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Der Orient · 1850-12-28 · 52 (28.12.1850) · p. Spalte 825-826

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Journal
Der Orient
Volume
1850
Issue
52 (28.12.1850)
Date
1850-12-28
Page
Spalte 825-826 (sequence 5)
Language
German
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825 Studien. Ein Auszug aus dem Lexikon des Parchon. 826 gar manche Werke gesehen , welche die Namen alter Gelehrten aus der geonäischen Periode tragen,1 iev erste Anblick zeigt aber, daß dieselben untergeschoben sind. Wir haben den Namen des Moses Botarel selten oder gar nicht citirt gefunden. Selbst der Name B ota rel, obwohl derselbe in Spanien häufig ist, taucht selten in der hebräischen Literatur aus. Es ist uns um so mehr folgender Brief aufzefaUcn, welchen wir in einer Handschrift der Bvdleyanischen Biblioihek gefunden haben, welchen wir hier folgen lassen, obwohl wir nicht mit Gewißheit angeben können, ob der Berf. identisch mit dein Kommentator des Sefer Jezira ist. p'imP *nE>-n NM33 PoP nj33»d nin Nrwn nom noD^son unoon 3ao npj n»n min3 onn.1 unjN D3HN 3ao uP nru 'm N3i3n» roJtwm Po M3i33 Pn mbab 3'yi 3’y P33» 0M33,3 ’n« Pd nx p2D p3 3'DnP M3’ kb »’ '3 D’pDIDD 0,3» mp'DDH N»3!p NDp l,3p NJ01D NJN ’3H ’33y Np ’N) D'pDyDD nid mn imoay nP 0’13N 3»N nmh orP Nin P33 DM333 DD31DD.3 i31Np) nDlDp niN3!,3n ND3 pst 3»l'n nnoiyn nPru mnjoo nni’on nnna Nim DM» 303 m D'3'DN3ire 3'0nn »mpom »npn »npon mun D3»p3 M3in »N3 D’T.D MHJN ,3’p DMl’DJ H3»y 1P lD^CM 333 'D oPiyn niDiN ’Pnjp noN mom (<’3n nPisMp W’ oP»'i n»pn .P’3ü 13 pN'jia n»o Der Schreiber dieser Zeilen hat an seiner Bescheidenheit gar nicht schwer zu tragen gehabt. Aufrichtig gestanden, es ist uns nicht klar, wie ein Mensch dies von sich schreiben kann. Das Lob, welches orientalische Dichter sich beilegen, ist poeti- 3) So ein Gebet, welches R. Paltoi Gaon zugeschrieben ist, und so lautet: 3.3pdi mm Nim 3riN Nim mnon n3Di niPyn nPy P~3H D’p33nn p3D p331. , rn0’»2n N'p3n3 DM2 M'Nl Pstl2 , 3LV M’Nl 3L1' , p3110 M’Nl P’3ä0 , Dp.31D Np! f]lj M’N N1.3 n(< , ’JJäDN ’p3 innNl P»N3 , PlJ/D 15ID3N , 0313D 3"1LD M’Nl , ff 13 OayHO M’Nl f]U3 N3 Pni , imno Py jiddm 1DD3I3 I’N , 3I3N 333 ironoi pin N'lM ny'3’3 y3i' M’N , 1DD3N Py *)dm imno p3N , nyn’.n myaDN3 D'333.3 D'y31' UN» 103 , UDO D'333,3 ynu U'n , yi3',3 Nim nyn.3 Nim jnvn Nin , 0'333n 3aD D’333,3 D'yni' MN» ,D3 D'333H nao pw PoP Day Nin '3 , loay nao D'333i3 yni’ NIN P3N M’Nl, N»U3 Pp33 M’Nl , N»U 1’3a M’Nl , N1»J l’Py J’N3 ’3’DJ 333 p31 N»U p3 3«yvl , 3DND nnn DJ3J kow ’p3 ’ioy nPi f]3ty Np .33'»' nPi n3’oy nP nPyoP y’JDl , nyuni ")Pi3D ’p3 DM3 ’Pa 31NN ’P3 |’D’ ’P3 P’3D p3 PNI, p33 p3 Nim p33 NI,31, p3 N1.31, N3»D p3 N33 , l’niN3M P3 Pyi , p3 P'3D p3 [N1.3] p3N p3 3DN jru np3m .3VM3.3 is.’Dn niyavN3 s'ND »’ nivPiy .^33N sN3D p"a Ueber verschiedene andere untergeschobene Bücher werden wir anderwärts sprechen. sche Konvenienz; wir wissen nicht ob der Verfasser dieses Briefs in der Qualität eines Dichters diese Worte niedergeschrieben hat. Die Prosa ist aber etwas zu dick. Ein jüngerer Moses Borarel lebte in Konstantinopel. Derselbe übersetzte die Prophezeihungen des Nostradamus aus dem Lateinischen ins Hebräische. Das Büchlein führt den Titel |% Auf dem Titelblatts lesen wir die Worte: by »mm '2 by na Dm 'dd py — nno by\ onbiw 'mD Nsnn nom mpn k ju^bo p^nyrv NJ’üJDDipa bmNOia mscro Das Büchlein ist nicht paginirt. Blatt 8 lesen wir die Worte: iTddd bnNDra n^o jüpn w ^»nnN rurioi psm n,rm 'ymi 'm - W'r bnNDia Der erste Theil dieses Buches enthält die Uebersetzung der Prophezeihungen des Nostradamus. Zu Ende des Büchleins ist der Brief desselben an den Pabst abgedruckt. Die Ueberschrift lautet hier 31’2’DNp pinn nP»» 3N33 ,3DM Die Unterschrift st st Dl' Na3’11323 3 N3p3 slPP’» .32 3D3J P ”p’D ■jnyDE'Dp 30 f3y ' NDpn m» 1D3ND * D1D3N3NDDU3 Es ist dieses Büchlein nicht nur typographisch merkwürdig seiner Seltenheit wegen, sondern auch deshalb, daß man beinahe gleichzeitig ein lateinisches Büchlein, welches in der Provence lateinisch erscheint, in K o n st an ti n op e l hebräisch übersetzt. Es beweist dies wie literarisch thatig die Juden noch in der Mitte des 16. Jahrhunderts waren. Ein Auszug uns dem Lexikon des Parchon. Der gedruckte Katalog der Oppenh. Bibliothek giebt drei Exemplare des Parchon an. Dies ist unrichtig. Eins von diesen drei Exemplaren ist nur ein Auszugs Es hätte als solches auch nicht das Recht die Aufmerksamkeit des Lesers aus sich zu ziehen, wenn nicht der Name dessen, der den Auszug machte, genannt wäre, und dieser ist vielleicht in der Literatur der Accente nicht unbekannt. Was die Handschrift selbst betrifft, so bemerken wir, daß dieselbe auf Papier in deutscher Hand geschrieben und nicht darirt ist. 1) Auch in dem handschriftlichen Katalog der Oppenh. Bibliothek ist dieselbe Angabe ohne irgend eine Bemerkung dazu. Wir bemerken übrigens hier, daß dieser Katalog ebenfalls sehr viele Ungenauigkeiten hat und falsche Angaben. So z. B. sagt derselbe, daß das nywyw "iDD von Isaak ALrisch sei, welches unrichtig ist. Wir haben übrigens auch sehr viele andere Unrichtigkeiten darin gefunden. k

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