Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 12 (1851)
- Issue
- Heft 24
- Date
- 1851-01-01
- Page
- Seite 501-502 (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
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501 Zur neuesten Bibliographie. 502 sehen, - daß gerade hier, für die Geschichte der Medicin m der talmudischm Periode so Manches zu finden ist. Es verlohnt sich wohl der Mühe, die zur Heilkunde gehörigen Stellen des. pal. Lalmud's, wie sie in der erwähnten Abhandlung angeführt werden, zusammenzustellen. Von Krau-_ tern und andern Mischungen werden z. B. erwähnt: NiWltn -NDD (Nidda e. H/DDH). . hniDIDN (Sabbat c. nbvm N-l) übers. N7Din 2tPjJ N'jn . pN .(ib. ib,) übers. -p^yn ft« 2l^y . xr\'ti?y rpn (ib. ib.) üben. üh)yb in-Dtyy . pyVTOri (ibib-) übers, nynn HDD 2Ü/y . i^pcy (Gittin c. uriNBtf 'D) für Nabl NmD . (ib. piD ^wy (ib. ib.)* m WD2D (ib. ib.). NDIJHDDN NDD (ib* ib.) u. a. m. In Bezug auf die Geschichte während der talmudischen Periode sind diese Talmudstellen natürlich bedeutend lehrreicher. Da heißt es (Gittin 1. c.) von R. Abbahu (in2N), er war Nm2D2 pDN W'*! das Haupt der Aerzte in Liberia, denn jm pby DEN mQn sagte von ihm, daß er die Pharmacologie verstanden; von einem 'babylonischen Arzte niDptt, dem Haupte der Aerzte (iwdnI j^lLPDp um) zu 'jpnns(?),. daß ec verstand den niH -N'm'Db pblJD \)”pitf 3 von einem Arzte , der Arzt in des Königs Ardschir von war, daß er die verstanden; von einem mit dem Beinamen vnm (der Kurde), der den Proconfül von Caesaräa " (r^V pivpmDDMN; 'DOD^N ist nämlich für zu lesen) von NN)2 DJU (Trockenheit des Augapfels)- durch \^r)ET)D heilte; von einem oiJN'Dbp'l, Haupt der Aerzte zu Won Samuel heißt es, daß er sich mit den medicinischen Schriften der Griechen, Indier und Babylonier beschäftigte und es heißt von ihm (Erubin c. b22): b'Dpl 212 b'N212m NDD0 2DD ^NpJH NmnJDSND p'DJi pbtN nbon Nb ton toh na hdn nd 22 nd '2 rpb 2bn dito NnrDN pi' '22 nd2ö rrop mpvi Nyp2 fjb^b ’inob 20n NnnoNi nnDDm NbraböD ndid ms Nim . NDDan N'nm njid n^b nwi NnnpN ”inpNbi »T0jr2 >122 NDib njod NDnn mn chNlQm ifw jnwrrop cp Nymrun pDN ’bl22 pn um 2'DynNl . Ferner (Kidduschin e. mv/y) zur Mischna un m DIN 2Db» übtyb rppj nuDiN heißt es: pim pjND. &rab2?Nmm *nd pobom pzcfDb picob? ppiDD pi^pi piidn m jwd . Von der Kenntniß. der Natur bei den Alten heißt es von Josiua be n Lewi (Chagiga c. ptfnn |'N) NTl^D Hin bat ’Bi's ’aa o’m mrt toD’pi Nipy Dp d^ddi ’mn m ndoh jwirr' 'i »nhdi / pyaiD noi tto ~o , nin pyaü toi t^nD >nv Hin rba baa wd nin 1) Soll der Name eines jüdischen Astrologen vom Stamme Jsaschar gewesen sein. p'jn byi pipj>i patyjr byi pj>N b]i) pjax by bban mm' ijji pa'^a h Win e/pd Nat»o no^ pj)D prni ^ma nona P jrau . Ferner sagt Samuel (Chagiga): Nmjnra Njjaüa npn ]nd isobo ’Dp kP NJty^n njjddd ndj '1 st-iv in p>p ppn ’jrii Npa-a- ’^>D . (Forts, folgt.) Zw neuesten Bibliographie. London. Da soeben Hr. H. Fllipowski m Deutschland herumgereist, um Mitglieder für einen Literalur-Verein zur Forderung der Herausgabe alter hebräischer Werke anzuwerben und bereits das 21DZ-N 22D des Abraham bar Chijja für diesen Verein edirt hat und jetzt verkauft, so ist es gewiß nicht ohne Interesse, wenn ich hier die Schriften verzeichne, die derselbe bis jetzt veröffentlicht. Diese sind: 1) Ein hundertjähriger Wand-Kalender, unter dem Litel: „Tabelle chrcmologique“ oder „ Chronologische Lafeln " zur Vergleichung der jüdischen und römischen Data rc. von 1800 bis 1900. Litog. in Suwalken in Polen 1843, f. 2) £pDND 2DD , enthaltend das DWp pp^n , verschiedene chronologische Notizen und Gedichte. London, 1847, 8. 3) 'D J^’DNn 2DD . Enthaltend nibinin 2DD von Abunezar Alfarabi, nach zwei Handschriften des British Museum; über die OD2TO; einen immerwährenden hebräischen Kalender; und viele andere nützliche Abhandlungen. Leipzig und London, 1850, 8. 4) tmyiQ . Ein mathematisch-chronologisches Werk in hebräischer und englischer Sprache über das Kalenderwesen der drei Haupt-Nationen, nebst einer starken Sammlung chronologischer und astronomischer Tabellen, mit einem von Christi Geburt bis auf das Jahr 6000 der Erschaffung fertig ausgerechneten correcten Kalender zur Vergleichung der täglichen Data der oben erwähnten drei Nationen versehen. London, 1848, 8. 5) Tabellen zu Rechen-Maschinen, um die 9fachen aller Zahlen und Quadrat-Wurzeln aus eine sehr einfache Weise, vermittelst kleiner Stäbchen, produeiren zu können. London, 1848,8. 6 a) Anti - logarithmische Lafeln, welche die natürlichen Zahlen in 7 Decimalstellen ausgedrückt, für jeden Logarithmus von 1 bis 100000, durch ein einziges Zlufschlagen, angegeben. London, 1849. 8. 7 b) Eine Gaußische Logarithmen-Lafel, für die Summen und Differenzen der natürlichen Zahlen, auf eine neu umgarbeitete Methode eingerichtet, London, 1849, 8. 8e) Eine Annuität-Labelle nach Carlisle Sterblichkeits - Verhältniß, für alle Combinationen von 3 verschiedenen Altern,, vom 5» Jahre bis zum 1O4ten. London, 1850, 8. 9) 212^1 2DD von Rabbi Abraham bar Chijjah Ha-Sefardi, nach zwei Handschriften aus Oxford und Paris bearbeitet. London, 1851, 8. 32