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Der Orient · 1850-11-16 · 46 (16.11.1850) · p. Spalte 721-722

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Journal
Der Orient
Volume
1850
Issue
46 (16.11.1850)
Date
1850-11-16
Page
Spalte 721-722 (sequence 1)
Language
German
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Literaturblatt -es Orients. Berichte, Studien und Kritiken für jüdische Geschichte und Literatur. 46. Leipzig, den 16. November 1850. Inall. Studien. Ueber die Barajta des Samuel und über die des Rad Adda von S. D. Luzzatto. Fragmente aus Abr. b. Chijja's Schrift. — Historisches und literarisches Sündenregister einiger Zeitgenossen. Bibliographische Studien. — .Der gewaltsame Tod des Ministers Chaj. Farchi. Von Lt. — Bruchstück aus dem apokryphischen Buche Adam's. Aus dem Griechischen übersetzt von F. Ende des ersten Fragments. — Ankündigungen. Ueber die Barajta -es Samuel und über die des Rab Adda. Von Samuel David Luzzatto. (Fortsetzung.) Hier ist noch eine andere Stelle von Abraham bar Chijja, welche die Barajta des Samuel berührt; sie befindet sich im 4. Kapitel ('t nyitf) des erwähnten zweitem Abschnitts ('a idnd) und lautet: na*6 Tipi Nrpnan nan1? in , Dup-nn p itj/^n du ^n?d^ ttrbw dt» nab nw md -\m , ddbt by nairan nabnrc udd , nnbb bru mnta nw N"a bab pip , dv> nrrnar Drn.p pbnai njma n annnnb mnn onnanb ra bab tmp pi - -mnon wm yncyn nana n nannno annnnb mnn nabnp ■»ao , pp “mnn na a^*p dw npaoi , pbnnn u nisnnnj im mn p w ora bNa'VN pN nb«n nranoni onn p pbnai ra , pinD in no n;h dn by npab Nbi , pbj; nanb f t du?d UN im nwbn mno by nanb und baN .jmoa nabi non war mm d naw (Bergt, den Ausdruck myniD nrnDN nabn nnno in dem Jozer zu n^ni nacr-' und die Kommentare dazu). Die Barajta des Samuel ist auch in dem hebräischen Kalender, welchen Seb. Münster 1527 zu Basel herausgegeben, angeführt. Auf Seite 56 liest man daselbst: -oaw nbyao n^ni^OTi Nmnaa N^n pi 71M3 D'pbn orjuaan *p& yap yyü. Derselbe Passus steht auch im nunay 'd (ed. Riva, 1561), ohne Daß jedoch die Worte nNJTn* bNIDan Nnmaa Vorkommen; in der Offenbacher Ausgabe von 1722 heißt die Stelle D’pbn rpnn ipap jrpnb mm' ibyag hwm ton NMb. In dem erwähnten hebräischen Kalender heißt es auch noch p. 90: bm paw-in pua bmüw ton p? 'di 'di rn na1?1? rron mmp nb)y riNna.. Lluch S. 56 liest man die Worte: mp Nb nob tond dni 1'Ni , -nayn non aniDD , fum nv^b niL/b j*aan HD THNnb. Vielleicht ist das hier citirte niayn identisch mit bNOTl Nnma.- Hr. Dr. Ca rm oly (Jsr. Annalen, 1840 S« 225) glaubt aus dem Beiworte Dann, das Donol o dem Samuel beilegt (Kerem Chem. VH. 64), herleiten zu können, daß der Verfasser der Barajta nicht der Samuel des Talmud gewesen sei; ferner meint er, daß die nijr^N an ipna dem ®liefet Aschkenasi, der um 1050 gelebt und Vater des Tobijja, des Verf.'s des npb gewesen, angehören. Allem Donolo hat nicht gesagt bNiDty 'i Dann nana, sondern brEw aana Dann, wo das Wort Dann offenbar nur das Wort HNKrp substituirt. Und übrigens hat Abraham bar Chijja es sehr wohl gewußt, die Authenticität der Barajta des Samuel und der Pirke de-Rabbi Elieser zu bezweifeln, aber weder ihm noch dem doch sonst freien Kritiker Jbn ''Esra hat es jemals geträumt, diese Schriften so spät anzusetzen und sie so nahe zu rücken , wie C. meint. Der Jrrthum Carmoly's ist, wenn auch in einem andern Sinne, demjenigen analog, wonach behauptet wird, daß das Buch mn mmN des Elieser Aschkenafl dem Elieser b. Hyrkanos beizulegen sei (s. Zunz, zur Geschichte S. 124). — Außer der Barajta des Samuel hatten die Alten auch noch eine. Barajta des Rab Ad Da (Nmaa NlN am). R. DbaDja in seinem Kommentar zu Anfang des 10. Kapitels von Kiddusch ha-Chodesch des 46

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