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Der Orient · 1849-01-20 · 3 (20.1.1849) · p. Spalte 47-48

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Journal
Der Orient
Volume
1849
Issue
3 (20.1.1849)
Date
1849-01-20
Page
Spalte 47-48 (sequence 8)
Language
German
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47 Ankündigungen .48 n'pJDy D'D entnommen, welches nebst andern r!'l& der 30 ( Meilen von mir wohnende Dr. G. Rabb. in G. mir geborgt, wofür ihm bei dieser Gelegenheit mein Dank därgebracht werde. Ich scheide nach Beendigung meines Sündenregisters, das nur ohne Druckfehler Ln die Oeffentlichkeit treten möge, vom Hrn. Dr. Beer in voller Ruhe und ohne Groll, danke ihm vielmehr für manche Berichtigung, die am Rande meines Buches von mir auch angemerkt worden, kann aber dennoch die Bitte nicht unterdrücken, derselbe möge in der Zukunft bei Beurtheilung Anderer und deren Arbeiten etwas vorsichtiger zu Werke gehen; besonders aber jedem Gelehrten, der heut zu Lage das so wenig bearbeitete und materiell so undankbare Feld der jüdischen Wissenschaft ernstlich anbauen hilft, die ihm gebührende Anerkennung und die ihm nothwendige Ermun-, terung vergönnen. Die ganze jüdische Wissenschaft unter uns Deutschen hat kaum das Alter von 30 Jahren erreicht, und geht bei der politischen Jeitbewegung und dem Abstrahiren von aller Gelehrsamkeit, besonders von der jüdischen, ferner bei der Unwissenheit der meisten Rabbiner und derLheitnahmlosigkeit des Volkes ihrem baldigen Verfalle entgegen. Zu einer solchen Zeit müssen die Kräfte sich mehr vereinigen, um gemeinschaftlich zu wirken, am allerwenigsten aber anfeinden und abstoßeir. Mögen wir uns künftig gerecht und friedlich begegnen! Frankel. Literarische Analekten. Eine Stelle in der Selicha znm 4. Tage der 10 Bußlage 'beginnend w> am *nDDW. Herr Prof. S. D. Luzzatto macht im LB. des Orients 1848 Nr. 31 aufmerksam auf eine, ihm scheinende richtigere Leseart einer Stelle in der in der Ueberschrift benannten Selicha, die er im Machasor der Karäer gesunden hat, wo Nämlich für nnn?3J nki»a wie bei uns, nnnoa *a zu lesen ist. Nach meinem Dafürhalten ist unsere Leseart, die auch dem Rhyttnus entspricht, die richtige und jene der Karäer eine aus Mißverständniß entstandene Korrektur. Das s in n^JD3 ist ein Zeitpartikel (s. Gesenius HWB. '3 6) und die richtige Erklärung und Uebersetzung wäre: eine Gluth entbrennt in mir (nmp wenn die (Schuld- ) Rolle “(nunai 1DD) ausgedehnt wird. Der Gebrauch des als Zeitpartikel vor einem Nomen ist in derselben Konstruktion zu finden in dem schwierigen PPP DJJ5 (Gn. 18, 10), welches auch seine richtige Deutung findet in der Übersetzung: wenn diese Zeit wieder auflebt, d. h. künftiges Jahr um diese Zeit. S. Brann, RA. in Ra wie z. Ankündigungen. In diesen Ankündigungen werden Anzeigen aller Art, besonders in so weit sie jüdische und ocienralische Geschrchre und Literatur betreffen, gegen Sgr. für die gespaltene Petit-Zeile oder deren Raum ausgenommen. schrift des Gaon Elija Wilna verbessert. Wilna, 1844. f. Brosch. 1 Thlr. 10 Ngr. [6] Bei C. L. F ritz sch e ist soeben erschienen: Drei Gräbev. Kanzel -Bortrag, aut 6. Januar 1849 tu der Leipzig-Berliner Synagoge gehalten von Ad. Jelliueb, Prediger.. Preis 3 Ngr. Diese Rede ist dem Andenken H e r m a tut Iell inek's gewidmet, und wird daher altert seinen Freunden empfohlett. [7] Bei C. L. Fritz sche in Leipzig ist zu haben: Mechilta, nebst einem neuen Kommentar von I. C. Lauda tt in Wittta und bis jetzt u n 6 c? a n ti t c n Additamenten des Textes. Nach einer Hand- S eder ^Olam Rabba, nebst einem Kommentar und Nachweis der 'Parallelstellett von Ch a n 0 ch S o rtdcl. Wilna, 1845, 8. Brosch. 13 Ngr. Targum zu den Büchern der Chronik. Wilna, 4. 14 Ngr. Gebunden und auf Schreibpapier 23^Ngr. Midrasch Conen, nebst Kommentar von Ch. I. Sloszky. Wilna, 1830, 4. Brosche 11 Ngr. 'Ateret Zebi, Kommentar zu Nascht von Jakob Mir. Wilna, 1834, 4. Geb. 17 Ngr. Schrelbpap. 20 Ngr. To sifta zu Seraim, nach der Texteskritik von R. Elija Wilna erklärt von R» Jo na b. Ger schon/ Wilna. 4. geb. 22 Ngr. . Druck von I. H. Nagel. Verlag von C. L. Fritzsche. Redakteur: Dr. Jul. Fürst.

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