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Der Orient · 1849-11-17 · 46 (17.11.1849) · p. Spalte 721-722

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Journal
Der Orient
Volume
1849
Issue
46 (17.11.1849)
Date
1849-11-17
Page
Spalte 721-722 (sequence 1)
Language
German
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MeralurblatL des Orients. Berichte, Studien und Kritiken für jüdische Geschichte und Literatur. JVi 40* Leip zi g, dm 17. November 184V. Inhalt. Kritiken. Kurze Üeberft'Äten. Bet Ha-Ozar. Von Luzzatto. Ueber Jbn Sarnk's Wörterbuch. fFortsetzung.) E. Kley's Schriften. Angebinde von Js. Sam. Reggio. Angez. von Dr. Fürst. — Studien. Ueber ein hebräisches Lexikon des Josef b. David Ha-Jewani. Von Dukes. — Ueber den Bibelkanon des Fl. Josefus. Von Rabb. A« Treuen fels in Weilburg. (Forts.) — Zur neuesten Geschichte der Juden in Mähren. Entwurf einer Synagogal-Verfassung. (Forts.) — Ankündigungen. Kurze Ileberfichterr. 16) unpn \wb wm.bri? nno wn , -»sinh no tsron om iew rai bby 'oiiDNinb . vnrrpm -w iew rw) rnoibyn’toi nwipon “icvn t’Dipbi Dnp’ a’p’nj; Dn0D3). ^vtty' m'^iOipo 'ü HD uh. DHD Dp^>. rc. (Fortsetzung von Nr. 33. 34. 35. 36.) Ich komme mm zum Wörterbuche Menachem's, welches als dessen hauptsächlichste literarische Thätigkeit zum Streit mit Jbn Li brät Veranlassung wurde und somit das Leben Meuachem'ö beleuchtet. Das Werk nennt Dirn äs -}Pip oder jinHDn;D, sonst heißt es auch (Werk), und letztere Bezeichnung gebraucht Men ach ein auch für die Wörtergruppe eines Buchstaben. Voll Autoritäten gedenkt er nur JbuKor ei sch und Sckadja als Vorgänger, wie auch Jbn Esra (Sefa Berüra ed. Lippm.. S. 26) ihn neben Jbn Koreisch ansührt; sonst erwahlit er nur die Exeget m (DnniD) und Pastarrim (ünnrvo) üu Allgemeinen. Was die Grundanschannng Menachem's bei der Bearbeitung seines Wörterbuches antangt, so ist diese von Delitzsch scholl ausführlich in seinem Jesurun geschildert worden. Er fuhrt die Wörter nicht auf die Grundlagen der abzuwandelnden Verba (Qncn&sO, sondern aus Themen, die bei aller Wandlung konsistent bleiben. Die und jd, die i'y und ■>');, die k'ch wie ri’b und die YCi\b. gern, führt er regelmäßig auf zwei Konsonanten zurück, und wo die Verba zwei solcher schwachen Laute haben, giebt er nur einen Konsonant als Thema an. In dm Verben rnil , -pm und -pa sicht er als Thema llnc was wirklich nach den Grundsätzen der gründlichsten etymologischen Forschung richtig ist; aber sonderbarer erscheint cs uns, wenn er z. B. in HDJ , fl Eft , ]m , HtOJ , nur einzelne Konsonanten £b , 3 , b , W , H als Themen gebraucht. Derselben Anschauung huldigt Dunäs Jbn Li brät, sein Gegner, lvie arrch die Orientalen A h r 0 n B e n - A s ch e r, Kalir n. A. diese Anschaunng gehabt, und Dunäs polemisirt nur, wenn Menachem die Bedeutungen nicht genau specialisirt. — Eine andere Eigenthümlichkeit des Menachem'schen Wörtirbuchcs ist, daß er zwischen einem Machberet und dem andern Abhandlungen eingcschvben, die eigentlich zum Lexikon gar nicht gehören, um so über biblische Gegenstände sich auszulassen. So z. B. zwischen Tel und Jod über D“D bei welcher Gelegenheit er auch auf die Klasstficirung der Gebote kommt (Luzzatto hat diese Abhandlung Keren: Chemed V. S. 49 und dann vollständig hier p. 19 flg. mitgetheilt) , und wo solche in unseren Handschriften fehlen, da scheinen, sie von Kopisten weggelassen zu sein. Auch m dem eigentlichen Wörterbuche fcmtnen zuweilen weitläufige Digressionen vor über nicht lexikalische Gegenstände, wie z. B. über die Unsterblichkeitölehre beim Artikel ’QTtis, doch gewöhnlich betreffen sie die Grammatik, die Exegese oder die biblische Archäologie. Außerdem .gehl jedem Machberet eine kleine Einleitung voran, die grammatischer Natur ist und vorzüglich die Funktionen-des betreffenden Buchstaben beschreibt. — Umfänglich und wichtig ist noch die große in 10 Absätzen sich spaltende Einleitung zum Lexikon, welche die Stelle einer Grammatik, da er keine besondere verfaßt, vertritt. Diese Einleitung handelt: 1) über den grammatischen Bau der Buchstaben und den Bau der Sprache in ihren Wurzeln (nvrviNn 46

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