Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1848
- Issue
- 16 (15.4.1848)
- Date
- 1848-04-15
- Page
- Spalte 255-256 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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255 eben so sehr in unserem Verse eine Lücke wie dort ein Zusatz, , den wir wahrscheinlich einer spätem Kit als die der ersten Glosse war, verdanken , da in Folge dieser Lücke-der Name ^-allerdings einer Erläuterung bedurfte/(das Wort im Chaldäer ist blos Erklärung, keine neue Bestimmung, (vergl. Kimchi, auch Talmud Nosch ha-Sch. Fol. 2, 6. Tosafot V. 49. Ueber den Werth dieser Glosse vergl. man Jeremias, wodurch jeder Zweifel an die Unrichtigkeit gehoben wird, und das ganze sich als eine Gedankenlosigkeit eines Glossatorß herausstellt. ' Auch wäre der ganze Sprachgebrauch gegen die Möglichkeit solcher Stellung, das Ganze liegt aber nach dem vorigen zu Tage und bedarf keiner weitern Erörterung (vgl. auch Jeremias 39, 2). - 78. Das Datum ist hier dasselbe wie im mafor. Texte, -. der Sinn ganz identisch, es kommt hier nur auf eine Untersuchung über die Stellung der Worte an. Man muß sich aber für die des masorcrischen Textes entscheiden: 1) weil sonst der folgende Satz mit dem Infinitiv nJ bem waw co[julationis begonnen würde, was gar keine Konstruktion giebt; 256 2) kommen in einigen Ausgaben Worte vor/die entschieden die Früchte gedankenlosen Abschreibcns sind t deshalbst ist diese ganze Stelle verdächtig (vgl. B,/b, HI). ■; 3) läßt sich wohl erkennen,, weshalb diese Worte umgestellt, durch nichts anders nämlich, als weil dw Worte störend dazwischen zu treten schienen, man chat deshalb auch das Einfachere gewählt, und. wir haben nur auf unser allgemeines Kriterium zu verweisen../ a. VI 32. Hier ist wohl keine Verschiedenartigkeit der Lesart, sondern eine eigentümliche Interpretation dieser schwierigen- Stelle, die gewählte Erklärung hat ihre bedeutenden Schwierigkeiten und ist wohl nicht gerechtfertigt (vgl. Kommentare). li. a. Hier wird unsre Aufgabe schwieriger, weil der masor. Text bei gleichem Werthe der Lesarren doch im Gan- - zen in der Minorita'r steht. Aber je schwieriger, desto interessanter das Resultate Wir haben es hier nur mit fünf - Stellen zu thun, was bei dem bekannten Mißgeschicke dieser Version, ein wahres Glück ist. Beobachten wir nun die einzelnen Stellen an und für sich und im Zusammenhänge des ganzen Abschnittes. (Fortsetzung folgt.) Ankündigungen. Ankündigungen ♦ In diesen Ankündigungen werden Anzeigen aller Art, besonders in so weit sie Wische und orientalische Geschicht und Literatur betreffen, gegen l£ Sgr. für die gespaltene Petit-Zeile oder deren Raum ausgenommen. Vorräthig bei C. L. Fritzsche in Leipzig. Im Verlage des Unterzeichneten erscheinen und sind durch alle Buchhandlung zu haben: GiNVArrrrr, eine Sammlung jüdischer Sagen, Märchen, Mythen, Legenden und Geschichten, für Jung und Alt, von V. Weisel und mehreren jüdischen Gelehrten. In groß Oktav-Format, auf feinem Maschiueupapier. 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