Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1850
- Issue
- 48 (30.11.1850)
- Date
- 1850-11-30
- Page
- Spalte 767-768 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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767 einen Sprachforscher und Lehrer -es Jehuda Jbn K oreisch hält, so ermangelt dieses aller Begründung.^ Davon ist in dem Briefe keine Spur vorhanden, und die Erklärung, die David Kim chi in seinem Wörterbuche (Art. ,*M) von Jehuda JbnKareisch im Namen des El d ad citirt, reicht noch nicht hin, denselben als Sprachforscher zu stempeln. Es mag hier gelegentlich bemerkt sein, daß diese Erklärung selbst in dem Werke des Jehuda ben Koreifch auf der Badle ianischen Bibliothek sich nicht befindet. Was das Sprachliche des Eldad anlangt,. so ist in seinem Berichte nur folgende Stelle herauszuheben, die für uns gänzlich unverständlich ist. Die Worte der Bewohner von Keirouwan an R. Ae mach lauten so : tö pD i:pn "ihn "lim b'&N unn 11^ nn — mb itnpn -jitj/b iui6d Nbi 1713;it7bo i3yot7 »bty onr 13 ty imo »1117 enpi pü'bi , ntpn »np 119 a , Ninj’n »np i3i'b 103 nmi 'Bo »313. ib» p.13' ‘».itjn [xnp] pd1? d tsnpn j 117b 3 om ub ioni "ioin ib d'nio i’w .4) Eldad hat ja nicht selbst die Erklärung des biblischen n.i&y in der dort angeführten Stelle gegeben, sondern Jehuda ben Karisch hat diese Analogie benutzt. 5) Es wäre interessant zu wissen, wo David Kimchi diese Erklärung gefunden hat. 6) Bon diesen drei Beispielen sind nur zwei nicht hebräisch,und M». Das ist nur talmudisch. Daß Eldad hebräische Wörter, die sich in seinem Lande traditionell erhalten haben, mitgebracht haben kann, ist nicht unwahrscheinlich, daß aber diese hier angeführten Wörter hebräisch sein sollen, ist nicht glaublich. Es verdient aber untersucht zu werden, welcher Sprache diese Wörter angehören. 768 131 b>3 by inu^i unn M' uni ihn D'ano ww 1iw!?3 0ibi7 nobn ptyNii 1313 im» »'aioi 1311 — ’/ui nsniüD tyipi Die nüinttf ni3bl des Eldad werden auch in einer arabischen Handschrift auf der Bodleianischen Bibliothek citirt in hebräischer Sprache. * * Zauberer in Deutschland und Frankreich. In dem seltenen Bächlein üpi' nilD p des ^0,, |n N’tSOT lesen wir S. 32 6 folgende Stelle; 19131 '9!3"nONl D’DDnn ba» yil3-!331 — — ’3'N1 ’ 51'b3l7101 “?3 C"p01 J’DND fo ' llbllOl 0^313 D1’obo3 '1319 TONil 11NI7 by IL'pvl -sOO l'DnO mnircy ’J’di d’3'Ond in mty i’idd '3131331 i'T3i! 131.11D.11 1133 .11701 0113» 1N317 1J) ,13 N H 103131 ihno »3 b3it7i inbra niNDn 1p' n»i mini1« iddidi , miD93i mjnio , nn’ 117)10 ihn 1»173 Nt bo oyi '131 Oil lb ,' D’DWD.l )’3y3 , D’DiaDS) 19D Dlb 11311 D 0 3190 , D”133 lyllj »bl , 0"N3 ny057 »b 0» , D’9H rp'lbs^', D"iaD nmy 190 03 O»3"b3l »"D31D1 » " 313 ’ 173» 1)11' »bl , l"033ir b"t71 0’1171 n’3Nbp 133 nblJ19 0'17iy 0'1'1171 017 '3ip3 0'P3O1 0» '3 0'33iy011 0'91730! JD HNt73 Nb '3 -.D'3’3.10aNl Wergl, unsere literaturhistorischen Mittheilungen S. 176 Note 2. 7) Daß diese Notiz nicht zu verstehen ist, braucht man nicht erst anzumerken. Ankündigungen. i! H [f Ankündigungen ♦ In diesen Ankündigungen werden Anzeigen aller Art, besonders in so weit sie jüdische und orientalische Geschichte und Literatur betreffen, gegen'Sgr. für die gespaltene Petit-Zeile oder deren Raum ausgenommen. i K [123] Bei C. L. Fr itzsche in Leipzig ist zu haben: EPIGRA1MMAT1 HEBffiAICA9 Partim composita, partim e Yariis lingüis Yersa, auctore II. Somerhausen«, Philos. theur. Mag;, lit. hum. Duct. noniiul. Acad. et Societ. Sucio. BRUXELLENSE. (Fasciciilus 1. — Fpigr. Satyrica). , Bruxellae et Lipsiae, 1840. brosch. Preis 15 Ngr. [122] Bei C. L. Fr itzsche in Leipzig ist erschienen, und /' durch alle Buchhandlungen zu haben: GnUDtOD t^sn oder r Sammlung wissensch aftlicher Abh andlungen, nach Hands. schristeu herauögegebcn von B. G oldb erg. Enthält: / 1) Brief des Gaon Scherira; 2) Rechtsgutachtcn k von Ras ch i; 3) Chai ben Mekiz von Abraham Jbn Esra; 4) aramäische Fabeln; 5) Gedicht von - Jehuda I b n G h a j a t nebst Kommentar von Simeon ben Zemach Dur an.! Brosch. Pr. 15 Ngr. Verlag von C. 8, Fritzsche. Redakteur: Dr. Jul. Fürst. Druck von I. H. Nagel.