Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 12 (1851)
- Issue
- Heft 28
- Date
- 1851-01-01
- Page
- Seite 737-738 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 78% known words query
- IRI
…/2360092-2360688-2360703--7641-3536630- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
737 Ueber einen arabischen Auszug aus dem Werke Chobot Ha-Lebabot. 738 Mittheilung über einen arabischen Auszug aus dem Werke mmn. Mein chrenwcrther Freund, Hr. Firkowitsch, besitztunter sehr werthvollen Handschriften, auch eine in arabischer Sprache, die folgenden Titel fuhrt: n’N-im dsjp'n fyttiai ybpbit y^snoi ittn£bn 3Nna psnt^N1 2. Dieses Werk, 102 Blatt stark in 4, ist ein Auszug aus , dem allbekannten- Werke -3Nna aiVp^N iTMirbi*, oder nip^n niain nmn npD von Bachja Len Josef. Der Epitomator, ganz wahrscheinlich ein Karait, hieß Daniel ben Mose und vollendete diesen Auszug im Jahre 1682 (rniuH avn)^ Cr scheint sich für die arabisch¬ 1) Auf dem Umschläge der HS. lautet der Titel so: vnbap oisHtt stynDi aibpbee st'^nsi nvnahee mm psnxy^N ri'jnn Nä'N dddw panpno^Ni . Der Zusatz, daß das Werk auch psnttpbn N'eenn heißt, war bis jetzt unbekannt. Aehnlich am Anfänge des Inhaltsverzeichnisses: natwa linai w 'N' obiy Dt» mbpber st'enm n^nvbeea ap^ax atenabse ■fpn (t. n^ariNa) D'Vwbn D'Dann nd^n dn^o p Dioiw styeeiM Dainam nninn imi npn ib'n nmnan D'iiain nnbyin . on^oibyni ni3D.ni copon?n ib.n Dn^n’Di ris? pya bm fhy 'by aeea ba bvntrn ar<iaee Tiiwy bisrbe« a^abee u. s. w.— 2) Das Epigraph dieses Werkes laütct: N' na'na Dann re'eebä srannv Äi '133' bwsn chn jitt Mp!? D’jnm p"a: n'p^' n"aa y’aJ notan ntpo n"n3 nbvn a a 'n Dv n''tya mapa noWn \nni irra ((. non) na jon nonpo row nanoni p"sb^a"on nw ‘pNvnaa tynnfc» PN 'pnii y« D nvnbi pan1? ’i p’sb w’-m n:t» . Es unterliegt keinem Zweifel, daß der Schreiber dieser Nachschrift unter den Worten narua' nan&m unscrn Bachja bar Josef verstanden, und so lernen wir nebenher hebräische Literatur sehr interefsirt zu haben. Denn auf den Umschlagblättern vieler 'ärabrsch-hcbräischer Werke findet sich sein Name als Käufer oder Copist angegeben. Da nun das arabische Original vom n n , so weit mir bekannt, in zwei europäischen Bibliotheken vorhanden ist, so würde diese Mittheilnng für die Leser ohne alles Interesse sein, wenn aus dem erlvähnten Auszüge nicht die Absicht des Epitomators hervorginge, jenen für seine karaktischen Leser zuznschnciden, und von diesem Standpunkte aus umzuändern. Diesem Umstande nämlich die Zeit genau kennen, in welcher das Buch niaa!?n main abgefaßt worden, nämlich nnw'b tsntp nt — 1040 der üblichen Zeitrechnung. Bachja war also Zeitgenosse des Salomo Jbn Gebirol, welcher Letztere 24 Jahre nach der Abfassung des erwähnten Werkes starb. Die Worte in der Einleitung zum n"n : 'nntanvnn iSi nanV’nnnD ia 'n'iprt/ noa yyjo’vmorj TmD’tff nnNT p zeigen mit nichtcn ans ein sehr hohes Alter Bachja'g zur Zeit der Abfassung. Es ist dies vielmehr die sehr gewöhnliche Sprache, der wir in den Vorreden der von wahrhaft frommen Verfassern herrnhrenden Werke, nach '• dem bekannten "jnn’D ’JQi? an« Dv aittf , oft begegnen. Jene Stelle läßt blos mit Recht schließen, daß der Verfasser damals nicht mehr jung gewesen. Er mochte wohl etwa. 50 Jahre hinter sich gehabt, nnd konnte dann leicht noch 20 Jahre gelebt haben. Daß Daniel, der Abschreiber, zugleich auch Epitomator war, läßt «in Gedicht am Anfänge der Handschrift schließen, welches mit dem Akrostichon Daniel ben Mose versehen ist. Eö ist aber dieses kein anderes, als eben das in jedem nYl sich befindende und den Inhalt der l0 Pforten dieses Werkes enthaltende Gedicht, dessen Akrostichon *pT na "N3 zeigt. Der Zufall, daß Daniel ben Mose eben so viel Buchstaben als Bachja bar Josef zählt, machte es Ersterem möglich, durch kleine Veränderungen, wobei freilich der ursprüngliche Rythmns geopfert werden mußte, des Letztem Namen in den seinigcn nmzumodeln, ohne jedoch dem Sinne des Gedichtes hierdurch wesentlichen Abbruch zu thun. Wir führen es in dieser veränderten Kopfbinde dem Leser vor: D?- *pnv3 ijni2d Tin’ pa nyn yn nnbb “pmrftx ’s s}*wik pns rni b^'o»i?i' , pan? botti itpn 3’oj (i..*iR3njns!>R)*itan36K?s . ' nn«pi^3D3 Tjwtj "sy?an Peel , nyV nioti’ : ijniya N'yf nv^a nitoav . Tjniia.QTst?js «2'n bw ijbup isy ü'bi yin^a yni |Htp naw} TinD} oant ij-niyi nphp8 wnn bx\ i'jD) , vninyi bm btnj 7jDM ^'N' bah' Hpvb vpn Nb'y iiny aa b nsyb iLy Pv p y~ ijbaya ^bapb ^a» nan , aiir-'m i-aani pns.^yn ijaaVp nnn^i nnbv nnt^ NMN) b» nandö nisn nykrvbir oxinb« 's n« 'by bambök nvbb bvybdr stdibab; yn n»bb y^inber 'S yn iidtbb naicnber noBj |«D3t6« nrBsnp 's is inbt« ’S';yn n^V hanD1?« ’S 47