Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1847
- Issue
- 35 (27.8.1847)
- Date
- 1847-08-27
- Page
- Spalte 555-556 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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555 Verschenkung. Die mitgetheilten Sätze werden rabbinisch und mit deutscher Uebersetzung gegeben , wobei das eine oder das Andere überflüßig, auch das große lateinische Citat aus S e lben finde ich überflüßig / und der Verfasser hatte dafür uns. -seine Ideen pragmatisch und zusammenhängend, klar und faßlich über diesen Gegenstand'geben sollen. Vielleicht kommt dies in folgenden Heften. 1 ' . '27) Das. preußische Religions - Edikt - vom 30. März 1847, beurtheilt von Karl Nauwerk. Leipzig, 1847, 8. G. ' Meyer. . / / Nachdem nun das preußische Iudengesetz endlich erschienen, so hat das bekannte preußische Rcligionsedikt vom 30. März um sd größeres Interesse, als die Juden durch Vergleichung erfahren können/ wie viel sie verloren, indem sie bei 'jenem Edikte ausgeschlossen. worden sind. In der Beurthei- 'lung des unbefangenen Hrn. Nauwerk werden die Leser den richtigen Standpunkt smden, der zur Vergleichung nöthig ist und in diesem Sinne empfehle ich auch dieses Buchlein. 28) Vollständige Verhandlungen des ersten preußischen Landtages über die Emawcipations-Fragx der Juden, Z w e i t e Hälfte. Berlin, 1847,. 8. Das ist nun der Schluß der hier bereits angekündigten .Verhandlungen. Die versprochene große Einleitung ist weggeblieben und auch andere Versprechungen; das Gesetz von 1812 ist zwar angebracht worden, aber das wichtige noch geltende Naturalisationsgesetz hat zum Schaden des Buches keine' Aufnahme gefunden, Die Verlagsha.ndlung hätte wohl bei diesem leichten Verlagsartikel, w.o das Manuskript zwar dem Lande, aber nicht ihr Honorar gekostet, so viel darauf verwenden können, daß ein Berufener eine gute Einleitung dazu geschrieben! Zur Keinrtnisi der jüdischen Literatur Ungarns. (Fortsetzung,) VI. app ^12. ' Ein vollständigks Gebetbuch, nebst dem ^77 von Rabb, Jakob in Lissa. Presburg, 1834. 8. 336 Bl. — Der hier z. e/M. gedruckte *]77, welcher chic rabb, .Regeln und Observanzen bei den Gebeten immer an ihrer gehörigen Stelle und zum Schlüsse (S. 317—32.) noch einige (w. z. , Jiynp , nPn re.?c.) zu denen sich im Verlaufe des Gebetbuches keine schickliche Gelegenheit daxbot-, die zu wissen aber cruch dem Laien nöthig. ist, weil sie jm Leben oft Vorkommen, — der diese alle ziemlich kurz und mit jedesmaliger kurzer Angabe der nächsten Oluelle darstellt, ist allerdings eine intrcssante Beigabe zu d i e s enr Sidur, der doch für Leute, die an Arsmorim, Zozrot u. dgl, noch Seelenvergnügen finden, .berechnet ist. „Ich wendete mich — sagt in der Vorrede der Verfasser den Vorschriften über das- Gebet zu; es sind Vorschriften, bei denen Klein und Gross 556 gleich, die aller Welt nöthig sind, und straucheln hier Viele aus Unwissenheit; der Zweifel fällt mitten im Beten vor, man kann unmöglich erst nach Hause gehen, um aus größer« Werken Belehrung zu schöpfen; man ist in einem Dorfe, w» man derartige Werke gar nicht erlangt rc. rc. in solchen Fällen leistet der Dvinrp "pl, wo man alle derartige Fragen und Zweifel gelöst findet, sehr gute Dienste" worin der Verfasser vollkommen Recht hat, da die Auskunft, die er ertheilt, immer erschöpfend ist.' — Ängchängt ist: J? VID i’on , vnwr'-i'üfT rrraj/i / nnwi ibD-.iwfaa; nurip p rrnj) , d"p , ri'n op , naan pona pap , pH'a bw naapa mip iwaawyv >id i>ao o^anap nw nny , aaj ]a nnj> , rröyi d'p , aop na'üp , noaa up, noan ancan. n'V , arp b'b naraj? , arra ia ntnsnc -aal miaj) arpa nn 'a b& n’y , an">a b"p naiay , an^a naxim n'a nnctip, maion an ’D\— Prehburg, 1835 8. 23 Bl. — Längst gesammelt und. abgedruckt von dem durch feine große Gelehrsamkeit wie durch seine Belesenheit, nicht minder durch seinen kritischen Forschungssinn rühmlichst bekannten Iak. Emdenz nur hat der gegenwärtige Herausgeber, S. Deu tsch, die langen hie und da eingestreuten Pilpulim des ersten Herausgebers ganz weggelassen. Der Anhang ist auch besonders zu haben. Druck und Ausstattung des ganzen Sidurs sind recht brav. — VII. -7DlDiT HDp ^D« Vorschriften über Schreibung der Sefer Lora, der Lesilm und Mesusa, sowie der Megillät . Ester, von Salomo brn Manoach, vollendet von Josef Ganzfried aus Ungwar. Ofen 1835. 8. 32 Bl. — Das Merkchen enthält— den ersten Abschnitts abgerechnet, der davon handelt: Wer fähig ist, Sofer zu sein — Regeln und Vorschriften, die vom Sofer zu beachten und die ihm also zu wissen nöthig sind; ist ganz nach Act des Jore Dea und anderer derartiger Werke eingerichtet, indem der Inhalt in 19 Simanim (M2D), die jeder, wieder in einige Untcrabtheilungen — genannt — zerfallen, besprochen und durch untenstehende Anmerkungen vom Verfasser wie auch einige vom Approbator R. Mosche Schreiber erklärt,und nachgewiesen wird. Der Vers. benutzt fleißig den Talmud und die sogenannten DWN7, aber oft auch kabbalistische Werke, was allerdings dem Sofer höchst unangenehm sein muß, da er unmöglich mit allen in diesen vorgeschriebenen SubtUitäten und Observanzen den Kopf füllen und'diese immerwährend da behalten kann. Die Sprache ist trefflich und verständlich und sehr kunstfertig sind die Vorbilder der rabbinischjuridischen. Werke nachgeahmt, die Behandlung immer ausführlich und erschöpfend, oft sogar .ermüdend. Aber anmaßend,, höchst anmaßend ist cs doch immerhin, wenn hierauf gestützt der Approbator sagt: (?) -?piD UN nsnon nop noD“i arDt?', ’bipa znvvß n’awitan, rrs^n aaio auab nfep aro? niri ]m ab ‘p'ai jtoD , nin uw b'a-6 bbai nn. asoa :ya APa’ n'd . .* nJDKs’Düt~ 1OOa 'P2, glauben Sie nicht, daß Krctikm. Kurze Anzeigen. - Ungarische LiteraLux