Mannheim
Compact Memory

Der Orient · 1849-09-15 · 37 (15.9.1849) · p. Spalte 591-592

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Orient
Volume
1849
Issue
37 (15.9.1849)
Date
1849-09-15
Page
Spalte 591-592 (sequence 8)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
88% known words query
IRI
…/8555529-9893953-9893997--6071-3535256
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

59 t hannis 20, 8 wird Gog «nd Magog allegorisch von Feinden des Christenthums gebraucht, welche dasselbe aüszurotten suchen, und dabei ihren eigenen Untergang finden würden. Zu dieser mystischen Idee findet sich eine Parallele in gnn üip^ f. 145 unter dem Titel fWO. Nach ihm würden alle 70 Völker zu Sancherib stoßen, um wider Gott und seinen Messias Krieg zu führen. — Wenn Gog und Magog die Bewohner am Kaukasus bedeutet, war der hartnäckige kaukasische Krieg mit den Russen vielleicht ein Vorzeichen des politischen Messias. An Vorzeichen fehlt es uns nicht nttfp auoi JU nonl^DD inr to's irvo -pro njn, Berach.! f. 7, no in dem Sinne von Staatshaushaltung genommen. Wenn nun nicht der Russe der.Sancherib ist, der wider die politische Befreiung der Völker streitet. Dr. M. Du sch ak, R. in Auffee. Aphorismen. ,15. Das Wort »aa kann / >2^ und >2") gelesen werden. Die erste Leseart findet sich in den korrekte!: Ausgaben, z. B. von Hei den heim; über die drei letztem äußert sich R. Salomen Hanau in den seinem Sidur* angchängten h. 49 wie folgt:;n"pa tsnvw ana iun nai 'oai. jnapa t/nn hin .rnJDNri nwiNO “Tnn pN '3 man1? 'nxnbi wmw 'tb 220 p njn 2210b nw ■f 1 w jidi , a-> w"b '2iü!?nj p3? , bw 21 n^n tinan rfpa idi!? paa pN yicb nwowo ,p"Hi wv rT’ rnon ’ty piDD nbw'sa b'r\ "unm ioa iban an1? xbi iz/'nn p'-vra vr} vONi nSi y'S "m Allein abges-chen davon, daß die Ansicht Ra sch i ö, welcher das >> in 'V als paragogisch und nicht als Suffix erklärt, längst.zurückgewiesen ist, vcrgl. Jbn Esra und Kimchi zu Ps. 113, 14, so wären andere biradikalen Wörter mehr geeignet als Analogie für unser Wort bc- 592 nutzt zu werden als 'ty, indem hiervon das Iwmell absol. ebenso als sein, kann; dahingegen findet sich *?rV / *?ü , ^2) man kann hierzu noch'rechnen?]^>p (Jes. 26, 19) '7^2 (Gen. 24, 16); wo das Pattäch bei dem angehängten Suffix dennoch unverändert bleibt. Für das Chirek findet sich nur pp und neben 'nE) auch (Lev. 6, 3); man thnt daher wohl daran, wenn man bei Formationen nach biblischen Analogien m zweifelhaften Fällen den häufigem Gebrauch der einen oder andern Wortbildung als Kriterium annimmt, unser Wort mag noch rv-) (Jerem. 39, 13) erwähnt werden. 16. t&npn* hilft' liest Raschi (tm DVOT angcf. bei R. S. Hanau Anmerk, zum Kadischgebet) bilF)'* und nicht ^anV er es als hebe, und nicht aramäisch hält; es müßte aber in diesem Falle' EHprp wie ^nn» haben, indem cs die hebt. Interpolation beschließt. H e i d e n h e i m betrachtet das ganze Gebet als aramäisch *, allein dann ist es befremdend, daß er ^i'TPi und nicht ' nach Prev. 25, 6 punktirt. In der Teuach-Ausgabe Offcnbach steht in der anq. S. was falsch ist, vergt. Buxtorf Concord. 5 v. ' 17. Kimchi schreibt zu Obad. 1, 201 Dnb 73DK/N '{i& pmp^ .ntod*?n ■ pttb-, obgleich mau aber mit NatPN Deutschland bezcichnete, so verstand man doch unter ttaösw '13 auch solche, die früher Deutschland angehörten, vergl. Teschnbot pO'^3 nN»^o (6ct orrn«* p)D zu Orach Ohajim tz. 547, 7); es heißt hier: die \n pblD3 VVO 02Wtf WTI , V3L>^; man fegte also voraus, daß selbst in Polen ,,Bene AschkenaS" sein können. Wie würde Hr. Thilo . . . . Andenkens dieses Argument über seine bekannte jrldenfeindliche Behauptung benutzen? Der Punkt ist allerdings einet-ausa in ulramrjue parlein. — Dr. L. Lewy fv h n. Ankündigungen. Ankündigungen. In diesen Ankündigungen werden Anzeigen aller Art, besonders in so weit sie jüdische und orienraiische Geschichte und Literatur betreffen, gegen 14 Sgr. für die gespaltene Petit-Zeile oder deren Raum ausgenommen. [76] Durch C. L. Fri tzsch e in Leipzig ist zu beziehen: , O'X'21 rnin. Die israelitische Bibel, in korrektem hebräischen Texte, mit worttrener Uebcrsrtzung, vollständiger Erklärung und erbaulichen homiletisch benutzbaren Andeutungen, hcrauSgcg. vom Landes-Nabblner Dr. Snl. Herxheimer. 4 Bände. Berlin, 1841- 1848. Preis 7 Thlr. Preis für dm Pentateuch allein 2 Thlr. 15 Sgr. Preis für i die übrigen Bücher 4 Thlr. 15 Sgr. ^DDnV’ZJK'oi ’-ncy. Die Kommen» tare von Joseph Kaspt, einem Grammatiker und Philosophen aus dem 13. Jahrhundert, zu Data lat al Haiirin, von Moses Maimnni. Nach den Handschriftm der königl. Bibl. zu München und der Stadtbibliothek zu Leipzig nebst verschiedenen Verbesserungen und Zusätzen von *. Herausgegeben von S a l. W erb Inn er, brosch, Frankfurt a. M. 1848. Preis 1 Thlr. *-\~r ■ 1 ..~ ■- —— - i-ag-.s.-. i .=.J.--sr: ■■ --■■■■ - Verlag von L. Fritzsche» Redakteur: Dr. 2ul» Fürst. Druck von Z. H. Nagel.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.