Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1848
- Issue
- 25 (17.6.1848)
- Date
- 1848-06-17
- Page
- Spalte 385-386 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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des Berichte, Studien und Kritiken für jüdische Geschichte und Literatur. JVi DÄ» . . Leipzig, dm 17. Juni 1848. In halt. Studien, lieber einige seltene jüdisä'e Ritualien. Von L. Dukes. — Kritiken. Kurze Anzeigen. Herzfeld's GeschiÄte des Volkes' Israel. Angez. von Dr. I o ft. — Biographische Skizzen von Dr. Fränkel. Jakob Molin. Der berühmte Maharil. — Ankündigungen. Ucbcr einige seltene jüdische Ritualien nn Besitze des Herrn Dr. Albert Cohn in Paxis. Mitgerheilt von Leopold Dukes. (Fortsetzung.) Wir lassen hier, die Anfänge aller Pijutim nach der Ordnung des Buches selbst folgen. ö)ü'S)b,p m mnb * bpjn nrjwt» no' .\3fPN ' bpWlUT Es ist dies ein halachisches Gedicht, welches die ceremonialgesctzlichm Bestimmungen über das Osterfest enthält (nDD ^n). Auch im Machafor von Orau, im Besitze von Luzzatto, findet sich dieses Gedicht. Dieses Gedicht endigi in jeder Strophe mit einem Bib'elvers, nwvon einige sehr geistreich angewandt sind.1 nan W uw "nnw : nodpi .in W? .yid Ist in allell deutschen Ritualien üblich. - 1) Die erste Strophe har Luzzatto in Kerem Chemed IV. S. 27 mitgerheilt. Folgende Proben fügen wir noch hinzu: - und bpa np'“ab ns' iin uni- : dk nnm. maa u o IN' D'2112 D-'jty iiidi nao bim-- — inN.i jo d'Jton □•diid Es ist die Rede, daß man nachdem man den vierten Becher von den nfDO’JDW geleert, keinen Wein, wohl aber - Wasser^trinken darf, düs wird mit folgenden Worten ausgedrückt: D'vp2 >irur" i".n p iij'i —— D'T yiDp'5NM)3’ DN -]N; ö'd rnn ndü nNipS . jyn no ruiyn nJi' : nvv bw pvxi or np (pin pna') 'D' b n5i Dra * "[i'np Folgende zwei Strophen mögen hier ihren Platz finden,. - bvD Dllp - bl7 pp NN23 bbv i’N *|b ' bbo b nN :-2-]DipD Dbv l’N) “jobv DlpD HN . nwiD inbä niNiD indp nbo nnh! b« niN ibo in : bomn Dn2i.-“|DD nn’D mann >1 ’ \uin nam * nDtb .■jb'D' ’Di nnN niw nns n2&y Anonym. . , .(1'M>1) inii ni'jjn b;.a'np Dieses Gedicht, findet sich in vielen Ritualien auf -der Hamburger Bibliothek und ist auch i» verschiedene andere Ritualien aufgcnoinmeii. Z u n z (bei Sachs S. 258 Note 6) behauptet, daß dieser Pasta» identisch sei mit Isaak bcn Je hu da. Seine Duelle ist uns bekannt. Wir heben die dritte Strophe aus diesem Gedichte heraus. ' nb nip2i 11222 nun -poi’ nyDU rUlb 211p 211N 211N2 DJ — NJ N12’ ^1.1 W ta .125 .s.iii.i') nipn i'dn Din' 72 Dnn' .hin d Die zwei ersten Strophen mögen hier einen Plag finden. 2) Bergt, unsere rabbin. Blumenlese S. 228. Note t. 3) So sagt auch Zehuda Ha-Lewi in seinem Gebete anfangend b’B’DN ’D b D’.lb im portugiesischen Ritual m2J pnin mw 25