Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1848
- Issue
- 20 (13.5.1848)
- Date
- 1848-05-13
- Page
- Spalte 319-320 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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319 Ankündigungen. 320 47. An Verschiedenheit der ursprünglichen Lesart kann hier nicht gedacht werden , da es eben so unerklärlich ist wie dUg ^v oOT, sowie auf. welche Weise rrv rlüw geworden sei. Es handelt sich hier nur um eine irrtümliche Interpretation des ow m\ Der Glossator ist sicher durch den Ausdruck v'v' dazu gekommen. für eine Woche zu nehmen wie unser „8 Tage") (er mochte an die vier verschiedenen Viertel des Mondes gedacht haben) eben so mag er auch 21, 12 im Deuter, erklärt haben. Daß es aber durchaus unnöthig ist, die Bedeutung des Wortes rrv in dieser Weise zu spalten, da sich ja ebenso ja sogar rc. findet, bedarf kaum der Erwähnung. 49 (vergl. 54). Hiermit ist Ezechiel 24, . 1 zu vergleichen, was unsere Frage diesesmal entscheidet. An diesen 3 Stellen steht im hebräischen Texte dasselbe Datum, diese Gleichmäßigkeit wirkt allerdings kritisch eher nachtheilig als fördernd für unfern Beweis. Allein man bedenke, daß gerade im Ezechiel die Version mit dem hebr. Texte ü'eereinstimmt, daß aber gerade hier das Datum am Allerunwesenllichsten ist (es ist hier nicht von einem historischen Faktum die Rede wie in den Kon. et Jeremias, pnd nur Ankämpfungspunkt der Weissagung); wie nun wahrscheinlich es also ist, daß ein jüdischer Glossator die beiden historischen Data, nach dem nur nebensächlich e>wähnten geändert habe, ist nicht, zu begreifen. Die Uebeigänge DON und 'yQ&y zu sind unbegreiflich. Wodurch die Varianten entstanden sein? Bei ösvtsqm liegt es ziemlich nah, dieses kann auch eine Abbreviatur d gleich öwdzco oder auch $ig.r welches die beiden ParaUelstellen in Ierem. und Ezechiel bezeichnen sollte, entstanden sein ^vergl. Bemerk, zu 44). (Beschluß folgt.) Ankündigungen. Zn -diesen Ankündigungen werden Anzeigen aller Art, besonders in so weit sie jüdische und orientalisch! Geschickt und Literatur betreffen, gegen 1J Sgr. für die gespaltene Petit-Zeile oder deren Raum ausgenommen. [47] Bei C. L. Fritzsche in Leipz-ig und Kenezür es Vetter in Eperies ist zu haben: Diba' rn n y: Das letzte Wort des scheidenden Israelitischen Lehrers an die theure Gemeinde. AbschiedspredigL über Sam. 20, 41 am Sabbate' 5608 (22.' Jänner 1848) r ' im Eperiefer JSraelitentempel gehakte« von Rabb S. M. Schiller, Doktor der Philosophieaußerordentlichem, öffentlichem Professor der Bibl. Literatur und Alterthumskunde %. T. auf der Evang. Hohen Schule zu Eperies und ordentl. Mitgliede der Deutschen - Morgenländischen Gesellschaft zu Halle-Leipzig. Von seinen Freunden und Verehrern dem Drucke übergeben. gr. 8. Preis 5 Ngr. (48] Bei C. Fritzsche tn Leipzig ist so eben erschienen: Dr. I. H. Jacobson. Oleine Jugend- Bibliothek zur angenehmen und nützlichen Unterhaltung, zur Veredlung des Herzens und Bildung des Verstandes, zunächst für die israelitische Jugend. Zweites Bändchen. 1848. 8 gGr. l0 Ngr. Die Volks- und Zugendschriften .des Herrn Verfassers sind soviel und so weit verbreitet, und der Name desselben auf diesem Gebiete von so gutem Klange, daß wir zur Empfehlung dieser trefflichen Jugcndschrift, nur die Anzeige, daß sie soeben erschienen, machen zu dürfen glauben. EPIGMIMTA MEBMAICA, Partim composila, partim e variis linguis versa, auctroe II, Somerliaueens Thilos, theor. Mag, iit. hum. Dort, nunnul. Aca<1. et Söeiet. Sorio. BRÜXELLENSE (Fasciculus i. — Epigr. Satyrica). Bruxellae et Lipsiae, 1840. bresch. Preis 15 Ngr. Verlag von C. L. Fritzsche. Redakteur: Dr. Jul. Fürst. Druck von I. H. Nage l.