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Der Orient · 1848-03-18 · 12 (18.3.1848) · p. Spalte 191-192

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Journal
Der Orient
Volume
1848
Issue
12 (18.3.1848)
Date
1848-03-18
Page
Spalte 191-192 (sequence 8)
Language
German
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$9i Ankündigungen pfad schon zu einer Zeit lganz abgeschnittenwerde , wo noch Niemand von den frühern ihre vorzüglichste Lebensaufgabe (Kinderzeugung) erfüllt halte (?). Hierdurch, wären aber die übrigen Varianten noch nicht erklärt. Nun kommt aber hinzu Z) Daß nach der Bestimmung der Version ein gewisses aufsteigendes Verhältniß der beiden Perioden zu einander (1: 3 oder 1 : 4) nicht zu verkennen ist. Nämlich: 1 — 230.' '■ \ ■ 2 700faft *= 230 X 3. (10 mehr.) 3 20V .4 707; zwischen 205 X 3 und 205 X 4.; (näher zu 205 X 3). 5 — 190. 6 715 zwischen 190 X 3 und 190 x 4. (näher zu 190 x 4); ''1=• i7o; ■■ 8 740 fajt — 170 X 4* (60 weniger). ■ - 9 165. . 10 730 fast — 165 x 4. (70 mebr, um 12|; näher dem Verhältnisse 1:4 als 1: 5. Vergl. L. d. Es ist dem Vorigen ganz gemäß, daß in Vers 18 und 19 die ursprüngliche Emtheilung beibehalten wordenda sich hier 'in den Zahlen 162 und 800 auch ein Verhältniß von 1 : 4 herausstellt.' Ist aber "diese Hypothese richtig, so kann auch her subjektive Beweggrund solcher Abänderungen leicht gefunden werden. Ist nämlich die Erhaltung und Fortpflanzung des Menschengeschlechts besonders nach dem A. T. die vorzüglichste Aufgabe des Menschen, so liegt das Streben nah, die Ahnen des Menschengeschlechts ungefähr nach dem ersten Viertel ibres Lebens diese Aufgabe erfüllen zu lassen. Hat sich doch dieses Verhältniß im Allgemeinen auch jetzt noch nicht geändert (20 und 70). Auch bei 23 und 24 liegt das Verhältniß ähnlich , es sind hier im hebr. Texte die Perioden 30 und 430, also daß Verhältniß 1 : 14. Dieses schien dem 192 Abschreiber viel zu groß, Grund 2 kam dazu, und so wurde diese zu 130 und 336 geändert, was allerdings ein sehr kleines Verhältnis: 1 : 2^ giebt, aber doch viel analoger schien. In 11 und 12 gestaltet sich allerdings, das Verhältniß der Mahora-Eintheilung und der der Sept. umgekehrt Hierbei mag nun aber Grund 2 gerade maaßgebend gewesen sein» 2) A 1 2. Für diese ganze Gruppe haben die-beiden ersten vorhin angeführten kritischen Zweifel an 'die Echtheit der Version ganz dieselbe Beweiskraft. Ja der erste ist hier, weil es .'eine wesentliche Abänderung betrifft, von viel größerer Gewichtigkeit. Ueber das Einzelne überlege man noch Folgendes: a) Die Gruppe 15, 16, 17. In 15 könnte ein Zweifel entstehen, welches die sekundäre Leseart sei. Allein man bedenke , daß es nicht gut denkbar sei, -wie. □ODE') rUDitf ZU DO DE') DTIE' geworden, es wäre hierzu gar kein Anknüpfungspunkt zu finden, wohl aber daß ein gedankenloser Abschreiber oytf*«v 6{ii:id oyddvo geschrieben chäbe. Mit 16 verhalt es sichzwar nicht ganz eben so, aber doch ähnlich.- 17 ist schon deshalb sehr verdächtig, weil dieses die einzige Gesammtzahl ist, welche mit dem hebr. Texte nicht übereinstimmt. Vielleicht hat der Abschreiber durch die zufällige Gleichnamigkeit der Hundert, Zehner und Einer (177) Argwohn geschöpft, was über nach allem Obigen nicht im Entferntesten der Fall sein kann. Bedenkt man ferner, daß nach dem obigen Register ein' Zunehmen des Verhältnisses stattsindet (1 und 2 wie 1 : 3, 3 4 5 und 6 zwischen 1 : 3 und 1 4 [imb zwar Zeigt sich hierbei auch dasselbe Prinzips 7, 8, 9, 10 wie 1:4 (so nämlich daß das Verhältniß auch hier zunimmtj); so muß uns die Angabe der Version um so verdächtiger scheinen als dieses so glücklich gewählt ist, daß es das Verhältniß von 1 : 3 gerade um 1 überschreitet, also hier doch wieder das Verhältniß so ziemlich herausgebracht ist. (Beschluß folgt.) Ankündigungen In diesen Ankündigungen werden Anzeigen aller Art, besonders in so weit sie jüdische und orientalische Geschichte und Literatur betreffen, gegen 14 Sgr. für die gespaltene Petit-Zeile oder deren Raum ausgenommen. nsD n nr Zwei Therle. Dieses berühmte Derascha -Werk von I o n cr ta n Eybenschütz in einer sehr schönen vierten Auflage (Sulzbach, 1819, 4) kann ich zu dem billigen Preise von 1 Thlr. für beide Th'eile ablassen. Briefkastem. Hrn. Dr. M—er in P.: Die getreue Uebersetzung jenes Bittschreibens, genau nach dem Texte , vber ohne den Text mitzutheilen, wird mir höchst willkommen sein und soll als historisches Aktenstück sofort eingerückt werden. Ueber das Original geben Sie gefälligst eine kurze Notiz: wer es zum Drucke befördert, wo und wann.es gedruckt und wo es sich findet u. ft w. C, -L. Fritzsche in Leipzig. Verlag von C» L. Fritzsche. Redakteur: Dr. Jul. Fürst. Druck von I. H. Nagel.

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