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Der Orient · 1847-12-17 · 51 (17.12.1847) · p. Spalte 803-804

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Journal
Der Orient
Volume
1847
Issue
51 (17.12.1847)
Date
1847-12-17
Page
Spalte 803-804 (sequence 2)
Language
German
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803 bericht der Gesellschaft für sociale und politische Int eressen der Juden, der Generalversammlung den 23.Oktbr. 1847 von Dr. II h ton R ee als d. Z. Präsident abgestattet und nach dem Protokoll gedruckt, nebst Kassenbericht. Hamburg, 1847, 8. (S. 10). Bei diesem Gelegenheit will ich auch noch vorsühren: A. Ree, Aufruf zu einer rascheren Förderung der jüdischen Angelegenheiten im Vaterlande. Hamburg, 4846, 8. — 10) Die Emancipatlon der Israeliten. Eine Warnungs- und Ermunterungswie «auch Trost-, Schutz- und Lrutzschrift für Israel in seinem letzten Exil. Bon I. N. Müller. Magdeburg, 18.47, 8. (!X und 93 S.). Eine pietistische Salbaderei. — 11) Die Juden in Meklenburg iin Kampfe um ihre staatsbürgerlichen Rechle^ Von einem Christen. Lübeck, 1847, 8. (12 S.) — 12) Die Juden in Ha mbu rg und Alto na. Erstes Stück. Von Dr. Kleinpaul. Abgedr. im Rov.-Hefte der -Kirchlichen Reform's. von Wislicen.u s. — 1-3) Der Inder Trauerspiel in 2 Aufzügen. Kiel, 1847, 8. — 14) I ü d' i sch e r P l utarch; oder biographisches Lexikon der markantesten Männer und Frauen jüdischer Abku.nft (aller Stäiwe, Zeiten und Länder), mit besonderer Rücksicht auf das österreichische' Kaiserthum. Von mehrerenjüdischen - und nichtj irdischen in- -''und., ausländischen Schriftstellern. - Erstes Alphabet oder erster -Band'.' Mit einem Titelbilde. Wen, 1848, 8. Ulrich Klopf und Al. Eurich. " KurZs AmzeLKSU» ' : .gnr HnndschrßftelMnrde der Kdischsn Literatur. 1) C&talogus libronisn manuseriptonim qui in Bibiiotheca Seuatoria civitatis ‘Lipsiensisasscrvairtur, ed. A. G. R. Naumann. 6ttdjoa8 lN'i6ntia!ium I1n§ua- - rum tloso ldpSLrun t H. O. Fleis ch e x et F. D e- . ' l i tz sch. Grimma, 1838, 4. 2) Pcospektus -der der Odessaer Gesellschaft für Geschichte und Alterthümer gehörenden ältesten hebräischen und rabbinischen Manuskripte. Ein Beitrag zur biblischm Exe- 7 . gese von Dr. P i n n e r. Nebst einem lithographirten Fac- Sirnile des Propheten Habakuk aus einem Manu- -skripte vom'Jahre 916. Odessa, 1845, 4. ' - - 3) Die handschriftlichen hebräischen Werke; > der-L. t Hofbibliothek Zu - Wien r beschrieben von Albrecht K raff t und Simon Deutsch. Wien, 1847, 4/ Aus der k. L. Hof- und StaatsdruekereL. (Fortsetzung.) . Mit wahrem Vergnügen heiße - ich Nr. L willkommen; als die erste Arbeit ein>rs jüdischen Schriftstellers auf dem Gebiete der Haudschriftmkunde / die mit Fleiß- und Sorgsamkeit, mit wissenschaftlicher Liebe und gelehrtem Eifer unternommen und zw Ende geführt-wurde, zwingt sie die Kritik, in der Beürtheilung nicht den Maajjstab einer vielfach durch- 804 gearbeiteten und vielfach durchmusterten wissen sch aftlichen Disciplin avzulegcn. Und ist der That hat Hr. S. Deu tsch — das Hebräische ist in dieser. Beschreibung ohnehin von Hrn. Deutsch allein und vom 14. Bogen ab hat die Mitwirkung des zu früh verblichene^ A. Kr afft ganz aufgehört — das Möglichste geleistet. Die Wissenschaft wird stets diesier Beschreibung mit Wohlwollen gedenken und mit Gewmn benutzen, und bei. der Benutzung wird sie dankbar'des hochgestellten und humanen, für Förderung der Wissenschaften und" der Alterthumskunde stets begeisterten Staatsmannes, des ' Zreiherrn v. Münch - Bell i n gl) ause n, der durch sein Wohlwollen diese Arbeit gefördert, sich erinnern, dem diese Beschreibung auch gewidmet ist. Und dab«ei ist die Ausstattung, in Druck und Papier, wahrhaft glänzend, die kaiserlichkönigliche Hof- und Staatsdruckcrei hat in dieser Beschreibung ein Specimen und Musterbild ihrer Erzeugnisse geliefert, die wahrhaft kaiserlich ist und die Harmonie der hebräischen Typen mit dem lateinischen ist einzig in der Art. Es scheint mir auch keine Presse so trefflich eingerichtet und mit Geschmack ausgerüstet, hebräische Werke zu drucken, als diese treffliche Druckerei, ' und es wäre wahrlich zu wünschen, daß sich Autoren, die dergleichen Werke zu edstren beabsichtigen, dahin wenden. Was nun die Oekonomie dieser Meschreibung ' anlangt, so ist der Verfasser von der gewöhnlichen Weise, die Codices zu beschreiben, und die verschiedenen Werke i'.n denselben unter den betreffenden Codex-Nummlern zu rubriciren, was für eine Benutzung , derselben freilich leicht ist abgewichen, er hat das Materia der ^Handschriften wach den Fächern gesondert,.so.daß ein und derselbe Codex, wenn er Werke der verschiedensten Wissenschaften enthält, oft Vorkommen muß. Diese Spaltung nach wissenschaftlichen Disciplinen hat Vieles für sich, da die Zusammenwürfclung verschiedenartiger Gegenstände in einem Codex häufig etwas rein Aeußerliches «nd Zufälliges ist und die Wissenschaft nur in seltenen Fällen danach fragt, und das ist auch dcr Grund, warum ich diese Eintheilung nicht tadeln 'mag. Die Einteilung geschieht in folgender Weise: i) Die heiligen Schriften ' (Vlft ^M), theils ganz, theils einzelne. Partim derselben, sind in 24 Handschriften vorhanden; 2) die Masora (mD'D 'ilQD) in neun HS.; 3) die Targumim d. h. .die aramäischen Uebersetzungen (D],nn nDD) zum Pentateuch und 5) zu den Propheten in 2 HS.s 4) Biblische Commentare silv. } In dieser Weise klassisicirt Hr. D. sämmtttches handschriftliches Material und nach der auslührlichen Beschreibung folgt dann 1) ein sehr gutes'Register der Werke; 2) ein Verzeichniß der im Kataloge vorkommenden Verfasser, und endlich 3) ein Verzeichniß der im Kataloge vorkommenden Schreiber. Am Schluffe ist noch ein Facsimile der letzten Seite d>er Bibelhandschrist Nr/3. In Bezug, aus unsere ältere. Literatur, wenn man die Bibel als ein bereits durchforschtes Gebiet beiseit läßt, könnte/man durch Vergleichung dieser HS. bei folgenden zu veranstaltenden neuen Ausgaben sehr nützlich werden: 1) bei einer Ausgabe der Targumim. B. Kritiken. Kurze Zt'nzeigen.

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