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Der Orient · 1849-03-17 · 11 (17.3.1849) · p. Spalte 175-176

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Journal
Der Orient
Volume
1849
Issue
11 (17.3.1849)
Date
1849-03-17
Page
Spalte 175-176 (sequence 8)
Language
German
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175 Ankündigungen. 176 wenn sie (Jalkut zu Esther fol. 172) bemerken: tsnitMIN | jono in)' ^>!E' n« WW -TI. Hierher gehört auch, in Betreff so vieler plötzlich aufgetauchter Juvcnfreunde, die treffende Bemerkung (N>.): nniso j>tmn rumn *]N rra td insjy;nD’’pn3 ni-ncy p'j rvn. * # 15* Schullehrer. Man geht jetzt allgemein daran, die Lage der Schullehrer zu verbessern. Wenn aber in einer Kammer oder in einem Verein ein Schullehrer eine scharfe Ansicht nicht im Sinne des Schlendrians äußert, heißt es gewöhnlich: es ist. ein Schullehrer. Der Midrasch (zu Echa Einttit.) urtheilt anders. Er nennt viele Vorsteher Nmp qnn und fährt fort: . wnp -mtoj jwn jndi D'HDID. 16. M. Mohl. In der Nationalversammlung zu Frankfurt a. M. war dieser Abgeordnete der „Einzige" (und sein Eigenthum), der gegen die Emcmclpation der Juden das Wort ergriff. Bekanntlich wurde auf diesen schwäbischen Abgeordneten angewandt, daß die Schwaben erst zu 40 Jahren Verstand bekommen. Schlagender ist folgende Regel in dem Testamente des Iehuda Chasid Nr. 70: pjo w# idpp ony: bi.r> i'Vjkhp. , 17* König und Volk. Die Forderungen des Volkes gehen immer weiter, als die Ansichren der Könige, und {q Streben nach Lich t und Aufklärung im politischen Leben geht das Volk immer voran. Den Grund dieser Erscheinung finden wir Mischna Berachot I, 2: ^'3^ \33 py 18. Politik* Ganz wohlwollende Männer behaupten,! die Juden sollten sich in die Fragen allgemeiner Politik nicht einmischen, da es ihnen nur schade. Iw gleichem Sinne äußert sich der Leidenschronist der Juden Salomo Verga, indem er viele Leiden dem Stolze und der Herrschsucht zu schrei bt, ’nann dw by -vw,-^ nDNi uqjj ’330 mp injdi DW1N onvm pND. Allein bte Zelten haben sich geändert, ' das Prinzip der Toleranz, das intoleranteste Prinzip, ist durch den eisernen und unerschütterlichen Satz der Gleichberechtigung verdrängt worden. Wenn aber den Juden ein ge« wiffes sich Vordrängen zum Vorwurf gemacht wird, so bewährt sich nur der Ausspruch des Midrasch (Jalkut zu Esther Nr. 1058): 'mo IDJO nWsl 0'333D nWo 11 HDIft □1333 "1J? DV*?iy Dil 1501 1DJ? DHU' O’Tll’. Ankündigungen. In diesen Ankündigungen werden Anzeigen aller Art, besonders in so weit sie jüdische und orientalische Geschichte! und Literatur betreffen, gegen Sgr. für die gespaltene Petit-Zeile oder deren Raum ausgenommen. [26] Bei C. L. Fritzsche in Leipzig ist zu haben: (Ikkarim) on,|?!) IDO Grund- und Glaubenslehren der Mosaischen Religion von R. Josef Albo. Nach den ältesten und korrektesten Ausgg. m's Deutsche übertragen von Dr. W. Schlesinger, Rabbiner zu Sulzbach und Dr. F. Schlesinger, Lehrer der neuern Sprachen. Hierzu: Historische Einleitung zu N. Joses Albo^s Duche Jkkarlnr, nebst kritischen, vergleichenden, historischen und philosophischen Anmerkungen von Dr. L. Schlesinger, Lehrer der neuern Sprachen. Brosch. Preis für das Ganze: A Thlr» Wir übergeben hier den Freunden der jüdischen Religionsphilosophie die Uebersetzung eines der wichtigsten Werke in diesem Fache, deren 1. Heft im „Orient" und in Jost's „Annalen" günstig beurtheilt wurde. [27] Bei C. L. Fritzsche in Leipzig ist erschienen, und durch alle Buchhandlungen zu haben: . ntvp nun oder Erörterungen über die Reform im Judenthum. Eine Streitschrift von Zeitlin. Metz, 1846. Pr. 5 Ngr. Q n 1 D 10 D W £ H oder Sammlung wissenschaftlicher Abhandlnngen, nach Handschriften herallsgegeben von B. Goldberg. Enthält: 1) Brief des Gaon Scherira; 2) Rechtsgutachtcn von R a s ch i; 3) Chai ben Mekiz von Abraham Jbn Esra; 4) aramäische Fabeln; 5) Gedicht von I e h u d a Jbn G h a j ä t nebst Kommentar von Simeon ben Zemach Du ran. Brosch. Pr. 15 Ngr. Verlag von C. L. Fritzsche. Redakteur: Dr. Jul. Fürst. Druck von I. H. Nagel.

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