Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1848
- Issue
- 2 (8.1.1848)
- Date
- 1848-01-08
- Page
- Spalte 23-24 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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23 Studien. Chronologisches in Schenra's Brief. 21 1072 oder von Chananja in Nehar-Pekod bis Jehudar ist das ganze Desieit und der übrige Theil der Tabelle ist dann : vollkommen richtig. Dergleichen synchronistische Angaben sind aber Lheils bei Scherira, theils bei andern Schriftstellern nicht . wenig, und durch diese allein läßt sich der größte Theil der Zeittafeln Herstellens — 2) Die aufgesuchte Stammreihe oder genealogische Tafel.gewisser Familien,,die mehrere Glieder im Gaonot gezählt Zwischen Vater, Sohn und Enkel, oder zwischen Brüder wird der Abstand der Jahre stets ein ungefähres Maaß haben, und wenn wir auch dadurch nicht gerade genau das Jahr erfahren, so können doch dergleichen Stammtafeln, wo. uns die spätere Zeit des Stämmlings klar vor Augen tritt, immer leiten. Rap. hat bei Nachschon eine solche Stammtafel zu konstruiren versucht, die hinauf und hinabgeht, aber sie ist etwas unvollständig und unter den hier zum ersten Male konstruirten, nehme ich diese mit der Berichtigung, ebenfalls auf, mit einer Anmerkung zu jeder Stammtafel. I. w od. nsw n no (pra) ncpjTPr io a( D«n n io ]wm ii id a \ D *1 - ß i L ii m mn ii io Die Familie Eschai hat demnach 5 Gaonen geliefert, nämlich Zaddik b. Eschai, 1136s.Ae., Kim oi b.Eschai, sein Bruder, 1138 s. Ae., Nach schon b. Zaddik, ein Enkel Eschai's, 1202 s.Ae., Zem a ch b. Chajj im b.Zaddik, 1210 s. Ae. und HLj a b. Nachschon, 1217 si Ae. Als ohne Gaonat erscheinen Eschai, der Stammvater, undCh ajj i m sein Enkel. Die Schreibung Eschai, ist ein Aramäismus. Auch zwischen imt> pro variirt die Schreibung, doch ist die erstere wahrscheinlicher. — II. 21 ID I (Mm) n'itnm 21 id J 2"D2 INi H’Jin 21 ID ’INO 21 ID S\ I | ’nVd 21 ID 21 ID □ / ZI 'NJ11D1 21 ID 2pJJ' 21 ID 'tt>,1 21 ID Die Familie Tachlifa hat folgende 8 Gaonen geliefert, von denen 7 zu Sora und 1 zu PB. dieses Amt bekleideten, nämlich Mascha r sch ja b. Tachlifa, der auch Scheschn a geheißen, 991—1000 zu Sora; Märe b. Mascha rschj a, 1091 —1094 zu Sora; Chananja b. Mascha r sch ja, 1075 —62 zu PB. jedoch ist hier eine. Lücke; Hilai b. M Lre, 1105—1119 in Sora; Hilai b. Chananja, 1138 zu Sora; Natronai b. Hilai b. ML r e, 1176—84 in .Sora; Hilai b. Natrona i, in Sora; Jakob b. Ratronak, 1234—36 in t&ova* Es scheint jedoch, daß zwischen Müre und Chananja als Brüder., und Mescharschja noch ein Glied fehlt. — (jnDn)-'Diio ii io wnmv m io ' ipy 2i nb i ■ i p'iy J»"D 11 "ID MQ 21 10 Die Familie Ward ech a i ha-Kohen lieferte 4 Gao. neu zu Sora, nämlich Jakob b. Mardechai 1114 s. Ae.^ Jbumai b. Mardechai, sein Bruder, 1128 f. Ae.; Mose b. Jakob b. Mardechai 1142 s. Ae. und Kohen Zedek> 1155 s. Ae. - IV. jom ii io . •Win’ ii io wn m.nö «on an io ■ ii io 21 io (nDiD mir?) prwrmp tpviiio nos-mno.. nmo'-an io Die Familie Nachman hat nicht dlos darum eineWichtigkeit, weil sie zehn Gaonen »-für die Hochschule zu Pum- Badita geliefert, sondern daß Scherira's Familie von Seiten seiner Mutter mit dieser verwandt geworden und nur durch diese mühsame Aufstellung der Familientafel Nachman's sehr viele Stellen in seinem Schreiben verständlich werden. Scherira's Großvater Jehuda (»Tnry1) war Sekretär bei Josef b. Abba b. Dubai b. Na chm an und sein Sohn war vermählt mit einer Tochter des Zemach b. Paltoi b. Abba. Scheriras Genealogie von dieser Seite wäre demnach: ntw — nojn — tou — nv2 — «♦ f. w. Die bedeutendste und wichtigste Stammtafel ist unstreitig, die des Scherira, die nach geringen Unterbrechungen, die ich durch Punkte bezeichnet, so wohl von väterlicher als mütterlicher Seite bis auf Mar Janka um c. 440 hinaufreicht. Freilich ist die Gewinnung derselben, wie ich sie hier gegeben — sie ist überhaupt noch niemals versucht worden — ein Resultat mühsamer und kritischer Forschungen und Studien, allein, einmal ausgestellt,, erleichtert sie ungemein die chronologische Ermittelung der Gaonenfolge. Der Ahn Mar Janka oder Jenuka hat (wie Mar Keschischa, sein Gegensatz als Namen gebildet hat) wie gesagt auch nach seiner Familie von mütterlicher Seite den Ursprung gegeben, so daß bei einem sogar Mar Janka schon als Familiennamen erscheint. Jndeß ist ihre Gaonenfolge nicht mehr so klar.