Mannheim
Compact Memory

Der Orient · 1848-02-05 · 6 (5.2.1848) · p. Spalte 93-94

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Orient
Volume
1848
Issue
6 (5.2.1848)
Date
1848-02-05
Page
Spalte 93-94 (sequence 7)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
90% known words query
IRI
…/8555529-9897534-9897536--5314-3533879
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

93 94 Kritiken. Salvador und Eichler. den zu den mythologischen Lraumgebilden heidnischer Poesie g) Das richtige Verständniß der Urkunden, wodurch man die Göttlichkeit einsicht. Diese 7 Beweise für die Göttlichkeit -der heiligen Urkunden, die hier als Einleitung.51t den folgenden 5 Abschnitten erscheinen, werden freilich, wie der Leser sich schon beim Aufzählen überzeugt, nicht in logischer Folge gegeben, noch weniger in rationell-philosophischer Weise entwickelt, aber nichts destoweniger sind sie für eine Apologetik des Iudentthums anziehend und anregend. Au tadeln ist jedoch, wie ich bereits erwähnt, daß mit der Einleitung zugleich der erste Abschnitt, ohne Spur der Sonderung, innig verschmolzen wurde, so daß man kaum Absch.,1 von der Einleitung mehr scheiden kann. Der zweite Abschnitt ist überschrieben : Fragment über die Wunder des alten Testaments. Schon die alten jüdischen Religionsphilosophen habendieWunder in den Kreis ihrer Forschung gezogen, schon die alten jüdischen Rationalisten (Chiwi el-Balkhi und Ben-.Sutta) haben sie als natürliche Wirkungen zu erklären gesucht, und der gegenwärtige Rationalismus, der die Schrift herabzusetzen glaubt, wenn er die Wunder als natürliche Wirkungen erklärt, wie das Christenthum, welches Wunder als Beweis- -mittel der Wahrheiten ansieht, hatten bereits in früheren Forschungen ihre Prototypen und'ihre Widerlegungen. Schon der Talmud hat den richtigen Standpunkt der Wunder bezeichnet, indem er ausdrücklich sagt: die Wunder bilden keinen Glauben an sich, die Wunder bestimmen uns nicht zu glauben, die Wunder sollen auf unsere Ansichten keine Wirkung haben, Wunder kann auch vielleicht der falsche Prophet verrichten, aber das Gesetz ist gegeben und kein Wunder ist im Stande uns anders zu bestimmen. Der Wunderglaube ist dem Judenthume fremd, der Wunderglaube wurde nie mit den Glaubensartikeln gezählt, im Judenchume geht der Wunderglaube im Glauben an eine göttliche Vorsehung auf, wie Abravanel, Maimüni und Mose Zfserles es schon richtig angenommen. Hr. F r i e d e n t h a l, diesen Heroen und Meistern im Verständnisse des Judenthums folgend, entwickelt nun nach diesen Grundsätzen seine Ideen über die Wunder, durch schöne Ansichten sie weiter führend. Y (Fortsetzung folgt). Salvador und Eichler. Ein Beitrag zur Geschichte der typographischen Industrie. Von I. M. Jost. 6) Geschichte der Römerherrschast in Judäa und der Zerstörung Jerusalems von I. Salvador. Deutsch von Dr. L. Eichler. 2 Bde. Mit Karten. . Bremen, iö47, 8. F. Schlodtmann. (Fortsetzung.) 44. le berceau le plus fecond des entreprises et de la navigation cominerciales. 31. Die fruchtbarste Wiege kommercieller Unternehmungen und der Schifffahrt. 64. a manger devant ces autels les viandes defendues par leur loi et la chair des victimes eie, (cf. p. 74.) 46. Vor' diesem Altäre das von ihrem Gesetze ihnen verbotene Fleisch und von dem Opferfleksche der Altäre zu essen. (Die Rede ist von verbotenen Speisen!) Dasselbe nochmals S. 52. ' 65. Mathathias comptait dans les rangs les plus eleves de la race des sacrificateurs. 47. M. gehörte der obersten Klasse des Geschlechts der Leviten oder Opferer (?) an. 73. La grande sacrificature, 51. Die Großprkesterherrschaft (weiterhin wieder Hohepriesterherrschast)» 76. Q,ue tout tourne ä bien aux Romains et a la Nation des Juifs par mer et par terre, que Tepee et l’ennemi restent toujours loin d’eux. (Anfangsworte des Traktats!) 54. Alles möge zu Lande wie zu Meer zwischen den Juden und Römern gütlich geschehen; das Schwert und der Feind solle stets fern von ihnen bleiben! Ein Vertrag welcher wünscht! und welcher dem Feinde Pflichten auslegt. — Der Uebersetzer hätte nur -einen Blick in die Urquelle thun dürfen, um zu wissen, daß dieser Kopf des Vortrages nichts als eine Formel ist, die von gütlichem Verfahren gar nichts enthält. 122. Que les victoires du roi Alexandre Jannee avaienfc rendues au territoire national. 86. welche die Siege des Alexander Jannes zu dem natürlichen Gebiete hin zu gefügt hatten. 128» sur une affaire d’interet tres-detaillee. 91. Ueber eine Angelegenheit vom kleinlichsten Interesse (st. über ein umständlich dargelegtes Geschäft des Eigennutzes). 166. vers la place d’Alexandrion. 117. Rach dem Platze von Alexandrien (st. nach der Festung A.). 167. le jetaient dans de cruelles agitations. 118. bereiteten ihm unendlichen Schmerz. 168. Pompee dictait pour premiere condition au roi de Judce, d’ecrire aux commandans des places fortes devoues a son ... . 119. P. legte dem Könige von Judäa als erste Bedingung auf, an die Befehlshaber der vom Fürsten ihnen untergebenen Plätze zu schreiben (st. an die ihm ergebenen Festungskommandanten!) 177. sur la vaste plate forme adjacente a l’edifice du temple. 125. auf der großen Hochebene, die das Gebäude des Tempels umgab. (Dagegen 87. weite Plattform neben dem Tempel; und 154 wieder: Platz vor dem Tempel!) 179. 11s ont toute l’authenticite, toute. la certitude exigibles a l’histoire.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.