Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1849
- Issue
- 9 (3.3.1849)
- Date
- 1849-03-03
- Page
- Spalte 129-130 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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-es Orients. Berichte, Studien und Kritiken für jüdische Geschichte und Literatur. M 9. Leipzig, den 3. Marz 1849. Inhalt. Studien. UeLer einige seltene jüdische Ritualien. Von L. Dirkes. (Forts.) — Die Philonische Philosophie. Von Dv. M. Wolfs. (Fortsetzung.) — Literarische Analekten. Von Jos. Weiße. — Literaturhistorische Mi-cellen. Von L. Dukes. — Literarische Miscellen. Historische Reflexionen. Von Ad. Jellinek. — Kritiken. Fassel's Tugend- und Rechtslehre. Angezeigt von Dr. M. Duschak. (Forts.) — Ankündigungen. ' Uebcr einige seltene jüdische Ritualien im Besitze des Herrn Dr. Albert Cohn in Paris. Mitgelheilt von _ Leopold Dukes. (Fortsetzung.) Ii; jrubo onVi ri'ib -nino. Ueber diesen Ritus, wovon wir bereits eine Abteilung über die Festtag e vorausgefchickt haben, haben wir bereits in diesen Blattern einige Notizen mitgetheilt. Wir hatten eigentlich mit dieser Abtheilung anfangen sollen, eine zufällige Ursache hat uns die bereits besprochene Abtheilung zuerst in die Hände geliefert, dieselbe war schon abgeschickt als wir diesen hier gu besprechenden Band erhielten, und so muß diese jetzt die zweite sein. An und für sich aber thur die Ordnung der Abtheilungen nichts zur Sache. Diese Sammlung, obwohl wir sie in der Rubrik afri- -kanische Ritualien eingetragen haben, gehört, allgemein betrachtet, zum spanischen Ritus, welcher in verschiedenen Sammlungen vorliegt und die sich durch die Aufnahme oder Weglassung einzelner Piecen unterscheiden. Wir haben einige der Hauptausgaben dieses Ritus namentlich angeführt (LB. des Orients 1844).* 1) Für Bibliographen bemerken wir hier, daß wir auf der Pariser Bibliothek (es tragt in dem gedruckten Katalog die Signatur A 1040) eine Ausgabe von dem spanischen Machasor gesehen haben, die nach den frühern Bömberg isch en Ausgaben äbgedruckt ist. Auf dem ersten Blatt der Vers 'tir^wnn.nirön — vnoonn mwto 'ianiv iddoo n'jNii n* by .ntävM ns anp^i pirrb nbw dhw nw Diese Sammlung ist sehr selten und es dürften vielleicht keine drei Exemplare in Europa zu finden sein. In Amsterdam haben wir zur Zeit unserer Anwesenheit kein einziges Exeinplar gefunden; auch der selige Herr H. I. Michael in Hamburg hatte zur Zeit unserer Anwesenheit in dieser Stadt ebenfalls kein Exemplar. So viel uns bekannt ist, besitzt Hr. Dr. Sachs in Berlin ein handschriftliches Exemplar. Und es wäre wänschenswerth, wenn derselbe später die etwaigen Unterschiede zwischen dem von ans beschriebenen Exemplar und dem semigen bemerken würde. Der Titel dieser Sammlung lautet vollständig: nV bnp p"p DrfVi rpfr.-wiD ‘ njm nnnn pN3 im cwnpD idvo nw im iw n^tjöbmp ■ mjn: van Tp ddu OJ?D DSU *]?DDn 1DDD DWH OY1 V& ‘ p*D^ )t§p2 njaav D’p noi oio no nV ^d*>d HD rw 1D3 DlCff 'üb) NJP ND1^ fl1^ DSU TOH P 3 D O nr Iso D^pooi noun pp n od. dwnon oyn nn abwn DDnn ti\ wh. nn dn 'i n^.n ovn jn d^j no6 oyon i)y nmnb in": 3.Np3N /mno '-nnoa 'MT DOT litt 13 ^ip3 nyDtßf.,i nm mp nn)\i5 ns ddi: .n"j pnyo iry^ 'nno oonn1? mwon onnn Der Umfang dieses Bandes ist ohngefähr so wie der des gewöhnlichen spanischen Ritus. Der Werth desselben ist bedeutend, denn es finden sich nur Gebete der alten geschätzten Auf der zweiten Seite ein kleines Vorwort des Herausgebers, worin sich folgende Worte finden: -o nVjw iNai 1P' nn dipd n'pn pb — — An pt^ty Dpy’ Vn f|Di' 'ro!H3n dd1? nb)w '3jn mrs nw pan n"i inbnnn ’nm — .niy nt* 9