Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 8 (1847)
- Issue
- Heft 52 (24.12.1847)
- Date
- 1847-12-24
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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«£2 Berichte, Studien und Kritiken Adrter Das Abonnement auf ein Lahr ist 5 TLssr. Man cbonnirt bei allen!öbl. Postämtern und allen solid. Buchhandlungen auf ein Jahr. für jüdische Geschichte und Literatur. HercmSgegeben von Dr Julius Fürst. Von dieser Zeitschrift erscheinen wöchentlich das Üiteraturblatt mitgerechnet, zwei Bogen, und zwar an jedem Dienstag regelmäßig. Leipzig, dm 24. December IS4fc. 2 n h a lt. Deutsschl and. Halb e r st a d t. Replik. Aris dem He rzo g U) ti in V r a u ns ch w e i g. Entwickelungder rElichen Verhältnisse der Juden. Berlin. Harmlose Bemerkungen eines jüdischen Beobachters. Berlin. Handelsverhältnisse. Kadinetsordre. — Oesterreich. P e ft f).. Die ^Pesther Zeitrmg^ und die Zensur. Oer Unaar. Mishandlung. - Aus Ungarn. Magyarisch und deutsch. Proben der Liebe. Eisenmenger beschämt. Prag. Anszeichnung des Or. I e i t t e l e s. L a n d a u. Aus Ung-arn. Zustande m Preßburg. — Polen und R u ß l a nd. Von der russ. Grenze. Ein Antt* iici l?e: des Zionswachters. — LB/ d. Or. " Deutschland. Halberstadt, 7. Decbr. (Antwort^ auf die ^Erklärung^ in Nr. 49 d. A. Z. d. I.) 1) Es ist eine Unwahrheit, daß ich bei jener Versammlung kein Deputirtcr war; dies ist von dem hiesigen Vorstande gegm einen ählltichen Artikel in Nr. 282. der Magdeburger Zeitung genügend^ gerügt (vergl. Nr. 28derselben Z.). , ' Ich fordere den Vorsteher H. M. S. Nathan! ansp mix zu erklären, ob er nicht bei unserer Ankunft gesagt hat, Halberstcrdt habe z w e i Deputate, ob er mir! nicht als Deputirtcr einen Eintrittszettel cingchändigt; j ich fordere den Vorsteher Hrn. Friedeb erg auf, mir i zu erklären, ob ich nicht zweimal als Deputirtcr im \ Protokolle aufgenonrinen und verlesen bin. Ich fordere l aber denselben dringend auf, mir zu erkläre,.i-, ob er nicht! über die Faffung meines Protestes mich cigends gefragt. Es ist ganz mlter meiner Würde um „Nachsicht" bei z solchen Deputationen zu bitten und würde ich mich recht t gehütet haben, wenn nicht als Deputirtcr, in diese Ver-! sammlnng einzutretm. l Ob Hr. Philippson ,,mehre der hiesigen Vorsteher" darüber befragt, erlaube ich mir in Zweifel zu ziehen; einer derselben ist sein Schwiegervater. 2) Es ist eine Unwahrheit) wenn mir die Worte *) Mit dieser Antwort möge der Unpareeilichkeit. genügt sein. Red. in den Wtllnd getagt werden : ,, ich sei nie zu Worte gekommen", ich habe vielmehr in jenem Artikel des Orients gesagt , ,-ich sei gerade in jene nt Augenblicke nicht zu Worte gekommen, habe auch gleichzeitig dieOrdmmgsliebe u. Unparteilichkeit des Hrn. Friedeberg gmngend anerkannt. So lange mir nicht nachgewiesen wirtz„ worin das' ,,Gewäsch" und die ganz nutzlosen und gar nicht dahin gehörigen Anmerkungen desHrn. Hildesheimer bestanden^ muß ich diese Worte als Verleumdung betrachten. Von den circa 20 gerechten Vorwürfen, welche ich in jenem Artikel des Orients .vor das Forum'der Oeffenttichkeit brachte, versucht der besagte -2trt. einen einzigen zu beantworten, ich bemerke hierauf: 1) Es ist eine faktische Unwahrheit, daß daselbst von einem Retigivnslehrer die Rede sei. 2) Es ist eben so faktisch unwahr und eine Wortverdrcherci, wenn mir die Worte in den Mund gelegt werden, es werde von dem Dr. PH. behauptet „daß ein Schächter, der Trefa gegessen, nicht abgesctzt zu werden brauche; ich sagte daselbst', derselbe hätte dies als ein unbedeutenderes Dienstvergehen erklärt, dies geschah am ersten Tage Abends während der Berathung und zwar in einer 'Weise , welche diese Handlungsweise als ziemlich indifferent bezeichnet. Meine Motive habe ich in dem Aufsätze des Orients niedergelegt, sonstige „Motive, Umtriebe nnddie Sucht nach Zwietracht" möge mir einer der Anwesendeil Nachweisen, so lange cs nichts geschieht/ 'erkläre ich diese'; 52