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Der Orient · 1849-10-20 · 42 (20.10.1849) · p. Spalte 671-672

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Journal
Der Orient
Volume
1849
Issue
42 (20.10.1849)
Date
1849-10-20
Page
Spalte 671-672 (sequence 8)
Language
German
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671 Ankündigungen. 672 liches Eigenthum Palästma's (Ben Jochai S. 135), der kabbalistische Kanon, der Sohar, gehörte zu den Büchern, deren nur das Land Israel gewürdigt wurde, die man in das Exilland nicht aus führen durfte (‘pn'W ’pN ]Pp r\COW DnSD pN*? rrsin jnw peoaio J’n b San. 6. n! hal. 10); HLelt man doch die Luft und die Atmosphäre Palästina's schon für geeignet,- die Weisheit zu erfassen (Baba Statta 158 b und Naschbam das. vgl. Kimchi zu Pf. 87, 3)! Außerdem ab,cr mag die Furcht vor Misbrauch diese Vorschrift herbeigejührt haben. * * XVI. Der alte Gebrauch der ^iodx Die Buchstabeuzühluttg. , In der Mischna (Sanh. 56 a) erzählt der Tannai Jehoschua ben Korcha, daß das große Sanhedrin in Jerusalem diik Zeugen gerichtet habe mit der Formel: ^D'P nS*1 ipi^ p, und zwarum das Wort Dv£>N gu umschreib^/ denn um(vgl. Raschi das.). Won dem uralten Tannai I o ch ana n ben Sakkai wird erzählt (Sukka 28 8>), daß er auch die Kenntniß der nWiÜQJll HIDtpn nicht beifett gelassen. Sonatan, der Tannai, sagte zu Rabbi, ernähre mich wie einen Hund (^b'D) da es in der Schrift heißt jnu non1? nDD?y (noaD 2I?D) (Baba SBatva 8 a und T«s. daselbst). Der Tannai Jehuda bar Jllai sagt um ein Gesetz zu bestimmen riß—12 (d"i NnBUlJ Horaj. 11 b, Keritot 5 b). Der Tannai Rabbi Elieser hat das Wort rPten mit iß"pn berechnet (Chagiga 13 a. Tos. Ans. ‘p.y-yi). Alte Tcmnaim haben das Wort berechnet nach dem Zahlenwerth (Nida 38 d). Die 39 Verrichtungen, die am Sabbat untersagt sind, wurden geknüpft an den Zahlenwerth (j. Sabbat c ^D). Ist es aber auch unzweifelhaft, daß dergleichen Berechnungen zur Zeit der Tannaim sehr an der Tagesordnung waren, so ist noch zu berücksichtigen, daß man diese Methode schon damals bis in früheste Zeit hinein versetzte und manche Haggada und Halacha dadurch befestigte (Mezaref S. 10b)> Wichtiges jüdisches Manuskript«. Die Liter. Ga^. vom 1*5». Splbr. meldet nach dem Jewisch Chronikle, daß man ein Manuskript von Rasch! (gewöhnlich Jarchi genannt) und einen Kommentar der Propheten und Hagiographen enthaltend,, aufgefunden habederselbe soll mannigfach von dem gedruckten Exemplar dieses „ersten aller Kommerttationen" (Rosch kol Ha-Meforschim) abweichen, und wahrscheinlich entweder von dem Verfasser selbst, der im Jahre k.105 starb, oder von einem seiner Schüler geschrieben fein. * * Anzeige. Em gewisser Hr. S. G o l d b e r g reist im Süden Deutschlands umher, für das in Berlin erschienene Werk Jesod '431(1 nt Unterschriften zu sammeln. Da jedoch derselbe gar nicht im Besitze dieses Werkes ist, indem ein anderer, Hr. Rosenkranz, es als sein Eigenthum zu verkaufen hat, so warnen wir jeden Subskribenten vor Bo raus be Zahlung, da sie sonst das Werk nicht erhalten werben. Abgesehen noch davon, daß, wie wir erfahren, besagter G. durch seine Verfahrungswcise einen Wn macht. R. Ankündigungen. In diesen Ankündigungen werden Anzeigen aller Arr, besonders in so weit sie jüdische und orientalische Geschichte und Literatur betreffen, gegen Sgr. für die gespaltene Petit-Zeile oder deren Raum ausgenommen. [94] Bei C. L. Fritzsche in Leipzig ist zu haben und durch alle Buchhandlungen zu erhalten: )1 3 3 *7 ’ CP 1 oder Wörterbuch de« hebräischen Sprache des Alten Testaments mit Bergleichnng des Neuhebräischen und der Spr ache des Talmuds und vielen Sacherklärungen des jüdischen Alterthums. Bcigcdruckt sind 13 Abhandlungen, als: 1. Einleitung in das hohe Lied; %. die Schöpfungsgeschichte nach der Zendlehre; 3. die altpersische Geschichte, nach ihren Bezügen zum Judcuthum; 4. das Heidcnthnm, für das Verständniß der Schrift dargestellt; 5. Probe einer hebr. Uebersehnng von Jofefus Buch gegen Apion n. s. >v. Wilna, 1841, 8. Verfaß: von Isaak Bär Lowinsohn. Preis 1 Thli. 15 Ngi. Forschungen.. über die Ueberschristm der Psalmen. Dazu Erläuterungen der Gottesnamcn, der poetischen Formen m den Psalmen, Auslegungen schwieriger Stellen der althcbräischen Poesie und em ergänzender Anhang. Von Hcnftlvig Philipp Roe in Aarhus. Mit einem Vorwort von Dr. Julius Fürst, drosch. Preis 2(t Ngr. Verlag von C. L. Fritzsche. Redakteur: Dr. Jul. Fürst. Druck von I. H. Nagel.

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