Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1850
- Issue
- 34 (24.8.1850)
- Date
- 1850-08-24
- Page
- Spalte 543-544 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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543 Ankündigungen. 544 Ankündigungen. Un diesen Ankündigungen werden Anzeigen aller Art, besonders in so weit sie jüdische und orientalische Geschichte und Literatur betreffen, gegen Sgr. für die gespaltene Petit-Zeile oder deren Raum ausgenommen. [83] Bei Georg Franz in München ist erschienen und in allen Buchhandlungen zu haben: Geographisch-chronometrische Ideen von Benedict Heule. Mit 1 Kupfertafel und 1 Lithographie. München 1850. 52 Seiten in 8. Preis 48 kr-, od. 14 Sgr. Die mannigfaltigen in diesem kleinen aber inhaltreichen Werke kurz, klar und faßlich vorgetragenen Ideen verdienen der Aufmerksamkeit des Publikums besonders empfohlen zu werden, weil sie nicht nur neu und intereffant, sondern auch gut und richtig sind. Der Verfasser hat durch ihre gründliche Behandlung und nützliche Anwendung dem Studium der mathematischen Geographie, welches wegen seiner Trockenheit und schweren Anschaulichkeit auch von den gebildetsten Männern vernachläßigt oder wieder vergessen zu werden pflegt, eine sehr anziehende Seite abgewonnen, d^ren Behandlung künftighin gewiß auch ihren Weg in die geographischen Lehrbücher finden wird. — Für welchen weit größern Kreis von Lesern aber dieses Buch nützlich, lehrreich und unterhaltend seinwird, ergiebt sich aus der hier folgenden Uebersicht. Einleitung. Grundstoff dieser Ideen. 1. Die polytopifche Ithv. Die gestellte und die ausgeschriebene Aufgabe. Verfehlte Lösung durch komplicirte Kunstuhren, vollständige durch geographische Pcincipien. Neuheit, Einfachheit und Leistungen der polyt. Uhr: bezüglich aller ihrer Orte, für den jedesmal beliebigen Hauptorr, im Wand- oder im Taschenformat. Irrige Vergleichung mit einer astronomischen Ubr vom I. 1789 in Freiburg. ii. Die Geisterstunde. Ist sie von 11 bis 12 oder von 12 bis 1 Uhr? Die Gespenfterfurcht und der Beweis ihrer Grundlosigkeit mittelst der polyt. Uhr. Der Hexenball auf dem Blocksberg. Zauberer und Hixen welche ihn auch bei schnellster Luftfahrt verfehlen müßten. Die elektro-magnetischen Telegraphen. Geisterstunden bei hellem Tage. Eine ganze . Geisterstunde sammt Geistern zuviel oder zuwenig. Unmöglichkeit der Geisterstunde. IN. Die Tageswende. Entstehung dieser Idee durch gelöste Räthsel aus der polyr. Uhr. Was die Tageswende ist. Reisen über dieselbe und Verwandlung der Tage: Samstag und Sonntag zugleich am nämlichen Tage und Orte; jüdischer Sabbat am Sonntag, christlicher am Samstag, christlicher am Montag, jüdischer am Freitag. Weitere Veränderungen und anomale Erscheinungen. IV. Der erste Tag. 'Wie dieser hier zu verstehen. Zweierlei Anfang und mehrerlei Dauer desselben. Bildliche Darstellung. Standpunkt der biblischen Schöpfungsgeschichte auf der Erde. Warum sie den ersten Schöpfungstag nicht den „ersten" Tag nennt. Wie die biblische Chronologie und die Zeitrechnung „von Erschaffung der Welt" zu verstehen. Das geologisch bewiesene weit höhere Alter der Erde nicht in Widerspruch mir der heil. Schrift. Die Tag- und Nachtgleiche. Die jüdische und die französisch - republikanische Zeitrechnung. Theoretische Ableitung der Tageswende vom „ersten Tag" und vom Orte der Erschaffung Adams. V. Der europäische und der astatische Tag. Geschichtliche Entstehung und geographische Richtung der wirklichen Tageswende. Nützlichkeit ihrer Einzeichnung auf den Karten. Vorschlag und Quellen hiezu. VI. Die Weltumsegler. Warum sie durch ihre Reise einen ganzen Tag — aber keine einzige Minute — mehr oder weniger erleben als andere Leute? vii. Jüdischer Sadbath am Sonntag» Sietes Festhalten am siebenten Tag. Verwandlung des Samstags in den Sonntag durch Reisen. Abgekürzte Wege, Zeit und Kosten. Zulässigkeit in religiöser, und Nützlichkeit in religiöser wie in bürgerlicher Beziehung. Zeitverschiedenheiten zwischen den Sabbathen verschiedener Orte, zwischen ihnen und dem von Moses gefeierten, 'zwischen diesem und dem von Gm selbst gehaltenen Sabbath. Abweichungen En der Periodicitat I bei allen jüdischen Festen, besonders bei dem Versöhnungs.- und bei dem Neujahrsfeste. Gegenseitige Beziehungen der den Sonntag und der den Samstag feiernden Juden. | Beilage zu I., 11., III. und VII. Abbildung der polyr f ' topi'chen Uhr. j | In unserem Publikum haben wir eine bedeutende Klasse,/ welche nur des jüdischen Lesens kundig ist. Daher empfehlen wir der geehrten Geschäftswelt, welche mit unserm Lesepublikum direkt oder indirekt verkehrt, hiermit unser Journal zu Privat-Anzeigen. Der Raum einer Petit-Zeile wird mit 3 kr. Cond.- Münze berechnet. Die Expedition der jüdischen Post in Lemberg. Pleßner, Festvorbereitungsreden für Israeliten statt - 2 Thlr. für 24.Ngr.. Dessen Traunngsreden statt! 22\ Ngr. für 10 Ngr. zu beziehen durch jede j Buchhandlung von Emanuel Mai in Berlin.! [86] In meinem Verlag ist erschienen und durch alle' Buch- M Handlungen zu beziehen: m rTi1? onren “1DD mit deutscher Uebersctzung. W Frankfurt, 1850, S. XII. 200 S. 13 Ngr. jl cWl nrn ISO. Eine Biographie von einer M .der ältesten jüdischen Gelchrten-Familie aus Per- .« tugal, vom Jahre 1200—1593, von Dr. Car- W moly. 15 Ngr. Frankfurt, 1850, 8. 43 S. Frankfurt a. M.; Die hebräische antiquarische Buchhandlung.von l Isaak Kausfmann.? ~1DD dn nny’ Zwei Theile. Dieses berühmte Derascha -Werk von I o u a tan Eybenschütz in einer sehr schönen vierten Auflage (Sulzbach , 1819, 4) kann ich zu dein billigen Preise von 1 Thlr. für beide Theile ablassen. C. L. Fritzsche in Leipzig. Verlag von C. 8. Fritzsche. Redakteur: Dr. Jul. Fürste Dmck von I. H. Nagel.