Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1847
- Issue
- 45 (5.11.1847)
- Date
- 1847-11-05
- Page
- Spalte 717-718 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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718 Studien. Eine kritische Notiz von Leop. Dukes. Die ' ) ältesten jüdischen Grammatiker 717 heit zu schätzen; als er einst seinen blinden Lehrer mit ausgesuchter Hochachtung behandelte und jener es erfuhr, so wünschte er ihm an, er möge einst das Haupt aller Schulen Babyloniens werdenwas in der Thal später in Erfüllung ging, indem während Raba's Rektorats seine Hochschule die einzige in Babylonien war. Josefs verdiente aber auch diese Hochachtung, indem er sich mannigfach mit ihm adgab; er exammirte ihn oft durch Vorlegen gewisser Fragen, um zuzusehen ob er richtige und geschickte Antworten geben könne, gerade wie Raba später es mit seinem Schüler Papa b. C ha na n, dem nachherigen Rektor zu Sora (351—374) gethau^^. Die Antworten Raba's bei solchen Prüfungen sielen gewöhnlich.sehr gut aus und sie veranlagten sogar Abbaji, sich nach diesen - Lösungen zu richten 58 V Nach dem Lode Josef's (322) half er Abbaji seinen Genoffen wählen zum Rektor in Pum-Badita 58f!, ah er damals schon und später während Abbaji's Rektorat hatte Raba bereits eine eigene Schule zu Machusa, so daß man zu ihm manche Angelegenheit schickte, was bei Abbaji nicht entschieden wordenes. Er nannte Abbaji auch immer nur Mar oder emphatisch Nachmani, oder Abbaji fragte bei ihm an, was denn hierauf hinweist, daß ec ihn nur als Kollegen betrachtet und so als Kollege lehrte er zu Machusa bis 337, dem Todesjahre Abbaji's, in welchem Jahre dann die Schüler zu Pum-Badita zu ihm nach Machusa kamen und er das einzige Schulhaupr in Babylonien, war. Er war damals 45 Jahre alt.588 (Fortsetzung folgt.) N\}£> (d. h. von dem Ertrage am Pan ja-Strome). Es entstand die Frage, was unter 'zu verstehen sei? Raba fragte seinen Lehrer Josef und d-efer meinte, daß es «der die die Bedeutung des althebr. rjfrfon nicht hinausgehe, mithin nur die bekannten 5 Getreidegattungen gemeint sein können. Abbaji meinte jedoch, daß darunter die Erträgniß des Feldes überhaupt verstanden werden müsse, also nicht blos Getreide. Als Raba hinterher gesagt, daß er nie daran gezweifelt, "Alalta bedeute das von Josef und von Abbaji bestimmte, nur daß er noch nicht entscheiden kann, ob es auch „Ertrags überhaupt, also auch Geld der Miethen u. s. w. in sich fasse, und Josef dieses erfuhr und es als Mißachtung seiner Entscheidung angesehen, so brachte dieses den greisen Lehrer auf. Wir sehen daraus, daß damals die Testamente aramäisch abgefaßt wurden und trotzdem daß das aramäische Idiom die Volkssprache war, man doch über gewisse Ausdrücke zweifelte. — 583) Joma 53 a. Der Wunsch lautete: Dnm NJjn Nrp 584) Chullin 133 3. Der Ausdruck für „examiniren^ war urid für „antworten^ dabei VL7O , und Vergl^Erubin 51»; Pesachim 55 dz Moed Katarr 13a$ Ketubot 81»; Nedarim 90 d; Menachot 91b. — 585) Chullin 1. c. — 586) Horaj. 14».,— 587) Chullin 77». — 588) Berach. 61 b; Moiid Kat. 19 b 5 Horaj. 17 a. — und Herr Professor Hermann Hupseld in Halle. Eine kritische Notiz von Leopold Dukes. ./ (Schluß.) Endlich sei uns hier zu bcmkrken erlaubt, daß die Stelle über das Mittelwort, welche Abraham Balmesi in seinem Mikne Abraham aus dem napnn "03 anführt, (ocrgl. unsere liceraturhistorischkn Mittheilungen S. 174, Note 4) nur Sem Sinne nach gegeben ist. Wir lassen hier auch zum Beschluß das Jnhaltsverzeichn,ß des Buches folgen, welches sich in unserm Mskt. findet und welches i» dem Nr. 490 fehlt. .ni3in nPnnn *■'« nytff .nromvi 'Naia '3 — .nrnwn jo nfen romn 't — .oyan n&oi D'bysm niatyn "vno * fn — .niDDuni ni'tntyn nrniNn fn — .nibDun nmiN tfoy * '? — j4 ,onsp3 nrniNn nsp mion V— ' .nrmsT! ja n:nr,tj' na ’n — .nnann — H ML't onwill ll'SOIvp 's'ilA ' '' — .orPys: cnapai caasn nyn’ n"1 — .□■'■'tyonn n®i m a”’ — .niDun 'j'a r - .vnatn &d' * i"' — .-lyrf'nx nri3 niaEQi D^>ys3 '"a — .nmpom n^yon nraynn i1' — - ,D«133n * i"' — .^lüyn u iode'd n"’ — ' ll"' — 35) Die Stelle lautet S. 11a: -ipn Nyojn ^ysnn pnpnn 'Pyn a'P3lllrt na ,-pn’ naiy jan nnyn^ csyn mcinm jayn * nyn sein pn Py dn '3 wj't« --'urbt/ pjy 3trn’i Tny rj’nn -‘pyon ’D nn3ni naxn by Dn'cPnP anpm nyann w Puxn sein Niny.2 i'nyiia nno: ^inn navn ro^an nupw njh o TpPnn' nP nnyi naoin n^npnan nm '3 pbnnn ~\m noun nsop:n nniytyn nai ^ni ba: 133 »^in Nin' nny amp Ninty not n^iy : s6i 8d3 ab Tnyn Nin nny mte uaa n’n'E' ') An der Seite stehen hier Worte zugeschrieben: Mnbx b pipc^ ") 7tn der Seite stehen die Worte: , .'3iy sw!)3 sdepde eeln^