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Der Orient · 1850-06-08 · 23 (8.6.1850) · p. Spalte 355-356

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Journal
Der Orient
Volume
1850
Issue
23 (8.6.1850)
Date
1850-06-08
Page
Spalte 355-356 (sequence 2)
Language
German
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355 356 Studien. Die Familie Kimchi accedunt alia scripta hebraica et chaldaica, (Als j litationsschrift.) Von demselben. Lemberg, 1850, 8 (S. 29). — 23) Ruf zur Eintracht. Predigt gehalten am Sabbattagc, den 26. Mai 1849 im neuen israel. Bethaufe zu Lemberg. Von demselben. (Zum Besten der Lemb. israel. Kleinkinderbewahranstalt). Lemberg, 1849, 8. — 45) &np nDW rr»)ru Theoretisch-praktisches Lehrbuch dev hebr. Sprache für Schul- und Privatunterricht. Von E. Bon di. Theoretischer Thril. Zweite verb. und verm. Auflage. Prag, 1850, 8. Die Familie Kimchi. I. Josef hm Jizchak Kimchi. Einige Kommentarien desselben zu biblischen Werken. B. Kommentar desselben zu (Fortsetzung.) Jo sef Kimchi gehört zu denjenigen Kommentatoren, die blos den Wortsinn erforschen (o\3D&!/d). Die Hineintragung geheimer Lehren in Werke wie war damals unter den Juden noch nicht allgemeine Sitte. Werke dieser Art, wozu der Kommentar des Immanuel aus Fermo und der des Josef Kaspi gehören, so wie auch der Kommentar des L ew i ben Gerson oder de Baüolas u. a. m. Die Lektüre dieserKommentarien gewährt an und für sich viel Interesse, denn sie enthalten schöne Gedanken. Für die specielle Exegese aber sind dieselben nicht zu gebrauchen. Josef Kimchi ist ganz philologischer Ausleger. Er mochte auch Geheimnisse haben, denn jede Zeit har die ihrigen, und zu seiner Zeit gab es Gelehrte genug, die Geheimnisse in die Bibel und überhaupt in die hebräische Sprache hineingetragen haben;" aber derselbe hat sie nicht in seinem Kommentar ausgenommen. Nur selten hat er eine allgemeine Idee in eine Bibelftelle hineingelegt. Josef K i m ch i 's Kommentar hat viele schätzbare Worterklärungen aus dem Arabischen, welche D avid Kimchi größtenteils benutzt hat. Wir heben folgende Stellen vorläufig aus. man ndh n nPsci ('n 'n) paanni nbo^D onby ]\sm ’ajn ^icdd p3iy p nniN pian ''Di bbo DH3 3dnb; om niboo 'ui na'pü/ ts^i 3dnp nkdj pi : 14 3NQna -pytsa IpdPdd nnx 'NO iy ptsto a"'l iijjdd 13) So Ibn Esra. Ueber die Geheimnisse der Buchstaben haben wir einige literaturhistorische Notizen in unserm Aufsatz über das Lexikon des ppp gegeben. 14) Das Wort welches in später» philosophischen jüdischen Werken oft'gebraucht wird, und zwar in der Bedeutung von „Selbftschätzung" und welches aus diesem hier vorkommenden Worte abgeleitet ist, erklärt Rabbenu Jona in seinem Kommentar zu welcher eben so selten als schätzbar ist, sehr lehrreich. Wir lassen die Stelle ,riNinp’nnnjby(to '0 p'm-uil! by D3jy pn'i uuy 'ob Dnü?p 103 D-uy) * 30013 , pb pn Dieses 3jy halten wir für das Zeitwort, woraus das hebräische -\y (bis) entspringt. Bei vielen Propositionen läßt sich noch das Zeitwort Nachweisen. Das chaldäische (gehen) hängt auch damit zusammen. 103 ]N33 niDDn ('N 'O) .IN'2 .31313 niO3n n n1 n q 3 3on 3N3 D'ntin’D 333 nP omay nj/3t£i npn N313 D.33 3'3D C3NLP N133.3 y3E> DH '3 ' 1 1.3 TDD dwi Dnfasy mtwin llVllN cm I3lv na ^di C^zii Dl NH 3'3’> N3V n'N3.3 nD3ni C'N'DN i33.1,3 1VU3 DJ'N'ty oby, 3iy pti'^3 nNin .333.33 N3pm 713m int£iyrw ntyya O'3'i inipiy by vy' 1 'U3 n>n nNnw "hon^ : 15 intpiy by min NipD3 non 1^ s'br ('n '’) O3P' D'nsty P'ini nui»1?;33 3iy 11 üba 313p Nim m 3DD3 dn a cnatycm hdd' oa^c an.x ptPnnno1103 N3 03!" P’N3 ]3l3nni> N3VNV3 P'3N' n^ w pjy1? C'313p aiv by n«'ltt non nciD aisn pjym ntyyan nvy; nO.N.3 )b 3333' N1? 0'3’JD p3 W' ^333 (n"' i"O3 Nin .33 3 N’aiDl pnan ^ovd N3N nod "333 N'3Ol„ "333 N'Äll,, N'3N NllNN by (N'L-N33) DD31 HN N3'l 13 IDW minan idd pp N3n n’üid px * mn p o mm hier folgen. Dieser Kommentar befindet sich in der Michaelischen Sammlung Nr. 96. p-na j?it ('ü 3"' -hm) P T3jn nbpi 3ia PiDpDn N3"pn ’jq!? n3ynj mwnty ’d'Vn m 3012.1 Nin niN-in ppyi myasn -rua Nim bipai pm pn piVN'v Nin Pio^Dn pjyi iman by Nmna dini»; nDia] d• 3c 1 d3 i3qni ' p’nnt n^CL'nn ja iqsji 3yV 'n 3dnd : Pn13j p naPt? '3a D’didi^di ON 3'!331 "b3DN 'P3L3 0 Pi3D D ,31 bim ’P3D ^vn., fl 3CN3 pvani n^DB'nn >31^33.31 ('P >Pu'o) Niwrra n^i nP biDPon ]D panxn napn '3 ppo^nl? N3 nnyi 3N31' iaay3 n33ty D3N jhj'k/ p3jn p uw p3J N^i 312 bb naN pi 1^ p3ian N3'D cipD3 nPN^an p j>jd>b pnva" nS 1^ n'33Jn n3i3y!? iaay mN 3iva' nb\)h 310 3Dn 3”y 'ui pw2 n^’3jn OVvn 3iy ipdni nm3P p 333nna in3N^B3 pivyi ynw c'nnw b 33yi mpJ n3NPam irnnn^i wdj ^d^dP n3N*?an ja iaay pta'inn .nmab pmai uao pa.33 cn1? 3vn Nim 1^ 33'^-' In den philosophischen Werken findet sich das Wort ^ID^D auch von Lhieren gebraucht. So z. B. in dem Buche 33l3na,3 rvmn (Abschnitt 5) lesen wir unter andern die Worte niPiya D'biyan ca^L'n ownnD C'333 1NLB' 333 n.n i?icl?Dn ’3nP n^i3n 103 [din 'J3^>1 d.31? o'an -.DfltÜ? 15) Eine hierhergehörige Stelle des Jona ben Ganach haben wir in dm hebräischen Beilagen zur Einleitung zu,p^a (S. 13) gegeben.

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