Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 12 (1851)
- Issue
- Heft 4 (25.1.1851)
- Date
- 1851-01-25
- Page
- Seite 63-64 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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64 Literarische Miscellen. — Mittheilungen aus der Gegenwart. 63 Zeitwörter, in denen der zweite und dntte Wurzelbuchstäbe gleich sind. 3) Man-verdankt ihm noch'-ein anderes', drittes Werk, überschrieben b'pärfrN DNro, welches über die Punkto tion und den Wechsel der Vokale, wie auch über die Accente handelt. Diese Werke, welche die Orforder Bibliothek arabisch besitzt, wurde von M o se «C h i q u i t i l l a gegen Ende des 11. Jahrhunderts ins Hebräische übersetzt und in der Folge zum zweiten Male von dem berühmten Jbn'Esra." Dieser erwähnt in seinem Buche Masnajim ein viertes Werk des Chajjüg", das er nnp^H HDD nennt; wir wissen aber nichts über den Inhalt dieses Buches."' (Fortsetzung folgt.) Literarische Miscellen. Theilrveiser Versuch zur Lösung der Frage des Hru. Kirchheim im Grient 1850 No.4ö- NIISN 'S pjp inij npns -pw nPo ihn (1 ywb' pin npiss tit nnto n"m : »3np djh Niono nor isny np”is nmi) . DU» i'to nnN dmi nmoi pin npiss imm nuraff D’o nssio rs nbi’s. (Ny n"’ pjiPm tos) dw ri'ob pin ooia PK'roao ynaa ps ps ps) ir iiNi ni ihn nsh (nnsni pi nm© to toi nt (i nw pi nssios ps inten piss üni .ns uw to yisoo ihn piss (tos) two .dos? nto nnN '.1 p-IS N1SP IStfOD yiTI OSIO NM . D’D PJS1D ioto p’tov fjnn \y ISndnPn. Lbn G'ci n ä ch ricnnt ihn bald pPto *)1in DNPS, bald jpto rpi PN11 toyDN'to 15) Diese hkbr. Utberskhungen sind IN niedreren Bibliolheken vorhanden; die Rakionalbibl. (in Paris) besitzt die Uebersetzung des Traktats über die weichen Buchstaben von Mose Chiquitilla (Orat. n. 199). Die drei Werke sind kürzlichhebräisch nach der Uebersetzmig Lbn'Esra's mil einigen Fragmenten aus der von Mose Chiquitilla von Hrn. - Dukes veröffentlicht worden. Siehe Beitrage I. c. Theil III. 16) Der Titel, welchen ihm Jbn 'Esra giebt, bezeichnet Buch des Wohlgcruches oder der Würze. Es ist unrichtig wenn Wols in dem Verzeichnisse der Grammatiker von Ehiskia Roman Ihn Bekuda (WH. II. p. 59» ) iGpin geschrieben; in der Handschrift, woraus dieses Vcczcichniß gezogen ist (Orat. n. 199) liest man sehr deutlich nnp~i,-|. Wenn man de Rossi ( Dir. stör, degli aut. ebr. I. p, 88) und Hrn. Dukes (Beiträge, II, p. 159 u. 160) glauben dürste, sohätte Chajiag' ein vollständiges hebräisches Wörterbuch versaßt; allein dies ergiebt sich keineswegs aus der Stelle im Wörterbuche des Pärchen (Art. rna), die man zu diesem Zwecke anführt. Parchon sagt, daß Chajjüg', nachdem er ein arabisches Wörterbuch gelesen und die Methode abgelernt hatte, so suchte er solches für die heilige Sprache zu nützen, was sagen will, daß er dieselbe Methode für die hebräische Sprache anwandte, wie er es auch in den zwei Werken gethan, von denen wir gesprochen haben. fipto niD’ism »Dpi iNinD cttonsDiD . i'V ’m P’ noton ppsons nsip nm dn nwib ny to nyo t^Ni ns .pm idsi omm v'O' sno y?pnn NOty wn D’Dsn iidni . rans) nmid s"y i"' isids '"cvi '’S to 0210,1 in nmcn byss 'ito isj-n ipnon pi ptyo ’s 'Vi nn pPnn pn D’Jjdi hcwsi) i'i' in dgh nii dn tos cn . Nnto nPp nhdi nmos dn ’d (dsp' noiu 1012 pito D’311 by p ivri by p sni ^pss pnto ton n1? npnsi dn pN . yi fN-pn bs sid ni’io 's isp .p2i i,iiniDN Nb 'N.i Nto nsn ny.i'2 dn ’s nityyn1? : 112 jpnp nbwn O'isy nsoos mysuyon iito (2 10V2 b"i) . uns (jony in to) psip D'isy oty pN , pbn , toactQiov «in) N’ioio ptyiy pM (ihn mnty .D’isy OB'S (1910 nspDoii pdsdo p'vton'i itoi pni nspn ’obi msto ds°oii pi püto n“y i'y e>i n^irn 's 'osi .'s 'to, i°d onsy pb’d Niito ’pyS’ . pb’-sn 'ddd nsPis dPini (3 toooi .ns'n hn ion Pini . ’pnbd n^i io mm idi 101 ,11’PI^) Nil 1'12 N.i's 111 N' 1V P1D3 m?D Mty . 11 's PINlipO ’'y ' OPs Npl Nil ION 1ID1 Nil ION .N2'N Nl'O NMrPs 1191 @5 log au. A r uh e i m. Mittheilungen aus der Gegenwart. Wien. Für das Jahr 1851 ist eine Therese-Wecthheim- Stiftung, für ein in Wien gebornes, mutterloses Mädchen bestimmt, das 1851 heiralhet. Die Summe ist 200 Fl. M. Krem si er. Die hiesige jüdische Gemeinde hat den ministeriellen Befehl erhalten, einen jüdischen ^ieligionslehrer anzustelleti. Die Mißachtung der jüd^ Gemeinde in der Jugenderziehung ist so arg, daß die Regierung widerwillig einschreiten muß. Pesth. Großhändler Hallitscher schenkte der Schule in Ofen den jährlichen Beitrag von 100 Fl.; außerdem noch 50 Fl.; zum Bau eines Tempels in Ofen 4000 Fl.; gegen 50,600 hat er zu wohlthätigen Instituten als Fond legirt. Groß-Schützen (Ungarn). Hr. Rubinstein, Israelit, wurde an der evangelischen hiesigen Musterschule als Docent und Lehrer des Hebräischen a»gestellt. Pesth. Der Gemeinde-Vorstand hat nun definitiv nach einer Plenarversammlung beschlossen, einen Choraltempel (?) zu bauen nebst Schulgebäude. Noch 185t sollen die Grundsteine zum Bau gelegt werden. Prag. Für den Anschluß der Josefstadt entwickeln die Israeliten zu wenig Energie und Klugheit den czechischen zähen Feinden gegenüber. Karlsbad. Das israelitische Hospital hier hat endlich nach langen Kämpfen eine Gleichberechtigung erlangt, wozu der früher christl. Vorstand sich nicht verstehen wollte. Verlag von C. L. Fritzsche. Drurk von I. H. Nagel.