Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1849
- Issue
- 19 (12.5.1849)
- Date
- 1849-05-12
- Page
- Spalte 301-302 (sequence 7)
- Language
- German
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301 Batera haben selbst m Anerkennung der Gelehrsamkeit Hlllel's ihr Amt niedergelcgt, und es ihm abgetreten, was ihnen auch als glänzender Beweis ihrer Bescheidenheit und Anerkennung der Verdienste Anderer mit Recht hoch angerechnet wird. S. Lalm. Ier. z. St.;7a? pna TOD . ■wm rwwbi jnwtMDpai paucn nana \3p1n Nana 1^.1 23crgl. 02 85 a. . Eben so wenig war ein heftiger Streit zwischen den Vorstehern über die Schlachtung des Pesachopfers am Sabbat, sondern es wußte Niemand hierüber Bescheid. D. D. III. 9k. Elin Levita, erklärt in der 2. Ausgabe seines Tischbi sol. 62, c. 2 bm Namen des Sabbatflusses mit den Worten: *jdd pDDD )b isnp D^oan ■fiopj pi Dao' Nim -pts^a mm üv 9 naaa.wnpiy mm pjD2 nbb pi ■ mn ae^nw vny pe6a ■DJiB^a DnNinoni — Da hier das la'd.a'r ans die 10 Stämme sich bezieht, .so kann man daraus schließen, daß dieselben wie die Araber statt des ■%/ ein yJU/ oder das in der Aussprache gleichlautende d setzen. Jene Erklärung genügt, wie eS ersichtlich ist, nicht für den vollständigen Namen p'vavv; wir mochten das ü auf doppelte Weise erklären. Erstens mag dasselbe, als labialer Buchstabe für a stehen; cs findet sich wenigstens ein Beispiel, wo bei dem Eigennamen eines Flusses diese Verwechselung stattfindet: im 2 Kon. 5, 12 liest das K'ri niDN für nnN (vergl. auch Jos. 15, 11, wo Clericus aNJD11 für 5NJav lesen will), demnach wurde der vollständige Name pDaao (cuitcn, wobei Leide a durch das Dagesch in eins verschmolzen wurden. — Zweitens mag es bei diesem Worte mit der Regel im Griechischen im umgekehrten Verhättniß stehen. In letzterer Sprache wird nach dem zum Stamme gehörenden fi ein ß eingeschoben, g. 33. peöripßQia entstanden arrs oder das fi geht geradezu in ß hUxj z. B. ßkooeKw vorn Stamme Leides der Euphonie wegen; es mag vielleicht dadurch ein Wohlktang entstanden sein, wenn man vor dem a ein D einschaltete, vorausgesetzt, daß bei den IO Stämmen auch püajao neben p^av gebräuchlich war; Lei der nicht genauen Kenutniß des Sprachgebrauchs dieser Stämme dürste unsere Vermuthung nicht ins Reich der Unmöglichkeit gehören; sollte ein Mitarbeiter d. Bl. geneigt sein eine andere Meinung hierüber mitzutheilen, so wollen wir sie mit Dank annehmen. — Dr, L. Lewysehn. IV. Aphorismen. 1) Lesearten. Die DXX übersetzen dasinJes. 19, 10 vorkommende -pfc; durch sie lesen also daS für xy; ebenso erklärt Philo (Ausgabe 3»2 Richter, De somniis I. 249, vergl. LB. des Orients Nr. 7. e. 103) den Namen ^vnt£” durch Gott sehend (oqcov Hron), er liest demnach ebenfalls xy für j&»4 — Gen. 26, 33 übersetzen die LXX durch qqxov, soviel wie wahrscheinlich mi?' Bezug auf Gen. 21, 33; hmgcgen übersetzt eS H i e r 0 u tj m u ö durch abnndaniiam, er lies a(fo njpjy rzzpjpD. Bekannt ist die talmudische Deutung von^arynZ^ bm2 nry und rmtr im Sinne von n:no\ vergl. Prov. 12, 25. 2) Verwech se l u n g. Die Verwechselung des b mit a und umgekehrt ist nicht so häufig; wir möchten folgende Wörter hcrvorheben; a) Job. 38, 32 steht NND für ni^'D; b) einige erklären das Ps. 119, 103 vorkommende m'dv) durch maDi Job. 6, 25; e) Jes. 13, 22 übersetzt Jo na tan rniiD^Na durch pnuoaNj d) B 0 chardt (Hieroz. P. I. Lib. III, c. 1) erklärt ^nttf durch anrr und versteht darunter den schwarzen Löwen; e) Clericus erklärt Lev. 7, 18 dadurch a.ia; 1) im Aramäischen heißt Balsam pöbaDwV und pDD^DN. Das N ist hier prostctisch wie ynaTN w.; auch heißt ntt&N hier rfeaN5 g) man kann noch;pa ,,Hüpfen" hierher ziehen, das nur eine intensivere Bedeutung von XYl ,,schreiten" hat. — Wir wollen bei dieser Gelegenheit bemerken, daß aus *pa „treten" durch Verhärtung des a in 4, 4aa „schreiten" und aus An „Hüpfen" durch Verhärtung des 3 in p, pp-j „verfolgen" entstanden ist. Auch hier hat wie beim zweiten Radieal im Piel die Verdoppelung, .oder Verhärtung, die Natur der Handlung intensiv gesteigert. — 3) W 0 r t b ildnng , O n k e l 0 s giebt das Gen. 14, 20 vorkommende aryD zurück durch Naoy p an, an andern Stellen hingegen gewöhnlich durch NaryD. Man kann daher zweifelhaft sein, ob da§ hebr. Wort aus dem Verbum mit D praeformativum zusanunengesetzt ist, wie rnryD. , nmo, ober es es von "Wy gebildet und das v von p entstanden ist; der kurze Äocal mag wie in unregelmäßig und dem folgenden Guttural accomodirt sein. —-- 7) Ueber das Wort Dinm (Jos. 15, 8) sagt R. EliaS Levita im Tischbi sol. 14, col. 2: INap m n>b djhm bmo anN D^ennrny oipo V'? imaa m laar mw?)3it3D Dipia mn n^ti/ia^ pcon Din p pyiyi dhu Dty naa pt^ 'sVp Napii ^biD^D.ma. Die Metalhesis von Di,n und DHi, die hier ausdrücklich angcdeuwt wird., ist auch von Kimchr (zu,2 K'ön. 23, 10) berücksichtigt, es heißt dort .... pn'OyD PHBO la1? orua ^vNa iniN re.; ungezwungener erklärt Kimchi das Wort zu Pf. 27, 13, er sagt: Nin ÖJ?T4 D-a^Dl DNDJ DlpD N?,TJ D'W TOD pM DipQ niNbiDn ■'a^on' -m Dir mm ntom hindidh Dim'4 D^an dd^d bm *pa Napi niD^ryi. | Clericus (zu 2 Köu. 23, 10) will Dan lesen und Studien. Levita. Aphorismen.