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Der Orient · 1848-01-08 · 2 (8.1.1848) · p. Spalte 17-18

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Journal
Der Orient
Volume
1848
Issue
2 (8.1.1848)
Date
1848-01-08
Page
Spalte 17-18 (sequence 1)
Language
German
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Meraturblalt des Orients. Berichte, Studien und Kritiken für jüdische Geschichte und Literatur. Ai 2. Leipzig, den 8. Januar 1848. Inhalt. Studien. Geschichte der jüdischen Literatur in Babylonien. Eine Skizze von Dr. Julius Fürst. Neuntes Kapitel. — Literarische Analekten. Das Chronologische in Scherira's Brief von Jul. Fürst. (Schluß) — Mendelssohns und Wessely's Zeit. Von M. M e n d e l so n. — Kritiken. Kurze Anzeigen. Der jüdische Plutarch. — Ankündigungen. Geschichte der jüdischen Literatur in Babylonien. Eine Skizze von Dr. Julius Fürst. Neuntes Kapitel. (Fortsetzung und Schluß des 9. Kapitels.) 11. Nach Naba's Hinscheiden (351 n. Chr.) tauchte Pum-Badita wieder als die alte bestimmte Stätte der Hochschule auf, und die 14jährige Unterbrechung durch Verlegung derselben nach Machusa, >ie mehr durch Naba's Vorliebe für seine Vaterstadt geschehen, wurde um so weniger von den Chronisten beachtet, als Machusa ohnehin zu dem Gebiete Pum-Badita's gerechnet wurde.642 Na chman b. Isaak, Ro sch Kalla unter Naba"" und überhaupt als Schüler desselben bekannt,"" übernahm das erledigte Rektorat, das 642) Bei Scherira S. 36 heißt es: Und nach Abbaji wurde Naba Rektor zu Machusa, das zu Pum-Badita gehört (drn D1D ]D~i). Daher kam es auch, daß dort (i. c.), bei Erwähnung der einzigen Hochschule,, die zu Naba's Zeiten existirte, Machusa weiter nicht erwähnt wird. — 643) Baba Batra 22 a. Der No s ch Kalla hielt Vorträge am Schlußmonat eines jeden Semesters (Kalla-Monate), und die Vorträge bestanden vorzüglich in Repetitionen, verbunden mit Disputationen und Prüfungen (vergl. oben S. 140—42). - 644) , Er theilte Naba's Lehren seinem Genossen P a p a, dem nachmaligen Rektor zu Sora, mit (Keritot 8 a) unb Naba zürnte auch zuweilen über ihn, wie über einen Schüler (Baba Batra 86 a). — nun wieder zu Pum-Badita verwaltet wurde, und mit dieser Uebernahme kamen die Lehrer aus Machusa nach der alten Stadt der Hochschule, manche Traditionen und Lehren mitbringend. "" Unter seinen älteren Genossen waren zwei, die nicht nur in der Kunde der Ueberlieferungen ihm gleichgestanden, sondern ihn auch durch Alter und Abstammung überragten, und er mußte theils von diesen Manches hören, was er sonst als Rektor nicht gehört haben würde, theils sie bei manchen Gelegenheiten befragen. Diese zwei älteren Genossen waren Na chm an b. Chasda,"" Traditionen von dem altern Na chm an b. Jakob vermittelte, und Chijja b. Abin,"" der um die Zeit des Rektorats Nach- 645) Gittin 39 b. — 646) Nachman b. Chasda war ein Schüler Nachman b. Jakob's, denn er richtete Fragen an ihn mit der Formel „Jelamdenu Rabbcnu" (Baba Batra'46 b z Sanhedrin 8az ib. 24b), und mithin ist er gleichsam als Mittelglied zwischen den zwei als Schulhäupter sungirendenNachman's anzusehen. Er war auch ein Genosse Josef's (Baba Batra 46 b) und als solcher somit älterer Zeitgenosse unsers Nachman b. Isaak. Er trug auch Lehren des Chasda (st. 302) vor (Sabbat .1,47 a) und sein Großvater war Schüler Nab's (Sanhedrin 8 a). In der Stadt Drokeret (Raschi liest Diokeret d. h. Diospolis) ordnete er einst ein Fasten an, als-Anzeichen der Pest vorgekommen (Ta'anit 21 b), und er war vielleicht dort Lehrer oder es war seine Geburtsstadt. Er beschied Nachman b. Jsacik zu sich, weil schon sein Vater Chasda promovirter Lehrer war wahrend der Vater des Nachman es nicht war, und er nannte sich in dieser Beziehung rtfö p, während er N a ch m a n p ftJD nannte (Ta°anit 21 b Tos.). — 647) Chijja b. Abin, ein vorzüglicher Schüler und Genosse Naba's (Nedarim 34b), der schon als Schüler Josef's glänzte (Sanhedrin 83b) und welchen Naba „den Löwen des Kollegiums" (rnpn^ vw) seines Alles beherrschenden Scharfsinns wegen genannt (Sabbat!!!bz Kidduschr'n 46b,

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