Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1850
- Issue
- 39 (28.9.1850)
- Date
- 1850-09-28
- Page
- Spalte 609-610 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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des Orients. Gerichte, Studien und Kritiken für Wische Geschichte und Literatur. JIP39 Leipzig, den 28. September 1850. Znhall. Literatur-Berichte. Riga. Bibliographische Mittheilinigen aus Rußland von Dir. R. I. Wunderbar. — Studien. Lexikalische Beiträge zum Talmud. Von Jsr Böhmer. — Kritiken. Kurze Uebersichten. Ginse Oxford. Eine Vlumenlese von Edelmann und Dukes. Anaez. von Dukes. Moral und Politik von L. R. Landau in Pefth. Beurtheilt von M. B. Friedenthal. — Literarische Miscellen von Dukes. — Ankündigungen. Literatur - Berichte. Riga, im Jahre 1849. (Bibliographie, mitgetheilt von R. I. Wunderbar.) (Fortsetzung.^ 45) nD^mDD NDD1* Methodologie des Talmud, und zwar das Halichot Olam von R. Josua den Josef ha-Levi, der als Rabbiner zu Tlemeffan im I. 5220 (1460) blühte; und das Mebo Ha-Geamara, von R. Samuel ben Josef Ha-Levi Jbn Chiquitilla, genannt Ha-Nagid, Schüler des Rabenu Chanoch, des Spanier, welcher zu Kordova im Jahre 4770 (1V10) blühte. Das Halichot Olam ist zuerst gedruckt zu Soncino in der Lombardei (nicht wie Sifte Jeschenim: Mantua, 1593 bezeichnet) im Jahre 1543; dann zusammen mit dem Mebo Ha-Gemara, Mantua, 1593 (rntDty), Gebrüder Zsaak und Sulomo ben Samuel Norzi, auf Veranlassung des Zehuda ben Joses p des Spaniers, aus Estella im Königreiche Navarra; dann zusammen zu Salonichi im I. 1598 (TOL^) lri -4 und zwar mit Hinzufügung der niD^nn von Josef Karo; dann alle zusammen und mit Hinzufügung eines Kommentars zu HD^nn Josef Karo sowohl, wie auch zu nin’>’nD 10D nnd zu riHD 1DD pHK u. s. w., voo N. Salomo b. Abraham Algasi (gest. 1683 , betitelt njnDGtf "IDD, Venedig, 1639 (Dsfttf) bei dem Drucker Bendramin; dann blos die beiden erstgenannten Bücher zusammen und zwar sowohl Hebräisch als in lateinischer Uebersetzung von C o n st a n t i n: Leyden (Lugd. Katar.), 1634, 4; dann wie in der Ausgabe zu Venedig v. 2. 1639 mit einigen kleinen nOTl von R. Josef Cohen zu Smyrna, 1645, 4; dann mit dem fcODJn ‘Cm von R. Isaak Kanpanton ( ) zu Amsterdam, durch Moses. Mondes C o t i u' o im Jahre 1706 (D"N), endlich daselbst mit dem Anhänge des -)DD DH’DVnn' von David Meldola, durch Jakob ben Salomo Chiskijja Saruk, 1754 (Tpn), 12. 51 Blätter; bei John Janson. Vorgedruckt ist diesem Werke eine in spanischer Sprache geschriebene Widmung des gedachten Herausgebers, Jakob Saruk, an die Parnasim und Schulvorsteher zu Amsterdam, und zwar an Josef Suasso de Lima, Jakob de David de Pinto, Josef Fernandez Nunes, Josef de Ahron de Pinto und Js. de Abr» Henriques Feriera. — Es ist mit einer Approbation versehen von den Rabbinen zu Amsterdam, Isaak Chajjim d. d. 1. Elul 5514, und von Arje Löw ü. d. 22. Elul desselben Jahres. —. Außerdem sind die zwei erstgenannten Werke auch noch in unzähligen Ausgaben des Talmuds in Seder Seraim abgedruüt worden. Obgleich also die Werke, Halichot Olam und Mebo ha-Gemara, allgemein bekannt sind, so wollen wir dennoch über ersteres Nachstehendes bemerken: Es besteht aus 5 Abtheilungen (anycy) unb 13 Kapiteln (ayiD) und ist eigentlich nach dem Systeme des ni£T>"D HDD u. dgl< methodologischen Werken bearbeitet worden. Der Verfasser erwähnt hier seinen Lehrer (prDlE miß), den Rabbi Jakob ha-Kohen Aschkenasi, und seinen Wohlthäter den berühmten jüdischen Gelehrten und Nass Don Vidal Jbn La bi, auf dessen Wunsch und mit dessen Unterstützung it auch das gedachte Werk verfaßte und herausgab. In seiner Vorrede heißt es unter andern wie folgend: yj^ ■pND mv y"i rpv di p ’nbn -pyan mn Kni ü'zbx mnn w ädi mapi Dpi cjn ’dn*?d nn^D dd r*E'i iDjn 'n *]N -pno A3N 'nNü'i nDHD3 in nnp!?na I7N oniN 'ONDl nD^n bw mtDN 'i wiid rra dn vo?yi nDDrin o njwi j?.n ’tyei by nbmb n^>oenp pN i!?di nypni in m n1? , ,-jn nmh pNi nubo ijbabü ’m'piD piNDi ’3n n’:D dv^n tiin njinn 1EN3! iboi nmcn E'N ’roj6 ce rum nbia'bio my pin 39