Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1847
- Issue
- 39 (24.9.1847)
- Date
- 1847-09-24
- Page
- Spalte 617-618 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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618 617 Studien. Fragmente v. David b. Merwän el-Mukammes Ha-Babli. ->n -. - jm -u- N-.'p Zer. 17. nbipY raccogliare d. Sammeln. mi - V)W b HTiN Jcs. 38. 16 WJ^NIU sallare ich werde Hüpfen. - 1vl7. rprriD nrotp Zcs. 14. K'ITVDID superbia der Hochmuts). nn N-J2. 'on^> 'M non Job. 6. «bia tayola der Tisch. -. ■: ■; , nnbV'n giuro der Schwur. fnrr; 1ND. mri n? bo.i Jcs. 11;?S“llD=’DiiDD stese - porse streckte aus. . 16) mbt.: Fragmente auS der NelkglvnsWi'losophle des ' David b.Merwän el-Mukammes Ha-Babli. Mitg eth eilt v o n Jul Fürst. Vorbemerkung. In der Bibliothek der Brüder Triefte, Söhne des sel. Mose Arje Triefte, befindet sich eine alte sonst ganz unbekannte HS., enthaltend einen Kommentar zu dem. Buche I ezira von Jehuda b. Barsitlai Barcelloni, den bekannten Zeitgenossen Raschi's (rn»*p Sdd iynö). Die HS. umfaßt 172 Blatt, und der Komm, ist in spanischem Charakter d. h. mit Raschi- Schrift geschrieben. Es scheint.dieselbe' HS. zu sein, deren Wolf im 3. Theile seiner hebräischen Bibliothek als zu R ov.ügo'.befindlich gedenkt und zwar nach einer Mittheilung eines gewissen Israeliten ^tngelo Cantarini ri aus P a d u a an U n g er z jedoch findet sich weiter keine nähere Angabe weder über die Zeit, wann sie abgeschrkeben wurde, noch über den Abschreiber selbst.. Dieser uralte Iezira- Kommentar nun scheint mir, abgesehen von der Erläuterung des Buches Jezira, noch besonders darum wichtig, weil darin nicht unbedeutende Fragmente aus den Streitschriften Sa adj a Fajjümi's gegen die jüdischen Häretiker seiner Zeit verkommen, vorzüglich aber wegen der Fragmente aus der Religionsphilosophie des hier in der-Überschrift genannten David el-Mukammes, von welcher wir bis jetzt weiter keine Spur gefunden. Indem-wir hier vorläufig die Fragmente Scüadj a's beiseit lassen und uns blos auf die des el- M ukamme s beschränken, will ich nur noch erwähnen, daß nach dem Eitat bei Jehuda b. Barsillai jene Religionsphilosophie den einfachen Namen geführt habe: ■ P3. a ri D Dp 0 N yiTTPin 'vipn,' und' er belegt noch diesen David mit dem Epithel ipyaD “int< ' yriü *>. h. Einer der Philosophen. Ueber den Zweck jener Religionsphilosophie spricht sich unser Barcelloni mit den Worten aus b ib'pn 11N" iniN.-on -itw ntynpn innn b D’p^lrini D’Dpn, also sie bot eine Lehre der Gotteseinheit oder richtiger von Gott (mit ten dazu gehörigen Hauptdogmen), wie man es aus den Fragmenten sieht, in apologetischer u. polemischer Weise, zur VerLheidigung. des heiligen Gesetzes. Das Werk enthielt, nach der Angabe Barcelloni's, zwa n.z i g Abschnitte (onDND), abgefaßt ' in a tabrsche r Sprache, aber zu seiner Zeit war es bereits ins Hebräische übertragen, nur muß das Hebräische,, nach den Fragmenten zu schließen, sehr hart und eigenthümlich gewesen sein, wie auch Barcelloni selbst ein sehr hartes Hebräisch, geschrieben. Die vorzüglichsten .Fragmente sind der neunte Abschnitt des Werkes IDNDil) vollständig und ein Theil des zehnten Abschnittes der zwar ursprünglich in dem Barcello ni'schen Jezira - Kommentar vollständig gestanden, aber den der Abschreiber in dem Exemplar, aus welchem er koprrte, nicht mehr gefunden habe. Außer den erwähnten zwei Hauptfragmenten, nämlich außer dem vollständigen n eu nt e n Abschnitt und dem ersten Theile-des zehnten, findet sich nur noch ein Fragment darin vor, bei welchem man' nicht: mehr'bestimmen'kann, zu welchem der achtzehn Abschnitte er gehört haben mag, und die Auffindung anderer Fragmente desselben ln andern Handschriften wird erst vielleicht die nähere Bestimmung möglich machen. Den neunten Abschnitt von diesen Fragmenten hat bereits Gabr. Polak in seinem 1846 cbn’ten o'p veröffentlicht, ebenso das kleinere Fragment, hingegen erhalten die Leser hier vonLuzzarto als neu den zehnten Abschnitt, so weiter sich' in dieser Handschrift erhalten. Bevor ich' nun hier die Fragmente folgen lasse,'stelle ich vorerst die Worte Jehuda b. Barsillai Barcellcmi's her, mit welchen er selbst dieselben e'inleitet.' Sie befinden sich in der HS. p, 47b und lauten, in der Ueber-' setzung wie folgt: „Wir vernehmen auch, d a ß d i e Philosophen (-> p n D H ■> b y D) viel überdie s e n (de n d or t erw ä h n te n) G eg enstand gesprochen und u mfän g l iche W erk e d a r üb er v er fa ß t. Au ch hörten wir, daß un ser Meister Sa'adja s. A. un d der Gaon R. Samuel b. Chofnr s. A., die beide viele Werke über die Schriftgema ch t (plDE^ DH&DnTinitW), über diesen Gegenstandgroße We rke in arabischer Sprache abgefaßt. Ied och da deren Werke bei uns nicht allgem ein zugänglich sind, so haben wir uns bei denselben nicht lange aufgehalten, I zumal da Jeder, der über dergleichen etwas sagen will, e i n e n v i e l fa ch g el ä u t ert en S i n n haben muß. Ueberdi eß muß man Ieden, der die PHi l osophen studiren will, wenn er sie sonst als An-