid mit ihnen in der Wüste umher. Das Leben wurde ihm äußerst schwer gemacht; seine Leute zeichneten sich durch w n ch c - rische Eigenschaften aus, bis ihn eines Tages der Tod überraschte. -Hell sehen den Auges sah er in der Sterbestunde, daß dieses Volk irmner nur von; Wucher leben würde, und da verfluchte er es. Einige Zeit später kamen die Juden nach Sinai, einem Lande, das belvohnt war von einem arischen B ah e r n D o l f, de n Israeliten. Die Inden sogen sich in dieses Volk ein und machten es sich zinspstichtig. Bald gefiel den Israeliten diese Wirtschaft nicht mehr, und zehn Stamme sielen ab. Tie übrigen wurden von den jüdischen Priestern getauft. Das 'war etwa im Jahre 800 vor Christo. Nachdem dieses Volk dann lange -in ägyptischer Cefangeuschast gelebt hatte, kehrte der israelitische Teil nach dem zerstörten Jerusalem zurück; der jüdische folgte erst später, als das Land wieder anfgebairt war und Geschäfte gemacht werden konnten. In der Folge verbreiteten sich die Inden über die ganze Erde. Tor Tempel zu Jerusalem.wurde Zinn Mittelpunkt; er war aber weiter nichts als eine Weltbörse, angefüllt mit ungeheuren GeldschäHen. Sogar das große römische Acich war i,n seiner Gewalt und ihm zinspflichtig. JnfolcpLesteu kehrte auch Herodes von einer Ronrreise als „König" zurück und errichtete das einzige jüdische Reich, das jemals bestanden hat. ~ Die israelitischen Bauern cnrpörteu sich bald rmd warfen die Inden aus Jerusalem hinaus. Da präsentierten diese dann Rom ihren Wechsel und ließen sich von den römischen Soldnern Jerusirlern wiedererobern. Christus ist kein Jude gewesen, obwcchl er sich anfänglich als solcher fühlte. In seiner Lohre ist kein jüdischer Hauch Auch auf allen Bildern, die von ihm auf der ganzen Erde gerecht wurden, trägt er n o rdi s che Züge. Seine Jünger waren ebenfalls Arier bis auf einen. Judas, und dieser hak chn dann um Geld verraten. Die Juden bewachte,gten sich der Kirche, um das Christentum zu bekämpfen. Sie unterstützten Kirchenspaltungen, wo sie nur konnten; denn ein einiges Christentum ist der stärkste Feind des'Judentums. Selbst auf dem Stuhl des Papstes faß bereits ein Jude, und zrvar ein ans Spanien als Wicherer nach Nom zugereister ..." ... Werfs nickst glaubh zahlt einen Groschen in die völüsch Parteikajse! . Antworten. M. L., Esten. Der Besitzer des Hotel Schützenhof m P l eiien» b erg (W e st f a l e n), Herr Lilhelm M e n , ch e l denen Gasthof.viel von jüdischen Geschäftsreisenden besucht wird, duldet daß tu i^rhcn^ Gäste von anderen Gästen mit antiicmttrschen Beleidigungen veichunpst werden. Wir nehmen an, daß Herrn Menschcl der Besuch jüdischer Gaste uncnmmiu,i tff. Nach Elberfeld. Die Speditionsfirma Kurl B o q c I , Elvcrfeld, legt Wert auf die Feststellung, doch chic Benutzung eines 'hrcr Wagen ju: SßV propaoandofahrtcn des deutschvölkilchen Partetburcaru, ohne u;r Glnver.tandnrs geschehen ist, und Latz sic den Wagen sofort zurückgezogen hat, als ste von seiner Verwendung Kenntnis bekommen hatte. D. M.. Verlin-Schöncbcrg. Die Billa St-inert in Bad Schmiedeberg (Bez. Halle) können Sie nicht bcnrchcn. Inhaber Stavenow ist der Führer der Böikischen cm Ort, und hat wa.jrend vcs Rcichstags-wahlkampfcs erst wieder in öffentlicher Versammlung lerne Jaden, gegnersmas! einwandfrei betont. Handrlsgcr'lÄtsraL Remak, Berlin. Dir danken Ihnen verbindlichst für die Aeberscndung der beiden Iugcndbilder des Herrn Lbeouor Frrtpch (Leipzig), die mit herzlichen Freundschaftscocrien jür Herrn ^usttzrat En.z, dem Eouleurbruder des Herrn Fritirb, versehen sind. Hcrrit, Fritsch, der sich heute rühmt, niemals Freundschaft m i t Jude u gepflogen zu .Naben, stehen diese Bilder zur Verfügung, falls es uottrend'.g >e'.n rollte, ,cui Gedächtnis aufzufrischen. . . KulkusnemLinds Vavreutb. Wir danken Ihnen für die Mitteilung, dast Ihr Vorsteher, Großkaupnann Srgmund I s n e r , den Ehrenorlef der Deutschen Turner s ch a s 1 erhalten hat. Die Tat.ache, daß Is-uer sich wiederholt auf Turnfesten erste Preise errangen hat und zuicunal aus dcgerifchen Turnfesten mit gutem Erfolg Führer von Musterriegcn.war, zeigt uns wieder, daß die Behauptungen von der körperlichen Ainuchttgtttt der m das Reich der Fabel gehören. Rach Brcölau. Di- F-siu-a-Iunz des völkischen MArchenbuch-s: W a s ch e! W n s ch e l w i s ch (cm üllärchcn für Kinder von , bts «9 Jahren) verlegt von Hermann A. Diechmann (München), in Hans A e l m a n n s „Stachelschwein" (Heft 13, 1921) ist uns nicht entgangen. De- Name des Berkasiers Fritz Halbach bürgt dafür, daß wohl die Judengegner, nicht aber die wahren Freunde des echten deutschen Märchens auf ihre Rechnung kommen. Nach Hannover. Wir gönnen dem „Deutschen Tageblrkt" den Triumph, in seiner Nummer vom 31. Dezember zu verkünden, daß nch auf Borkum bic Zahl dcr völkischen Wähler seit dem 4. Mai verzehnfacht hctt. Das Ergebnw dieser ungeheuren Multiplikation sind — SCO Wähler insgesamt. Gibt cs befere Beweise, wozu geistige Inzucht ä.!a Borkum führen muZ? Derlchtigung. In dem Leitartikel „Klarheit und Wahrheit von Dr. Ludwig Holländer (Nr. 3 vom 16. Januar 192.,) muß es aus Sette 36, 7. Zeile von oben, heißen:.wenn sie sich nicht eingliedcrt in den Lrvstcn a l l jüdischen Organismus-« Die Lesehalle Der Jüdischen Gemeinde, Fafanenstru^e 80 (Sr)nagogengedäude), ist geöffnet: Montag bis Donnerstag von I bis 10 Ahr abend; Freitag" und Sonnabend nach Schluß des Gottesdienstes dis 10 Ahr abends; Sonntag von 19 bis 2 Ubr mittags und 4 bis 10 Ahr abends. In den. Lcfcräumcn liegen zirka 190 jüdische Zeitungen und Zeitschriften in verschiedenen Sprachen und ans verschiedenen Ländern aus. Der Lezchalle ist auch eine reichhaltige Bibliothek üngegliedert. Eintritt frei. BGao* VcMiZMcWZ ©ca l?E schwindet der Gebrauch von vr. Herzbergs FUCOPOFLÄT Name gesecli.v geschützt.' Natürlich und unschädlich wirkende vegetabilische Entfettungstabl ctten SensralvoeLeieb: DsltevnL-kpOLhske, Berlin. W9. Man verlange arrsfuhrlicheLireratur. Q H (°s^.y f. MI^d&y u?zä'Kvan machen erstaunliche Fortsch.r.tta bei Verabreichung der ausgezeichneten Milch* und Mehlspeisen. welche nr.it der reinsten und leicntverdautichsten Sahne f,Rarr.ogen4‘ zubereitet werden. Vorschrittsn frei durch Deutsche niHchwerkeA.~G.,ZvHngenbörg(H.)„ 4 ü;, & K 4 st T- Vr- \»}'7 WSMse der Mrsvirszerz SSer- «nd SUcbes^ctlm! Liste d« LLshlversmMrNg WemLr nnL> D'^swaKssL tz^dr» der ProSirrzeK SSrr« rmd Kredsr?5^süsLtt (Zists ü □ 0 Lr\r J' OIE DEUTSCHE WERT-ZIGARETTE

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