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Der Orient · 1849-04-07 · 14 (7.4.1849) · p. Spalte 209-210

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Journal
Der Orient
Volume
1849
Issue
14 (7.4.1849)
Date
1849-04-07
Page
Spalte 209-210 (sequence 1)
Language
German
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des Orients. Berichte, Studien und Kritiken für jüdische Geschichte und Literatur. ^14» Leipzig, dm 7. AM; 184O« In halt. Literatur-Berichte. Leipzig. Neue Erscheinungen. — Studien. Versuch zur Enträtselung der Apokalypse. Von Ree. -— Kritiken. Philippows k i, Sefer Ha-Asis. Von Dr. Fürst. — Sur Bibel von Prof. Friedreich. Angez. von Wunderbar. — Literarische Miscellen. Denkstein. Von L. Dukes. — Historische Reflexionen. Von Ad. Iellinek. >—. Exegetische Studien. Von M B Friedenthal. — Ankündigungen. Literatur »Berichte. Leipzig, 18. März. Selten daß jetzt einige neue Erscheinungen auf dem Gebiete der jüdischen Literatur auftauchen, und das Wenige was auftaucht wird von der Wucht der Gegenwart fast erdrückt, so daß es eine heilige Pflicht der Journalistik wird, die zerstreuten Glieder für spätere Freunde zu sammeln, zu ordnen und zu beleben. In der gewohnten Weise werde ich fortfahcnr, bibliographisch die Juden und Judenthum besprechenden Erscheinungen anzumerken: 1) nny 3py'3. Ueber die Mysterien, welche enthalten sind in den zur Bezeichnung Gottes dienenden drei Buchstaben ] ,-z Ein Versuch aus den hebräischen Urkunden und späteren rabbmischen Schriften den Ursprung und wahren Begriff der Trinkt äts-Idee nachzuweisen und zu entwickeln, als Beitrag zur Würdigung des Judenthums und des rein biblischen Ehristenthums von einem jüdischen Geistlichen Anelam, 1848, 8. Bei W. Dietze. Wir werden nächstens eine Anzeige darüber geben. — 2) De templi Meccani original Diss. inauguralis quam consensu et auetoiilute amplissimi philosophorum ordinis etc. publice dcfendet auotor Julius Set), Posnomensis. Berlin, 1849, 8- Diese Dissertation gehört eigentlich nur beziehungsweise zur jüdischen Literatur, insofern der Tempel zu Mekka und der Kultus des schwarzen Steins daselbst mit dem Judenthume in Verbindung gebracht wird. Die Diff. umfaßt 4 Kapitel: u) Von den verbreiteren Fabeln über den Mekkanischen Tempel, d) Von den-Quellen, aus welchen die Fabeln über die Kaba geflossen, e) Ueber Namen und Ursprung'des Tempels zu Mekka, d) Unter welcher Herrschaft und in welcher Zeit der Tempel zu Mekka gegründet wurde. Es folgen dann zwei Exkurse: 1) Ueber die Zeit, in der die G'vrhamiten zu Mekka regiert, b) Ueber die Zsmaeliten, wer sie waren und in welcher Zeit sie in Mekka eingewandert. Indem der Verfasser trefflich nachweist, wie die Kaba erst e. 80 n. Chr. gegründet wurde und wie die Tabelle der ismaelitischen Regenten zu ordnen ist, so giebt er dadurch die Bezüge zu dem Einflüsse des Judenthums auf diese Gestaltung. —- 3) Ein höchst interessantes Werk für die Philosophie des Judenthums erscheint so eberr von Dr. Joel, R. in Schwersenz, es führt den Titel: „Die Religionsphilosophie des Sohar und ihr Werhciltniß zur allgemeinen jüdischen Theologie. Au gleich eine kritische Beleuchtung des Franck'schen Werkes über die Kabbala", Der Bogen 10—20 liegt mir so eben vor und ich kann danach mittheilen, daß das Werk in Anlage und Form, wie auch in Benutzung der kabbalistischen Literatur, die jüd. Religionsphilosophie bedeutend fördern wird. In den Religionsphilosophien Emunor we-De'ot, Kusari, More Nebuchim, Milchamot, ^Jkkarim rc. herrscht ein rationalistischer Schematismus vor, es ist aber anziehend und verdienstlich, daß einmal die tiefere innigere Seite des Judenthums, jene Seite, welche das jüdisch-palästinische Alterthum in Ma*ase Bereschit und Ma°ase Merkaba, und das jüdisch-hellenistische in dem Alexandrinismus angebaut, zur wissenschaftlichen Geltung komme. — 4) r&VlD KHH DUini Uno Dy nSlp. Der Sammler mit einem neuen hebräischen Kommentare und neuer deutscher Uebersetzung. Wien, 1847, 8. Der Verfasser, der aus Bescheidenheit sich nicht genannt, hat bereits in ähnlicher Weise das Hochlied mit Biur und Uebersetzung edirt und zwar auf eigene Kosten und denjenigen, welche auf dem Standpunkte der Biuristen das Verständniß der Schrift suchen, darf ich diese neuen Erscheinungen empfehlen. — 5) Bibliotheca jwdaica. Bibliographisches Handbuch der gesammten jüdischen Literatur, mit Einschluß der Schriften über Juden und Judenthum und einer Geschichte der jüdischen Bibliographie. Nach alfabetischer Ordnung der Verfasser bearbeitet von Dr. 14

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