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Der Orient · 1847-12-24 · 52 (24.12.1847) · p. Spalte 817-818

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Journal
Der Orient
Volume
1847
Issue
52 (24.12.1847)
Date
1847-12-24
Page
Spalte 817-818 (sequence 1)
Language
German
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MeraLuMalt des Orients. Berichte, Studien und Kritiken für Mische Geschichte «i» Merowr. M SS. Leipzig, den 24. December L84S. Inhalt. Kritiken. Kurze Anzeigen. Zur Handschriftenkunde der jüd. Literatur. Delitzsch. Pinner. DeuLsch. sSchluß.) — Studien. Ueber Sentenzen und sprichwörtliche Redensarten des Talmuds. Von 8. Dukes. (Schluß.) — Biographische Skizzen von Dr. Frankel. Mose Isserles. — Ankündigungen. Kurze Anzeige«. Zur Ha«dschriftenkuu-e der jüdischen Literatur. 1) 0ata1o»U8 librorum .nianuscriptonini qui in Ribliotheca Senatwria civitatis Upsiesisis asservantur, ed. 2t. G. R. Naumann. Codie^s orientalium linguarum .'descripserunt H. O. Fl 6 ischer -et F. D elitzsch. Grimma, 1838, 4. ' 2) Prospektus der der Odeffaer Gesellschaft für Geschichte und Alterthümer gehörenden ältesten hebräischen undrab- ' binischen Manuskripte. Ein Beitrag zur biblischen Exegese von Dr. Pinner. Nebst einem lirhographirten Fac-Simile des Propheten Habakuk aus einem Manuskripte vom Jahre 9!6. Odessa, 1845, 4. 3) Die handschriftlichen hebräischen Werke der k. k. Hofbibliothek zu Wien, beschrieben von Albrecht Kra fft und Simon Deutsch. Wien, 1847, 4. Aus der k. k. Hof- und Staatsdruckerci. (Fortsetzung und Schluß.) In Bezug auf die spätere rabbinisch-^gchlsche Literatur sind hier, da die kleinen Fragmente Äs.Ascheri kaum zu rechnen sind, wichtig: 1) die Decisronen (D'pDD) des Jesaja di Trani zu Chullin, 'Aboda Sara und Berachot. Unter dem Namen NDOIN, Glossen, sind sie gedruckt zu Kiddusch in: Berlin, 1715, f; Prag 1810) f; zu Ta'anit: Livorno, 1779, 4, Prag, 1810, f, Livorno, 1821, f, zu CHatz iga und Rosch ha Schana: Livorno, 182i, s und man" kannte somit diese T o s a f o t bereichern. Wenn Hr. D. in diesem Art. aber meint, baß ynnEn rO blos Asulai gesehen , so ist er im Jrrthum, da dies Livorna, 1779, 4 bei Carlo Giorgi gedruckt ist. 2) Die kostbare HS. des Tlpmn, geschrieben von einem gewissen Elijja ha- Lews, und es ist zu bedauern, daß der-Beschreiber nichts anzumerken gehabt über die Verschiedenheit von dem gedruckten; 3) das 'd über wonach unser Text korrigirt werden kann; 4) rjDVinn 7D bietet viele Abweichungen von unserm Texte. Dasselbe ist mit m?D , ptirD , *0)1;njw der Fall, und das ungedruckte niW Jlpn »onD^n, tWri.tST© von Simson de Chinon u. s. w. sind neue Bereicherungen. Sehr werchvoll sind in dieser Beziehung auch die nie gedruckten rn^Dy von Isaak b. VImmaNUel de Lattes aus der ersten- Hälfte des 16. Jahrhunderts. Die Familie de Lattes entstammt aus der Pro v en c e, ursprünglich aus dem Flecken in Languedoc, Lattes genannt, anderthalb Lieux von Montpellier entfernt, und die Schreibung' , die häufiger vorkommt, ist somit richtiger (Carmoly, Rev. Or. 111* 339). Ueber das Geschlecht der de'Lattes hat L. Zun z eine kurze Notiz in G. Friedlande r's Beitrage zur Reformationsgeschichte S. 65 mitgetheilt und dann weitergeführt in seinem Werke „Zur Geschichte und Literatur 478 —9. aber gerade unser Isaak b. 'Immanuel de Lactes aus Carpentras, mir dem Beinamen Proven^ali von dem diese GA., und sein Bruder M ose b. 'J m m. de Lattes, in Rom Lebend, sind bei ihm nicht erwähnt, so daß sogar in dieser Beziehung eine Bereicherung möglich. Isaak Iosua (so schreibt.er sich in seinem Kommentar zu Bechinot 'Olam) b. 'Immanuel de Lattes war aus Carpentras und lebte später in Italien und zwar in Rom, Orvieto, Macerata, Bologna, Mantua, Pefaro, Venedig, Cesena, Ferrara abwechselnd. Er edirte: 1)')S nF®, RGA. des Nissim b. Re'uben Gerundi, und zwar in Gemeinschaft mit Binj. b. Jost d'Arinano und Antonio Bladaor Rom, 1546, 4. Aus dieser Edition sicht man, daß unser Isaak-Iosua damals Typograph war in Rom. Sir dieser Sammlung Nissim's befindet sich auch sein GA. zu einer Anfrage, wobei in der HS. des Nissim 52

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