Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1850
- Issue
- 8 (23.2.1850)
- Date
- 1850-02-23
- Page
- Spalte 125-126 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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185 Studien. Elijja Ha-Saken b. Menachem und seine Asharot. 126 als diese. Schade Um die gute Idee des Lhieres Kap. 13, 1, die Apok. nicht einen geschickteren und toleranteren Kunstphilosophen zum Verfasser hatte. Auch kommt er zuletzt zuviel in Exlase und wiederholt sich oft, weil er die Ausdrücke nicht so stark siylisirt bekommen konnte, wie er gerne wollte, wodurch mehrere Phrasen in das Buch hinein gekommen sind, die fast nicht zu verstehen sind. So z. B. in V. 18 in unserm Kapitel: „die Heiden wurden zornig", vielleicht weil ihre viele Götter „Gottes Zorn am jüngsten Lag nicht abwehren können. — NI. Wir sahen unlängst einen Zweifel aufgeworfen, ob Johannes im siebenzehnten Kapitel der Apokalypse nicht die Stadt Nom gemeint haben sollte. ~ Joh. hat ohne Zweifel keine andere Stadt gemeint als Jerusalem, den Hauptsitz der Pharisäer; denn dieser gilt die Zernichtung ob der Namen der Lästerung» So nennt er Jerusalem Babel, als Scheltwort, weil Babel von den Propheten so geschildert war, wie er Jerusalem geschildert haben wollte. Die harten Strafreden der Propheten über Babel paßten ihm für Jerusalem, weil diese Stadt die Pharisäer duldete. Aber weder an einer Vernichtung Babels noch Rom hat er gedacht. Diese Städte hatten nichts zu thnir mit den Namen der Lästerung, welche ihm Veranlassung zu seiner Ereiferung und zur Abfassung des Buches gaben. So heißt es in unserm Kapitel 11, V.2. „dir heilige Stadt" also Jerus. — Apok. 18, 24: „in ihr findet sich das Blut der Propheten" also Jerus. — ibid. 18, 22 ist Gesang und Spiel Davids nicht zu verkennen, also Jerus. — Kap. 11, 8: „in den Straßen der großen Stadt wo auch unser Herr gekreutzigt worden ist". Also nennt er Jerusalem die große Stadt und in Kap. 17, 18 heißt es cbenso „die große Stadt". Also meint er hier auch Jerusalem. Endlich die Übereinstimmung, daß Johannes sagt: die Stadt soll von den Heiden zertreten werden, und so Heist es auch in Luk. 21, 24: „Jerusalem soll von den Heiden zertreten werden; beide nach Micha 3, 12 ff. und Mal. 3, 21. — Ueberhaupt wird sich kein jüdischchristlicher Schriftsteller, wie Johannes war, damals erdreistet haben, den Untergang einer Heidenstadt zu verkünden. Die Ursache der Strafreden dev Propheten über verschiedene Heibmstaalen und Städte ist bekannt um) ist in ihren Vorträgen deutlich zu lesen. Es ist in diesen Strafreden — im Gegensatz des Gesetzes Mosis: „liebet den Fremden" immer die Rede davon, daß die Heiden die israelitischen Exulanten tytaiuufirt und durch allerlei Entehrungen gemißhandelt haben 2C* rc.; Johannes hatte aber mit Strafreden solcher Arc nichts zu thun, und gegen die Regierungen der römischen Kaiser wagte er es wohl am wenigsten zu schreiben. — Selbst Pilatus fürchtete sich, als er Christus umbringen lies, und schrieb an das Kreuz „König der Juden^ zu seiner Dertheidigung, daß der Gekreuzigte nämlich dadurch ein Orlmen 1. mujez-t. gegen den Kaiser begangen habe. Elijja Ha-Saken bei» Menachem und seine Asharot. (Fortsetzung.) VIII.u Mp 1N3 NIpN D'E"« DD'^N 69. MN istrin iDiDi noxi nynt> wnn ’twj/ n©oa : lEoyji roy Q’Nrra ' Insten pn2 ptn1? 3inti p onn 70. mityn poan dio 13 nott> >nit>pDn n^pD dtidji 15 enn : mitn -[Von -idn’i ' •norm n)>3 DN”!?y N3H 71. nenn nddd uiyri 3i« no-iyt tcis» dni 3N t>tpm : no-non p« man D3t> nnsn o ddiim nit 72. D3H OET1D3 mDl JTDD ena nDNboa titde' t>t>n * 03 32y DU3N ’ anoiD yna 3« r©N indo 73. nn'oy nnit> D'ppu onsr arvon1? Dnnn.Ni .-wewi ony t : DnDjn min’ nt? pn 'nt>3 n’Din nit>’D3 74. pan nynri? nenn ust» ‘ p '3 ttf’N nilDl THDi? : pND itpo nt>DD.n it>q it>D ^>."1D3 1E13J3 13'p rpJO 75. bn1 P de' nnr mi3y nniy trun n«t tind de©! : t>mn_p d’jdn ’pi^rt. 1’E\nd -]büb npyo toD 76. ve'ind ’E'yD iniE/yn rpnoi wjy3 Doon nrtyi nrty : i’E'jiNi i^- nun mpE/n Turin hdie' bti’s 77. upsn n)'i3 'Di ’D-nN np'> rinn -13« pi2 : np'3 np> np' ni33 nnri ton ’t>u~iD3 inn-n3 ri?ptp 78. totm ’t>3D in3-l?y joni t>3H IT \N3 CE'SJ hni : t>3«n iii3N-iy nm e>n 14) Hier ist das Akroftich wieder 2"«' HD t>y, und die letzten zwei Buchstaben sind blos verzweifacht. 15) Auf diesen Vers deutet Tos. zu Nidda 30 u hin, wo Elijja der Ansicht ptri) ptpDJH to folgt, was nach Tos. gegen die Halacha erscheint. —