Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1850
- Issue
- 42 (19.10.1850)
- Date
- 1850-10-19
- Page
- Spalte 671-672 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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671 Ankündigungen. 672 no tiens suegra ni cunada (Diese ist gut verheirathet, welche weder Schwiegermutter noch Schwägerin hat).6 Man könnte denkm die Spanier sind cm hitziges Volk. Die Deutschen, obwohl kalter als die Spanier stehen denselben hierin nicht nach. Sie haben ähnlichere und massivere Sprichwörter. „Schwiegermutter — sagt eins derselben — Leufelsunterfutter". Folgendes ist noch schwerer mit der deutschen Gemüthlichkeit zu vereinigen. Die beste Schwiegermutter — so lautet dasselbe — auf der Gänseweibe" oder „die beste Schwiegermutter die im grünen Kleide wohnt" d. h. die auf dem Friedhofe liegt. Der Leser siehet, baß afrikanische Heiden, so wie spanische und deutsche Christen sowohl als Juden in Palästina und Frankreichs sich in diesem Punkte Zusammentreffen. 6) Die Spanier neunen auch 8uegra (Schwiegermutter) sprichwörtlich die etwas härter gebackenen Spitzen der Brode, welche für viele Personen ein Leckerbissen ist. Der Zusammenhang dieser zwei Dinge haben die einheimischen spanischen Lexikographen nicht angegeben. Wir lassen die Worte des Diktionärs der spanischen Akademie folgen: ,,suegro — a. -prov. Extremos por donde se imen las roscus del'pan, que son mas delgados y suelen estar mas cocidor“. 7) In einer Handschrift auf der Oppenh. Collektion Nr. 31 in der jetzigen Ordnung (in dem gedruckten Katalog Nr. 260) lesen wir in einem Kommentar zu Nut folgende Worte: iddP nnitsr noP n&Jp Dnyin nru\ *iDn dj ■>nnyj ny ppam nai nnp ien lyia nniö -p nnianP niNJw nionn d’jpj bet p-ns? ’dP er&b hnu naniN »man dn hmin nnPa maN nrj’nil>: dn — .pnyin nN naip nnj» •p’oP iNp in \~iin Literarische Analekten Epigramme. Bon Dr. Sommerhause«. 'rnay mrnv Pma >P v'nwi nJty etm apyn ’nnPty nP wyp ’nNp .dvind a’Prn cpa |’n am i’J'y nma myan >* s-m nP w p .iudP yattf na rum ttm mti'y — yat? mb ■Jnntvm PPnn cwn -pwa no1?! nmP hnj iy nm nm m’ nPh nn» »P 2'll" nPsx» nP’P iw’Na? ihn P'y»' 'ap brn Dsya wmn PaN mya Nin Pana PaN;n jnjj, mian .wy N' D'Tni apyi'Pip Pipn Dpyn1 nP nsno PdnP nin’ Pa» n djd .Dptn nP rjEntsn aina nsjd uw am pp pN na“I D1N3 pl Np ’2 ynin uP D’N’ajn nsoa ihnidj nn dj djdn in .y’Qin mPiro rw mm Py nPnn» na» nanP pan Pn D'Pmjn Pn niNni mann ■psj na non dj un1 in nPsnn maa u’aantj' niNp -jp nt p .mpj p by nNNi nacctP U’Py upn Ankündigungen. In diesen Ankündigungen werden Anzeigen aller Art, besonders in so weit sie jüdische und orientalische Geschichte und Literatur betreffen, gegen 1|- Sgr. für die gespaltene Petit-Zeile oder deren Raum ausgenommen. [109] So eben ist erschienen und durch C. L. Fritz sch e in Leipzig zu beziehen: Das Eigenthum Md die Arbeit nach den Grundprincipien -er Uroffenöarung. Aus dem Hebräischen übersetzt nebst einer biographischen Charakteristik des Verfassers. Preis 12 Ngr. [110] Bei C. L. Fritzsche in Leipzig ist zu haben: ans*: Hiob. Praktische Philosophie oder klare Darstellung der im Buch Hiob obwaltenden Ideen; nebst wortgetreuer, rhythmisch gegliederter Uebersetzung und fortlaufendem Kommentar. Allgemein faßlich bearbeitet von Dr. Moritz Löwenthal, Rabbiner und Prediger in Lemberg. Dieses Buch enthält, neben der von namhaften Gelehrten gerühmten Uebersetzung, einen sehr korrekten hebräischen Lext, und dürfte demnach auch jedem christlichen Theologen zu empfehlen sein. Der Preis für ein broschirtes Exemplar ist 1 Thlr. Verlag von C. 8. Fritzsche. Redakteur: Dr. Jul. Fürst. Druck von I. H. Nagel.