Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1848
- Issue
- 12 (18.3.1848)
- Date
- 1848-03-18
- Page
- Spalte 177-178 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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♦ Berichte, Stuöien und Kritiken fü- ' , Mische Geschichte und Literatur. M 12. Leip zi g, den 18. März 1848. . ton n SU«- W8«!« b-n Me«ack.m und seine Whar«^ - Geschichte der jüdischen Literatur kn Babylonien. ^«lM^ÜrS Sehnte« Kapitel. Dritter Paragraph. - Kritiken. Kurze Anzeigen. Die magyarisch- Gpra. Sin. ® Zahrbu» für Ssr-eMen. Angez. von Rabb. Aixser.- - Materialien zur Beurtheilung g Atzung.) - «ündigungen. ... ... Elijja Ha-Saken ben Menachem und ' seine Asharot. 1. Es ist bereits eine.geraume Zeit her, seitdem Hr. S. D. Luzzatto mir die Asharot des Elij ja ha-Saken zum Zwecke der Veröffentlichung in meinem Literaturblatte des Orients mitgetheilt harz jedoch einige typographische Schwierigkeiten mit einem etwas größern hebräischen Satze und der Umstand, daß ich keine Muße zur Klar.wcrdung Mer dieselben gewinnen konnte, verzögerten die.Bekanntmachung hier bis jetzt. Indem ich aber so eben daran gehe, diese noch nie gedruckten als Denkmal des 10. Jahrhunderts merkwürdigen Asharot zu veröffentlichen, will ich vorerst, aus dem Hebräischen ins Deutsche übersetzt, dasjenige mirtheilen, was Hr. Luzzatto mir als Notiz zu diesen Asharot geschrieben. Seine Worte lauten: „Diese Asharot sind aus einer Pergament-Handschrift eines Machasor nach rumischem. (d. h. griechischen) Ritus 3rUD) entnommen, die ich besitze, jedoch in der zu Venedig gedruckten Ausgabe dieses Machasors finden sich diese Asharot nicht. Auf Blatt 189 der gedruckten Ausgabe heißt es nach Vollendung der Jbn G'ebir ol'schen Asharot und nach nro rWiO mntN wie -folgt: irpba 'n nö^ nnnuv m cm onow m Jd. h. Einige recitiren am zweiten Lage die Asharot, die R. Elijja Lschelebi verfaßt". Vielleicht ist dies ein Fehler, da in der Lhat N. Elijja Lschelebi mit Elijja Ha-Saken nicht identisch, indem jener der Elijja ha-Kohen Lschelebi aus Anatolien ist, der ebenfalls Asharot verfaßt und die. sich in dem Di w än des B ed arschi handschriftlich bei meinem Freunde A lmanzi, finden./ Jedoch in meinerNachasor-Handschrift, die unzweifelhaft nach rumischem Ritual ist, finden sie sich nicht. Es ist möglich, daß der Sammler und Herausgeber des rumischen Machasor's sich geirrt und einen Elijja.mit dem andern vertauscht, oder auch dass die Asharot der beiden Elijja's an einigen Orten Griechenlands im Gebrauche,gewesen. — Was nun Elijja ha-S.ak.e.n anlangr, so zeichnet er sich selbst akrostichisch in den Asharot /-» ^; ]pt»l orUD,> er war Schwestermann oder Schwager.des Gaon Hllja (b. Scherira), Bruder des R. .Jekutiel und seiner Asharot gedenken die Losafot zu^ Sukka 49, Joma .8, Baba Barra 145, Makkot 3 und Nidda 30. .Wie es scheint, .waren diese Asharot in Frankreich eingeführt, .da Rabbenu.L.a.m 1) Der Anfang dieser Asharot lautet: 1. ' - " y ' * Hy: bnb yiZH «*)'• &■) ruN'rn •ing otfa nnrn : vniw 1?’3 2. ■■ NW1 nra , iMv. : vnhcis2 Vje6 3. "flN.J’;’0(y’ l'jnT 8as& v. VroV : vryivnf DsjyV ■ ' 12