Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1849
- Issue
- 6 (10.2.1849)
- Date
- 1849-02-10
- Page
- Spalte 95-96 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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95 Ankündigungen. 96 angenommen, wie sie eS von Dunnsch b. Temim, Chasdai b. Chasdai n. A. sagen, was aber nicht wahr ist. Die Stelle selbst lautet wörtlich : 1N^ xrhü! hk biNßb < npN-b^D ^>np csnpn ^>npn '2221 pND D’ion d.’D’Jnd hm 2nNt7 nihi , mpty»03 IDJtO! DM2tt irroin&y DM, 22WD2 2112^ N’^'n^Np DH’tyn iD2 Dvn , fen p nN*6 D2122 hn -varb by iDK/n 2in rroy 222 D'Din irjijni wbw\ mw D-iyori p2N1 NpHDNl P’m ^221 2157N m^ripD v'22 nnm , yw o^n ’rn 'v'2 (di^jn) nVtn pNi i>r<2V"D2ND D'22 2M.2 N1212 chI22 1'2I . l'ID^-1 D2D22 □rw dhd nsp by Q'drez>DL"N D'DE'in dtd;m D'21D1 , D'DN p 17212 by D'2D1N DHt7 1122 , Dn2^> 12IN *.DnVin ’«2on j2 ■>n2dn by 1 2. Was den Beinamen anlangt, so schreibt ihn Je hu d a b. Barsillai B ar e ell on i in dem von Luzzattv in Polak'S Halichot Kcdem mitgctheiltem Fragment aus dcmJezim-Kommcntar, '2^2dee** el-Balkhi, Saadja b. Maimstn Jbn Danän in einem seiner Gutachten hebräisch '2^)22 ha-B alkh i, und nach dieser ') Angeführt von Kirchheim in Schem Ha-Ged. II. ed. Franks, a. W. p. 14». **) Sa'adja übersetzt das biblische NiZ durch Balkh ti*). Schreibung liegt die Ableitung von Balkh in Persien! auf der Hand. Bei Jbn Esra (zu Er. 14, 27) wäre! demnach die Lesart ein leicht verzeihlicher Druckfehler für oSdh. Die Lesart •cto hat übrigens auch Sefer ha-Kabbala, nllr daß dort aus vn der Name d. h. aus v ist D) geworden. Der Beiname 'sb'zbx el-Balkhi nach arabischer und ha- Balkhi nach hebräischer Schreibung schein! demnach ganz gesichert und unzweifelhaft zu sein. Aus diesem Beinamen erfahren \oit zugleich das Vaterland unseres Chiwl; dieses war nämlich das alte B aktrien, in der neuern Zeit zu Kabul gehörend, seit 1825 eine Provinz von Turkistnn ausmacheud; die Stadt Balkh am Dohasch, noch jetzt dem ganzen Khanat den Namen gebend, war einst, wie man aus den Trümmermassen daselbst steht, eine große Stadt. 3. Das Werk des Chiwi el-Balkhi, gegen welches der Gaon Sa^adja eine Schrift der Widerlegung (arabisch t6n DNTO, hebräisch oban w rnay»' by nnwm idd) verfaßt, scheint sehr umfänglich gewesen zu sein. Nach Slsadja's Worten beiBarcellom (1. 6.) standen dann 200 Argumente darüber sogar, daß Gott die Engel, die reincrn Wesen verlassen und seine Herrlichkeit bei ihnen nicht ausgeschlagen, und lieber bei den unreinem Wesen, den Menschen seine Schechiua wohnen laßt. —- . Ankündigungen. In diesen Ankündigungen werden Anzeigen aller Art, besonders in so weit sie jüdische und orientalische Geschichte and Literatur betreffen, gegen Sgr. sür die gespaltene Petit-Zeile oder deren Raum ausgenommen. [15] Bei C. L. Fritz sche ist soeben erschienen: Drei Gräber. Kanzel-Vortrag, am 6. Janilar 1849 in der Leipzig-Berliner Synagoge gehalten von Ad. Zellin ek, Prediger. Preis 3 Ngr. Pensions-Anstalt. Da ich jetzt wieder Raum gewonnen, noch einige männliche und weibliche Zöglinge . aufzunehmen : so bringe ich dies zur öffentlichen Anzeige. Außerdem nehme ich auch Knaben, die in hiesigen Handlungen als Lehrlinge oder Kommis engagiri sind, in Kost, Logis und resp. unter Aufsicht. ' De. I. Henrenrann in Berlin, Aleranderstraße 55. . Diese Rede ist dem Andenken Hermann Iellitt ek's gewidmet, und wird daher allen seinen Freunden nnp fohlen. Dogmatisch-historische Beleuchtung des alten Jude« th «ms Ferner ist in derselben BuchhandNmg erschienen: Tvsmerlred auf den Tod des Dr. Herm aNN Je ll i n e k. Hebräisch von Markus Boß, deutsch ' von Emil Lehmann. Preis 2 Ngr. von Aron Günzburg, Rabbiner und Prediger zu Li bo ch o w itz in Böhmen, brosch. Preis l.5 Ngr. Verlag von C. L. Fritzsche. Redakteur: Dr. Jul. Fürst. Druck von I. H. Nagel.