Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1848
- Issue
- 27 (1.7.1848)
- Date
- 1848-07-01
- Page
- Spalte 431-432 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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4SI Ankündigungen. 432 vokal erhalten haben, so haben sich nach der Natur der Laute mehrere'Wörter dieser Form cinsylbiger halten können. Diese sind dlldn, awi, pi&;, 11L', 1'y unt> nin, in (stets mit 1 /, "strikt XEN, kö'xl, pis», in/ y.v, nin.!,i Wie njm von sämmtlichcn Segolaten (auch von jenen, deren Vorsylbe ein , ist)) der Plural die Form E’^yD' hat, eben so gehen diese nach dem allgemeinen Muster, denn wie man beispielweise von Eli, HEI, nix, fö'p, ^>S, ISS (t Sam. 6, 18.) 1p3, ]lj, T]3i^, lVIN,'im Plural E'ENI, E->nv1, ninix, E'LEp,E'PyS,E'1S3,E'ip3, ninj^ E'Eli, E'33E', mnpF, E'Vin^'° sagt, eben' so sag! man von XQ1, VXlVpW, 111?liV, nin 9) Eine Parallele dazu giebt der abgekürzte l'ljl der rb 'NI in mn, ^31, 2tni, rioi, 2Vp, xpn gegen ^'.l./sni., >21,,'j31, fyl, u. a. m. ' 10) Die Beispiele aus der Form sind hier absichtlich gehäuft, weil auch namhafte Grammatiker durch die zwei Anomalien CPEnfc' und (Vgl. oben Anm. 5) verleitet die Pluralvokalisotion dieseVForm aus dem Zusammenhang mit dnn allgemeinen Gesetz der Segolaten reißen. Dieser Zusammenhang aber ist so innig, daß nicht nur die von der-Form abgeleiteten weiblichen Formen >1^)1 PPin sich mit ihrem Plural an die allgemeine Form anschUeßen/und rVCnri/» ni^V heißen, sondern auch jene weiblichen Formen auf rr / welche' die Form an ihrem -Ausgange haben, richten' sich nach diesem Gesetze. Daher von niHWy, riy*t2/ 1 rvnrwy, nn^ In meiner Grammatik^' wo der Gegenstand'umständlicher behandelt wird, j wird nachgewiesen, daß auch das Wort niftpH keine Ausnahme macht, weil es kein Plural, sondern der Singular önalog niniS/ nic-n/ ni^rp/ ist, wie die Prädikate nn?5, beweisen. : Dnstsn, o^in (^ntr. von nwxi), D’py?/ ONN, □’H'i&V D^Hin* Auch von yy findet sich einmal der vollständige Plural U'iyy (Jud. 10, 4); .ist aber, wahrscheinlich zur Unterscheidung von Plural des anderen Segolaten yy, Eselhengst, gewöhnlich in zusammengezogen.") (Beschluß folgt.)!1) Auch die Form die jedoch nicht mit der Form b'Vp (mit Dagesch und Hauptton auf ultima), wie ]^P), nach dem Beispiele unseres Autogrammatikers verwechselt werden darf, gehört zu den Segolaten, dh. zu der Klaffe jener Formen, welche ursprünglich einsylbig waren, die Endsylbe gleichsam nur als Halblaut zur Milderung der Aussprache angenommen, und darum den Hauptton penultima behalten. Daher auch der Plural nach dem gemeinsamen Charakter geht, von -\y;, 2,11. Vn, pj), XI, (sxe) : E'I'L, E’tyni, E'^n, nipy, n'VXU. Die drei Wörter N'',/ ziehen freilich schon im Status al)8l)1. des Plurals den Vokal zusammen; doch kann nicht CWy von pp als Gegensatz zu Viwy gelten. Denn die Kollektivmehrheit, gewöhnlich cliialis genannt, richtet sich in der Vokalisation nach der verlängerten Einzahl wie D‘3tap, D^yi, von 1j13, ^1, ]JX, welche nicht E)313, E'jiX, E'Pn, heißen, sondern analog EIX, '^Ul, '313, gebildet sind. Den'Grund hiervon giebt'meine hebräische Grammatik an. Ein eigener Gewinn dieser Bemerkung ist die Regelmäßigkeit des. Plurals von DV Lag, welcher □'»DP und vorkommt; denn auch ist ein einsylbiges Segolat für ON f | nach dem Muster aller anderen Bezeichnungen der Zeit, 'die Segolaten sind. wie^iH, 1j?3, 2iy, 1N^, (iPk) EnpS. Der natürliche Plural muß daher nach dem allgemeinen Muster DVJP heißen und ist in zusammengefloffen; der Kollektiv-Plural aber ist nach ^DVr IDV, : □‘»EP* Ankündigungen. In düsen Ankündigungen werden Anzeigen aller Art, besonders in so weit sie jüdische und orientalische Geschichte und Literatur betreffen, gegen l£ Sgr. für die gespaltene Petit-Zeile oder deren Raum ausgenommen. £63] Durch C. L. Fritzsche in Leipzig ist zu beziehen: 31' n; Hiob. Praktische Philosphie oder klare Darstellung der im Buch Hiob obwaltenden Ideen; nebst wortgetreuer, rhythmisch gegliederter Uebersetznug und fortlaufendem Kommentar. Allgemein faßlich bearbeitet von Dr. Moritz Köweuthal. Dieses Buch enthält, neben der von namhaften Gelehrten gerühmten Uebersetzung, einen sehr korrekten hebräischen Tej't, und dürste demnach auch jedem christlichen Theologen zu empfehlen sein. Der Preis für ein broschirtes Exemplar ist L Thlr. 16 Ngr. oder 2 fl. 42 auf Druckp. und 2 Thlr. oder 3 fl. 30 aut feinem Maschinenpapier. a2tiirh tanrp,,n -idnö* Abhandlung über Me Einheit. Aus dem Arabischen des R. Moses beu Maimorr hebräisch von R. Isaak Herr Natan. Zum ersten Mal heransgegeben, nebst sachlichen und sprachlichen Erläuterungen und einer deutschen Inhaltsübersicht von M. Steittfchneis dev» Nebst einem Sendschreiben an den Herausgeber von Sr. Ehrw. Hm. Nabb. S. L. Rapaport. Brosch. Pr. 10 Ngr. Den Freunden der mittelalterlichen Philosophie, den Verehrern des großen Maimum übergeben wir eine bis jetzt unbekannt gewesene Schrift des Cordovaischen Aristoteles mit interessanten Erläuterungen versehen. Druck von 2. H. Nagel. : - :! -4 Verlag von C. L. Fritzsche. Redakteur: Dr. Jul. Fürst.