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Der Orient · 1848-06-17 · 25 (17.6.1848) · p. Spalte 399-400

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Journal
Der Orient
Volume
1848
Issue
25 (17.6.1848)
Date
1848-06-17
Page
Spalte 399-400 (sequence 8)
Language
German
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‘399 Ankündigungen. ' 400 und Scheidungen vornehmen und nicht die schon zur damaligen Zeit gewaltig sich Hervordrangenden Ingnoranten. Viele Zeitgenossen 'sträubten sich gegen diese Titel-Verthettung, und dennoch erhielt sich dieselbe bis auf die neueste Zeit, allerdings gar sehr mißbraucht und zu Schani und Spott herabgedrückt. (S. Gans und Jechiel.) Die im Maharil vorkommenden Verwandten sind: seine erste Frau Bru na (132 a.) und deren gelehrter Vater Mose Naumark Kohen (23, 98b, 101b); seine zweite Frau Griechen, die alsWittwe er geheirathet, und die, ein Jahr früher als er, 'am 6. Cheschwan 1426 gestorben ist (136 a, 137a) unb deren gelehrter Vater Abraham (73b); sein Sohn Si m so n (54a); seine Tochter'B u n ch e n und deren Gatte Kaufmann Fa sa ir (|ndq JDDlp 46 b und 51 d), der vielleicht aus Venedig herstammt, weil er (51 b) vom dortigen Rabbiner Ensche ir etwas nacherzählt. Ferner eine ungenannte Schwester und ein Bruder Gu mp recht (104 a, 109a} und endlich ein gelehrter Onkel Jakob Galhausen (92a, 104a). Als sein Lehrer wird stets Schalom Wien, Schüler des Moschet Mones (1345), genannt; seine berühmtesten Schüler wareni-Sa lomo M e schu tigwere, Heraus^ geber des Maharil, Jako b-Weil und Salomo Stein, der in dem drei Meilen von Mainz gelegenen Oppenheim als Rabbiner gewirkt (19 a, 34b, 106a) und unter seine Freunde werden besonders gezählt: Josef Oestreich, Abraham Klausner (S. Borr. und auch Terumat Hadeschen des Jsserlein), 'ein gewisser Jka (19b, 50 und 51b), Aharon Blumlin, mit dem der einst eine Fußreise zusammengemacht (103d), .der von ihm hochgeschätzte Salomo Runkel in Worms (4 a) und Iehuda Landau, Vater des Jakob Landau, welcher Letztere in seinem Werke Agor den Jakob Molin sehr häufig citirt. Aus den Minhagim entnehmen wir noch, was oben nicht erwähnt worden, daß Josef Kimchi in Mainz begraben ist- (42a), und daß auf den dortigen Todesacker ein Leichenstein gefunden worden, worauf rj^nn HtlDW eingchauen war, und der 1100 Jahre alt, also aus dem vierten Jahrhundert nach Chr. Zeitrechnung datirt. Dr. Frankel. * Ankündigungen. In diesen Ankündigungen werden Anzeigen aller Art, besonders in so weit sie jüdische und orientalische'Geschichte und Literatur betreffen, gegen Sgr. für die gespaltene Petit-Zeile oder deren Raum ausgenommen. £59} Bei C. L. Fritzsche in Leipzig ist'zu haben: (Ilcksrim) ipy Grund- und Glaubenslehren der Mosaischen Religion .von R Jvfef Albo.. Nach den ältesten und korrektesten Ausgg. in's Deutsche, übertragen von Dr. W. Schlesinger, Rabbiner zu Sulzbach und Dr. L. Schlesinger, Lehrer der neuern Sprachen. Hierzu: HistAnsche Einleitung zu N. Josef Albo's Duche Jkkarrm, nebst kritischen, vergleichenden, historischen und philosophischen Anmerkungen von Dr. F. Schlesinger, Lehrer der neuern Sprachen. Brosch. Preis für das Ganze: A Wir übergeben hier den Freunden der jüdischen Religionsphilosophie die Übersetzung eines der wichtigsten Werke in diesem Fache, deren 1. Heft im „Orient" und in Josts ,,Annalen" günstig beurtheilt wurde. Verlag von C. L. Fritzsche, (603 Bei (§. L. Fritzschein Leipzig ist erschienen, und durch alle Buchhandlungen zu haben: T)u/p nun oder Erörterungen über die Reform im Judenthum. Eine Streitschrift von Zeitlin. Metz, 1846. Pr. 5 Ngr. O': 1 d ü w 0 n oder Sammlung wissenschaftlicher 2lbhandlungen, nach Handschriften herausgegcben von B. Goldberg. Enthält: 1) Brief des Gaorr Scherira; 2) Rechtsgutachten von Raschi; 3) Chai ben Mekiz von Abraham Jb n Esra; 4) aramäische Fabeln; 5) Gedicht von Jehu'da Jbu Ghajät nebst Kommentar von Simeon ben Zemach Duran. Brosch. Pr. 15 Ngr. Druck von- I. H. Nagel. Redakteur: Dr. Jul. Fürst.

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