Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1849
- Issue
- 13 (31.3.1849)
- Date
- 1849-03-31
- Page
- Spalte 207-208 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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207 24. Oesterreich und Jerusalems Der österreichische Reichstag wird, nach der neuesten Vcrfaffung, aus Deutsche», Czechen , Magyaren, Kroaie», Polen, Ruthenen, Serben, Walachcn, Italienern u. f. w. zusammengesetzt sein. Ein österreichischer Abgeordneter wird daher bald soviel Sprachen verstehen müssen, wie ein Mitglied des Synedriums zu Jerusalem, der bekanntlich 70 Sprachen verstehen mußte. Mard echa i's werden daher den Oesterreichern sehr erwünscht sein, da eS ihnen auch an einem Haman nicht fehlt. 25. Regierungsregel. Maßregeln gelten vielen Regierungen für die beste Kunst zu regieren. Ich kenne keinen schönern Regierungskoder als folgenden Spruch in Charifi's D’aioib'Dn 'iDio, Pforte 2, Kap. 4: pam ayn by bwn □n^y ■■pbrn DmnN ^Nlvp3 '3 DronN tyi33ni on^y Bf 13DH N1? '3 yn -schy DH'^y T33ntt'D 31D 3ni’ : *idnm i^’n 3 yD 3 dn ’3 n)331?ni msun nmy1? 1-P31' 3Dl!?ll>3)'En jlDn»3 o. DasScand- 208 recht steht nicht ri, diesem Kodex. Ferner lesen wir an demselben Orte: oid D'333Jm j'3in '33 by nlwDDrj jiDills 33nnnDi 33pn.3D yjon ba; D'-syn nbtj'DDD pDD iNss 31VN> JVUD^ pH’ nP; Dn3.3N rppn;yo1? DT1NS D’y3 D3W 1>3N pjpl! Das Volk ist kein unbewe glich es Gut Chti doppelten Sinne des Wortes. 2-8. Königliche Würde« Das Königthum, wenn es sein Ansehen nicht verlieren will, muß von einer gewissen Würde umgeben sem. Die Etikette, so kleinlich sie auch scheinen mag, ist gerade in einem konstitutionellen Staate nothwendig. Natürlich, darf sie nicht ins Lächerliche ausarten. Wer erinnert sich nicht des talmudischen Grundsatzes: biriD DOD HQD hy bnoty. Sollte uns ein demokratischer Leser wegen dieses Satzes zürn., n, so wo.llen wir ihm. einen «ndern talmredischen Satz in's Gedächtniß rufen: Ivx ritcflyn- -jwn /-[oyn. Ankündigungen Ankündigungen In diesen Ankündigungen werden Anzeigen aller Art, besonders in so wert sie jüdische und orientalische/ Geschichle und Literatur betreffen, gegen 1^- Sgr. für die gespaltene Petit-Zeile sder deren Raum ausgenommen. [30] Im Verlag von C. L. Fritzsche in Leipzig ist erschienen und in allen Buchhandlungen zu haben: Die Pesach - Hagada oder Erzählungen von Jsrael's Auszug aus Egypten. Zum Gebrauche der beiden ersten Abende des Mazot - Festes» Bon Neuem wörtlich aus dem hebräischen Originale verdeutscht. 8. br. Preis 7i Ngr. Vierte Ausgabe. , Wiederverkäufer, welche sich an die Verlagshandlung wenden, erhalten bei Abnahme von Partieen einen ansehnlichen Rabbat. Die zehn Gebote, auf einer Tabelle lichographirt. Preis 10 Ngr. Zum ersten Male sind hier die Zehn Gebote in hebräischer Sprache aue-gezeichnet lithographirt, und eignet sich diese Tabelle besonders zum Anhängen an die Wand. Bei der Abnahme von zehn Exemplaren ist der Preis auf 8 Ngr. festgesetzt. [32] Bei L. Schreck in Leipzig ist zu haben und durch I alle Buchhandlungelir zu beziehen: Hagadah JLefiel Scliüouim, ganz neue und sehr vermehrte Ausgabe, bearbeitet von Dr. H. Somerhanfen i» Brüssel. Preis 18 Ngr. Amsterdam, 1849. [33] Durch C. L. Fritzsche in Leipzig ist zu beziehen: IDO , yibiN ni.«nri . als Meller Thell des Werkes Dibre Josef und selbst in zwei Abtheiluiigen zerfallend, nämlich thcil-s eine vollständige Geographie des heiligem Landes, nebst Naturgeschichte und Alterthnmer desselben, thells eine vollständige Geschichte des heiligen Landes (opn '333) bis aus die fetzige Zeit. Verfaßt und gedruckt zu Jerusalem in der dortigen hebräischen Buchdruckercr im Jahre 1845 von Josef Schwarz. Preis 1 Thlr. 6 Ngr. Verlag von C. L. Fritzsche. Redakteur: Dr. Z u U Fürst. Druck von Z. 4?.' Nagel.