Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1847
- Issue
- 29 (16.7.1847)
- Date
- 1847-07-16
- Page
- Spalte 461-462 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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m 4M Studien. Skizzen übet dis LebemsverhMmsse des R. Meir Eisenstadt. mein zumachen. Üebe-rhaupt stand bei M M-ökv jener sin-- stere-, mittelästerliche Sinn, der' das- Heit des'' Judenthumsnur in der An- und Ueberhäufung von DMnJö' ^ebetenfand, nicht in besonderer. Gunst und eiferte er nicht selten gegen. d.iL. im seiner. Ze.iL aufgerauchten- Frömmler,- dir derglei-- chen ohne Berücksichtigung des Publikums einführen wollten, nhpö Q^nrr 'im nÄrr/n pdör riniDio HDD rpmy n^ön tinbrv:ö “idv? npnvno';]**•' Dp-. iDbM miD -% "iqo-^Vt« 'cpbnn -©öp ihn '"iidip pi “ob üpnw'nca wpip .»rDWiNi D/iT tfnp In meiner Kindheit hörst' ichimmer, daß sich die im besonder» Ruf der Frömmigkeit stehenden Rabbiner eine eigene Kutsche Ußytywwn-,.; zu halten. pflegen-. Wohl ihnen,, dachte ich mir, daß sie es thun könuew, aber, wie, - ermannte ich michbald, wenn.ich einst Rabbiner, unddabei kein besonderer Günstling des Glücks werdensoll, so werde ich aus diesehohe Freude, als 'welche man sich-das Fahren Ln einer Kutsche auf dem Lande vorstellt, ewig- Verzicht, leisten müssen-.; und siehe, beides' traf wirklich ein. Zu-meinem Glücke-aber fand ichdaß R. Moir Eisenstadt (o^p- 'iq y'ft D^np) es ausdrücklich erlaubt, sich der Kutsche-eines' Jedenso man uns nur solche freundlich airbietet, -zu bedienen. Ebenso ist! nach ihm das )tufziehen der Uhren am »Sabbat gestattet- 2H £'"n). Aus .allem diesem ist aber ersichtlich, daß auch dieser ungarische Rabbb von dem damaligen Lieblingsspruche nrrü NDH. “tfßnrbmkein. be.so.n.d.e.r.er.Fr.eund gewesen.. Auch in. exegetischer Hinsicht, iw welchem Felde ihm sem ti?3nD‘ mcht besonders, anempsichlr.,. giebt er. in diesem ersten seiner Werke' glänzeudL Beweise... 'Als Probe mögehier, folgende Stelle dienen ,, wo-ihm die Frage gemacht wird, warum, der- Name.. „Gott"' in: den.! 18. Segen6sprächen beb allen drei Patriarchen, wiederholtwird/ Dio Stelle ist zu-merkwürdig und gibt von seinem helldenkenden Geist einen nichr geringen^ Beweis, als daß ich, sie im Originale hier nicht mit-theilen sollte. Sie lautet tu* Nr. 39 wie folgt : 1181 , 2 ro , D'ö’1 '1212 132^ 128GÜ' 1112 13'LO1 DIN-b 1’82' ''-21 ini2J?l “j’28Vl/w 18 Hl' '22 nobv 01D181 3132 11 ’2- 12^2 l'ni2N .1.1301^0 D'p6N2 i’DiVn-? Nim Vn -nw. ntsnipn uniin ''211 ni’pnn IW 8/\i umi ni’pnn IW p'28 ’piVx in j,t ion ppS forr iniiXv jrni 8in?nn^8 pswon ipm 'Ti nw 011282 '’1.i?8. Q'1218 13"1, D81 cr'Oyb DH21J) TH. l'P32 '2. 0^P2 ipin 1'1 011280 T2& ta* 2pJJ’l pnrr' 2112k! 012.8crms* by c'22id 1'32 2pyi, pna’v miibn PV81.1 IHN 118 b ^äN \lt>N tnoiN, pD^T 031321 1181 pNCf NüDl ITpHI 2p 1DJ? iniPi-J» 1ü2 IHN bCBf itvnpi 131312k! pim 8111 'nta, non. Ich' schließe hiermit die wenigen- Skizzen über die-Lebmsverhältnisse dieses ungarischen Rabbi, den Wrcnsch hinzufügend, daß recht bald viele jüdische Gelehrte die von Herrn Rabbiner Dr. Frankel so schon, gebrochene Bahn, in-der Lebensbeschreibung jüdischer' Geister vorzüglich von neuerer.- Zeit, denennicht einmalineinem in iVL oder, nnnn 1NL die Erhaltung, des Namens gesichert ist,, weiter fortsetzem möchten. Da überhaupt, wie-es allgemein verlautet, kn Wiendie- Herausgabe einesjüdischem Plutarchs. im. Werke seinsoll, so könnst dieses Blatt am schicklichsten zur Sammlung der verschwd.onavt-itze.n Stoffe dienen, die dann zur Verwirklichung und Ausführung eines solchen Planes vortbeilhaft zu benutzen wären.. Nun haben, zwar unsere- Gelehrten früherer Zeiten, zu. bescheiden um mit ihrem Privatleben Aufsehen zu machen, von sich selbst die wenigsten Daten hinterlassen, noch weniger haben, es Andere gethan. Iw den Werken anderer-Glaubens--- genossen, wo dem Namen ihrer Gelehrten von hunderterlei Händem Doykmälerp-ÄrichM werden--,, finden: kaum eiw N-,aimuni und Mendelssohn hinlängliche Erwähnung, geschweige denn minder-ausgezeichnete Größen. Jndeß so schwierig auch dieses Werk. uns. anfangs er.sche-ine.n mag., so dürfen wir uns nicht desto weniger der. Hoffnunghin geben,, durch Fleiß und sorgfältige BenüMig. des vorsindlichen. Materials auch auf diesem bis jetzt nur spärlich bearbeiteten Felde der jüdischen Literatur manche schöne reichhaltige Saat einzuerndten^ ptt ]2. ap«, «üi; xyidsvn. -chövorzüglich, ist dabei aus Folgendes, zuachten,/was. uns diese Arbeit nichtblos ermöglicht,, som.der.n. de.r.en. Recalisirung, als sicher angjbt. Erstens liefert u,ns die große Anzahl, der bis jetzt noch wenig ausgebreiteten Gutachtensammt-Mgen ungeheure Schätze für dieses Fach; zweitens sind nicht minder die denselben beigegebenen Vorreden niPipn, vorzüglich wenn diese nicht von den. Verfassern selbst, sondern, etwa von deren Nachkommen herstammen, vortheilhaft zu. benützen; drittens, liefern zuweilen einen nicht geringen Kontingent die sogenannten rnftX>n und Titelblätter; viertens erfahren wir sehr oft manche besonders ausführliche Daten-inden-die also in keinem Falle zu beseitigen sind; fünftens endlich, was sich als Tradition im Munde der Gelehrtm-Republik, wobei vorzüglich alte noch lebende rabbinische Autoritäten zu beachten sind, erhalten hat. Nun trifft es sich aber leicht, daß die zur Lebensbeschreibung eines Individuums nothwendigem .Werke, nicht in derHand eines Gelehrten, sondern hier und da zerstreut sich finden, wodurch die Vervollständigung einer solchen Biographie verhindert wird. Diesem könnte nur dadurch abgeholfen werden, wenn jene, die zrt diesem Fache Muße und Beruf finden, sich mit einander verständigen und darüber Uebereinkunft treffen, daß ein jeder unter ihnen aus den ihm zu. Gebote stehenden Werken, alles, darin, enthaitene Geschichtliche in. diesem Blatte veröffentliche. Gesetzt, es. sollte eine Lebensbeschreibung pon. dem berühmten R. Simeon bey Ze-, mach bearbeitet werden; so müssen, wir naLüx.tjch als. einzige und Hauptquelle seine eigenen Werke betrachten, die er. vierzehn. an der Zahl. heMusgegeben. Ich besitze, folgende, sechs Stücke davon-:. Drei Theile. ‘ Gutachten.sammlu.ng nn^n;. einen Kommentar auf / Hiob HDDeinen Kommentar aus die Sitten-