Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 12 (1851)
- Issue
- Heft 14 (5.4.1851)
- Date
- 1851-04-05
- Page
- Seite 209-210 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Berichte, Studien und Kritiken LvAtter für Mische VeschWe und Literatur. Jahrgang. Das Abonnement, auf ein Jahr ist 3 Lhlr. WNgr. Man abonnirt bei allen Postämtern umb allen Buöhllandlungen auf ein Jahr. Herausgegebcrr von Dr. Julius Fürst. Von dieser Zeitschrift erscheint wöchentlich ein Bogen, und zwar an jedem Sonnabend regelmäßig. 1*0 I cipzkg, den 5. April. Inhalt. Studien. Orthographie der Eigennamen in der Bibel. Von Ph. Ree. — Handschriftlicher Machasor-Kommentar» Von S. D. Luzz a tto. — Zur Kulturu. Literaturgeschichte der Juden in Men. Vom Red. (jForts.) — Das Buch der Jubiläen. (Forts.) — Mittheilungen aus der Gegenwart. — Ankündigungen. Ueber Korruptionen und orthographische Verschiedenheiten ' in ' einigen hebräischen Wörtern des Alten Testaments rranrerrtLich in den Eigennamen." L Zur Begründung unserer Behauptung in unserem Aufsatze LB. des Orient 1850 Nr. 51, S. 814-, Aum. **, daß die Einfügung eines Buchstaben in die Namen im A. T. eine Hervorhebung der Personen zum Zweck habe, erlauben wir uns, bevor wir-weiter gehen, mehrere Beispiele nachträglich anzuführen. Erstlich die *) Derjenige, der die Meinung des Hrn. Dr. Fürst LB. d. Or. 1850 Nr. 37, Anm. 43 billigt, daß nämlich ^2 niQDN zu Ende Koh. identisch mit jenen rftmi DDJD WN seien, mit andern Worten, daß die letzten Verse in Koh. von einer andern Hand hinzugefügt seien, bitten wir statt unsrer Tnm. LB. d. O. 1850 Nr. 28, S. 445 „Deine Anspielung gegen mich, als noDN by2 ist eine' Verleumdung", Folgendes Zu setzen: Deine Anspielungen gegen mich namentlich in Koh. 5, 1. 2 sind Berlänmdungen. —- Seitdem wir in Agur: SammLer, Jake: Frommer, Spr«- 30, 1 den scharfsinnigen Dichter -»n p F)DN sehen, und tu bfcWN den Salomo , den er auch nennt, welches Wort so wenig als Tgur und Jake sonst nirgends als N. pr. vorkommt, und weswegen es auch heißt, finden wir die letzten Verse in Koh. nicht schwierig; so wenig als die Worte Asafs in Egern Kapitel und in seinen Psalmen. — Hinzufügung eines Waw am Ende eines Namens, welches mehrern unsrer alten Interpreten auffällt, z. B. Vin>/. IfttM : Ex. 3, 1 soll als Schwiegervater des Gesetzgebers Mose hervorgehoben werden, daher das Waw m nm. Daß es auch ebenv. 4, 18 heißt: unh geschah um deutlich zu zeigen, daß cs ein und dieselbe Person sei; daß nämlich sein wahrer Name' Jeter war? — ' 2) Wir nehmen auch an, daß das Hervorheben die Ursache ' des Waws in UTHW und in mehrern Namen mit der Endung -ifp ist, auch mit z. B. eingeschobenem n als jv^-p für oder das Waw ist hervorhebend gesetzt für He:' wovon weiter unten mehr. Demnach nicht als Abkürzung von Wo Gott selbst von Elias spricht: (erste Mal) heißt er richtig mit dem wahren Namen: ohne Waw zu Ende. — Auch gr'ebt es mitten in den Namen Waw zur Hervorhebung, als Jer» 33, 26: m°py\ An eine andere Ursache oder an eine Korruption ist hier schwerlich zu denken; der geringste Laie in Israel weiß, daß der Name be§ Patriarchen Jakob ohne Waw geschrieben wird. Man muß aber den Sinn an den Stellen, wo dergleichen Orthographien Vorkommen, in Betracht ziehen. An dieser Stelle im Jer. denselben Vers, steht auch zum Nachdruck für 3^^ Es ist der Eifer, der' mit einem solchen Ausdruck zu erkennen gegeben werden soll. (m. s. weiter unten.) Wir kommen nämlich auf diese Art Waw für Jod zurück, namentlich in Wl für n'H, was öfter vorkommt.* ") Ich habe diese Ansicht als eine der Prüfung werthe gern hier mttgetheilt, aber ich kann in keiner Weise ihr beistimmen. Die gekürzten Reste des Gottesnamen, nämlich 14