Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1850
- Issue
- 28 (13.7.1850)
- Date
- 1850-07-13
- Page
- Spalte 447-448 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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447 Ankündigungen. 448 bis nach Palästina, sogar Frankreich ond Deutschland verbreitet war, um dadurch eine Genugthuung dem Rektor zu verschaffen. Wichtig und bemerkenswerth war sein Verhältmß zu dem berühmten Maimüni. Der Ruhm Maimüm's und die ausgezeichneten Werke drffelben waren längst auch in ganz Asien verbreitet/ die Hochschulen in Babylonien entschieden nach dessen Werken und selbst die Schulhäupter mußten dem Drange der Zeit folgen und seine große Gelehrsamkeit, seine Frömmigkeit und seine Autorität verkünden und preisen/ In Bezug auf Saadja's talmudische Arbeiten, sowie in Bezug auf diese Arbeiten seines Sohnes Dosa, muß man 8) Maimüni sagt in seinem Schreiben an Samuel (Jgrot 381>) nyotj», 8^2 oynxn rbttb ijw N22 unnni mtw'n ’2n D'pms onntv. 9) Samuel nennt ihn in einem. Schreiben an ihn (37 a) mNiDü IIDDH fy2 und sagt von unserem Maimüni: non?riD o'owddüi nunoD d'Döhdö ■ nnm DnatfiQ nDD/Di crat^D* Vieles finden in no^iin "iDD 'd d. h. Kommentar zu Sefer Ha-Halachot von Alfasi, verfaßt von Iehuda el-Müdüri. Denn Asulai sagt von diesem Kommentar: uw mroi dtjddd nrc^n -nto '"d ifa wwsn "pdto U'ni rmrv -umo 's> nw 12i) )n ndh 22) -itnji Nnyo '2 &m.)ri nai dn : d’Jinj bin artw 22) Ninp, Es bildete sich nach S/adja eine Sekte, die nach Makrizi (de Sacy (llbro^lom. Arabe 1. p. 284—369) ‘n'|D‘/b (Fajjumija) heißt, und er sagt, daß sie von Jbn Said (Abu Sa'id) Fajjumi begründet wurde. Der Name Sekte ist freilich nicht im gewöhnlichen Sinne zu nehmen, sondern es kann höchstens eine getreue Jüngerschaft darunter verstanden werden", und man aus dem' Berichte Makrizi's hinlänglich sieht, daß er nicht gerade am Besten unterrichtet war. Als des Unterscheidenden der Fajjumiten giebr der erwähnte Araber die eigenthümliche Auslegungsweise der Schrift nach ppnLDiJ, was aber ganz gewiß entweder ganz unrichtig oder ein Accidenz war. Ankündigungen. An diesen Ankündigungen werden Anzeigen aller Art, besonders Ln so weit sie jüdische und orientalische Geschichte und Literatur betreffen, gegen Sgr. für die gespaltene Petit-Zeile oder deren Raum ausgenommen. [(63] Durch C. L. Fritzsche in Leipzig ist zu beziehen: . .btotj” nxiBVi rC'.s^ai ncon I. Heft. Biblisch-talmudische Mediein oder Pragmatische Darstellung der ArzneiknuLe der alten Isracliteu. Alit Einschluß der St aa ts a rzu ei kn n d c und mit besonderer Berücksichtigung der Theologie. Nach den Quellen in gedrängtester Kürze bearbeit« von R. I. Wunderbar. Erste AbtheiLuAg enthält: Allgemeine Einleitung, inel. der Geschichte und Literatur der Israel. Heilkunde; Materia mcdica und Pharmakologie der alten Israeliten. Riga und Leipzig, 1850, gr, 8. VIII. 119 S. Eleg. .drosch. Preis ZThlr. netto. [64j Bei E. L. Fritzsche in Leipzig ist zu haben: 31'bv: Hiob. Praktische Philosophie oder klare Darstellung der im Buch Hiob obwaltenden Ideen; nebst wortgetreuer, rhythmisch gegliederter lkcbersetznng und fortlaufendem Kommentar. Allgemein faßlich bearbeitet von Dr. Moritz Äöwenthal, Rabbiner und Prediger in Lemberg. Dieses Buch enthält, neben der von namhaften Gelehrten gerühmten Uebersetzung, einen sehr korrekten hebräischen Text, und dürfte demnach auch jedem christlichen Theologen zu empfehlen sein. Der Preis für ein broschirtes Exemplar ist 1 Thlr. in'iDD rp-aij? 'i2 cj? onv^n yw nbw, Das Hohelied mit einem Kommentare von Dbadja Sforvo. Nach einer seltenen Venezianer Ausgabe nebst dem masorelischen Texte, gr. 8. Brosch. Pr. 5 Ngr. Der vortreffliche Kömmenrar des berühmten Eregeten aus dem!6 Jahrhundert liegt hier in einer sehr ke-rrekren und billigen Ausgabe vor. -[65)1 llmerzcichncter ist beauftragt Vital. (Chajim ben Geheff) Ez Ehajim, enthaltend eine gri'urdliche Darstellung der Eabbala (Sauberes Manuskript auf 32? Quartblattern in dcutlichcr hebräischer Cursivschrift) zu verkaufen und sieht gefälligen Geboten hierauf entgegen. Leipzig, t. Juli 1850, Otto Klemm. Vertag von C. L. Fritzsche. . Redakteur: Dr. Jul. Fürst. Druck von I. H. Nagel.