Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1850
- Issue
- 14 (6.4.1850)
- Date
- 1850-04-06
- Page
- Spalte 223-224 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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- Elijah 2× ep/1004307
- Rashi 1× ep/1002670
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223 Ankündigungen. 221 die Pharisäer nicht sagen sollten, daß Luk. 1, 26 kein Engel war, sondern ein Mann, der sich für einen Engel ausgab, oder er hies Gabriel, der Ono verführen wollte und sagte ihr, daß der h. Geist — wahrscheinlich im Traume oder im Schlafe—werde über sie kommen u. s. w. sie solle aber nicht ängstlich sein oder sich fürchten ,,denn das Heilige was von ihr geboren wird", wird wie Daniel sagt, Dan. 9, 24 der - “lUJ rp&5>D werden und daß sie ihn daher jw nennen solle, wie es dem Josef „im Traume" gezeigt wurde: Mt. 1, 20 und 21 und daß bei Gott nichts unmöglich ist. Mt. 3, 9. Die Bemerkungen in diesem Anhänge fügen wir hinzu für den, der die Apok. vielleicht nach unsrer Erklärung der einzelnen Stellen kommcntiren will. Nur muß man in der Apok. weder hohe Theologie noch tiefe Philosophie suchen. Johannes wollte blos mit diesem Buche sich an die Pharisäer reiben, Da ihm ihre Lästerungen so in Harnisch brachten. und wollte es recht mystisch-erhaben geben, als hätte er den jüngsten Tag, den Dpj DV, in dem offenen Himmel verwirklicht geschauet. Er nennt es daher am Schluffe Prophezeihnng, da die Propheten ähnliche Visionen hatten. und mit Rücksicht auf die Gematriaot sagt er mit Recht, daß niemand etwas hiuzuthne oder abnehmc, denn auf einen Buchstaben mehr oder weniger kommt ja hier vieles an. — Ankündigungen. An diesen Ankündigungen werden Anzeigen aller Art, besonders in so weit sie jüdische und orientalische Ge'chichlr und Literatur betreffen, gegen jj Sgr. für die gespaltene Petit-Zeile oder deren Raum ausgenommen. Anzeige. Ein israelitischer eramrnirter Lehrer, der durch das Medium der englischen Sprache, neben Don gewöhnlichen Schuluntecrichtsgegenständen, auch in der hebräischen, deutschen, französischen und lateinischen Sprache Unterricht zu ertheilen vermag, kann bei einem jährlichen Gehalte von Fünfzig Pfund Sterling gleich nach Ostern eine HauslehrerstetLe finden. Die Reisekosten werden zurückgestattet, und der Gehalt nach einem Jahre erhöhet. Hierauf Refliktirende wollen sich bald mit ihren Zeugnissen über Qualifikation und ^Charakter in frankirten Briefen wenden an Herrn B. Tewis in Brighton in England. [36] Durch C. L. Fritzsche in Leipzig ist von allen Buchhandlungen zu erhalten: Jaeobson, Dr. I. Katechetischer Leitfaden beim Unterricht in der israel. Religion, mit einem Anhänge, enthaltend Bibclkunde. Zweite Auflage, brosch. Preis 2 Ngr. 20 Exemplare für 1 Thlr. 5 Ngr. - 450 Gebete und Lieder für die israelitische Jugend jedes Alters in Schule und Haus, brosch. Preis 10 Ngr. 20 Expl. für 5 Thlr. burUD mpD 'd, Nachweise der jüdischen Gebräuche aus den Quellen. Eine antiquarisch-religiöse Untersuchung von Abr. Lewisohn, Rabb. in Oberschlesien. Brosch. 15 Ngr. "Ateret Zebi, Kommentar zu Raschi von Jakob Mir. Wilna, 1834, 4. Geb. 1? Ngr. Schreibpap. 20 Ngr. To sifta zu S erai m, nach der Terteskritik von R. Elija Wilna erklärt von R. Jona b. Ger schon. Wilna. 4. geb. 22 Ngr. Seder ^Olam Rabba, nebst einem Kommentar und Nachweis der Parattelsteüen von C h a n o ch S o nde l. Wilna, 1845), 8. Brosch. 13 Ngr. T a r g u m z u den Büchern der C h r o n i k. Wilna, 4. 14 Ngr. Gebunden und ans Schreibpapier 23^ Ngr. Midrasch Conen, nebst Kommentar von CH. I. Sloszky. Wilna, 1836, 4. Brosch. 11 Ngr. Manna von M. Steinschneider. 1846. brosch. 10 Ngr. Enthält: Nachbildungen jüdischer Poesie aus der Blüthenzeit jüdisch-arabischer Bildung. Tosefta zu Toharot, erklärt von R. Elija Wilna. Wilna, 4. geb. 22 Ngr. npyT : Saakat Scheber. Das Trarrerlied des Salomo Jbn G'ebirol über den im Nissan des Jahres 1039 gemordeten N. Jekutiel. In einem besonderen Abdrucke von Js. Benjakob aus Wilna, brosch. 5 Ngr. A sul ai's Schein Ha-Gedolim, oder bibliographisches und biographisches Wörterbuch über die jüd, Schriftsteller und deren Schriften. 1. und 2. Thl, br. Preis 1 Thlr. 10 Ngr. Verlag von C. L. Fritzsche. Redakteur: Dr. Jul. Fürst» Druck von I. H. Nagel.