Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1850
- Issue
- 40 (5.10.1850)
- Date
- 1850-10-05
- Page
- Spalte 625-626 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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des Orients. Berichte, Studien und Kritiken für jüdische Geschichte und Literatur. 40» Leipzig, den 5. Oktober 1850. Inhait. Literatur-Berichte. London. Bericht über Charisi's Uebers. des More. Berlin. Ueber S. Sachs' Schriften. —* Kritiken Kurze Übersichten. Moral und Politik von L. R. Landau in Pesth. Beurtheilt von M. B. Friedenthal. Kirchengeschichte nach talm. Quellen. — S tudjen. Ueber das apokryphische Buch Ssra. Von Dr. Treuenfels in Weilburg. (Forts.) — Zur Geschichte der Juden an den Ufern des Bodensees. Von L. Schott. (Urkunden), — Ankündigungen. Literatur * Berichte. London, Ende July. Die Zahl der werthvollm Werke, welche von Tag zu Tag der Vergessenheit entrissen werden, wird binnen kurzer Zeit sich um eins vermehren, und wir glauben die Freunde der hebräischen Literatur darauf aufmerksam machen zu müssen. Die Uebersetzung des J ehuda Alcharisi von dem d'oidj rniD des Maimuni hat man in Europa seit 200 Jahren für verloren gehalten. * Hr. Elasar Aschkenasi hat es der Pariser Bibliothek verkauft, und hat bereits in diesen Blättern manche Mittheilungen daraus gemacht. Die Seltenheit dieses Werkes, veranlaßte Hrn. L. Schloßberg eigends eine Reise von London nach Paris zu machen, um dasselbe dort zu kopiren. Derselbe wird es Herausgeber). Hr. Dr. Scheyer, der bekannte Uebersetzer des □’O’DJ rniß, der zwei arabische Handschriften des rniD aus der Leydner Bibliothek besitzt, war so freundlich, die Vergleichung der Alcharifischen Uebersetzung mit dem arabischen Original sowohl als mit der Tabonischeu Uebersetzung, zu übernehmen. Manche literaturhistorische Zuthat wird auch Schreiber dieses dazu liefern. Durch diese Uebersetzung — welche schon dem Ben Tabon Vorgelegen — wird der Leser Gelegenheit haben, den Geist beider Uebersetzungen kennen zu Lernen, welches auch für die allgemeine Geschichte der Uebersetzungskunst unter den Juden nicht ohne Interesse ist. Wir wünschen dem Herausgeber Glück zu dieser Unternehmung, und wir zweifeln nicht, daß die Freunde der hebräischen Literatur mit Vergnügen diese Unternehmung unterstützen werden. 1) Der Verfasser des rinnn NTip ist vielleicht der jüngste Schriftsteller, der davon spricht. Ende August. Nachdem wir diese Zeilen niedergeschrieben haben, hatte Hr. Schloßberg die Güte, uns den ersten halben Bogen zuzusenden. Wir haben daraus ersehen, daß das Werk mit ausnehmender Eleganz gedruckt ist z es ist in 2 Coluninen abgesetzt, Herr Dr. Scheyer hat mit skrupulöser Genauigkeit alle Veränderungen angezeigt, und so wird man durch diese Uebersetzung in den Stand gesetztden Text des qvjdj miD klarer vor Augen zu haben, als es bis jetzt der Fall sein konnte. Wir heben, um dem Leser die Art der Bearbeitung zu zeigen, als Probe folgende Stelle heraus. mj»T Drjn nibma niaiDrj o -pba nbjp ki — — nosn ob y’Bi’ dpb baN , ood *in«b ddidi tarpban ay Duruoni jnan mno iniv'by p anNi,DP inatynntM* nvui] nbnna na 0">iV rjoo anp nb’SN "pna aitto ay pnn b’ba Nim dj;d anw nys paan pby paaw ’na dj?d paan ib yartp ’D L" >a urüN aoNO a”y fttwirj nP ~\wh a’Dn aaaa aiNa Nin awrp ay 1 2dj?q ans* D’N’ajn bnj nbyo nrvn nun, dp nb’bn upa aityp E-iv' («"b 'n Dnaa) ’aoy aioy ,>a nnw ib aow a^x .'ui 'ui 3 (o'a a"b nw) i0D.uy.pp o aDNJi Diese kleine Probe wird für den Leser hinreichend sein, die Art und Weise dieser Bearbeitung kennen zu lernen und ihren Werth zu bemessen. Wir werden nicht ermangeln, so- 2) Hierzu lesen wir die Note, welche so lautet: ipn baN 'ornra isnon opaa,, spu ^'nna iN’an nP ’aayn p p’nynsy Na”pbs Den dji raaya .('d -p .-man na») rooa 3) Hierzu die Role: paa pa ib mmt? 'D L"1„ aiy ns itr> en'na "D'N’ajn aia ruaan Nim aattnanpaai nuoa Na"pba Den a"j in'an Nb a"yi ’aaja ü'N n» .(Dttf) .TilDD 40